Schöpfer, der du bist

Wenn ich so aus dem Fenster sehe, ist alles ruhig. Fast behäbig schiebt sich die Zeit durch den Tag. Die Sonne scheint, das Laub welkt vor sich hin, die Vögel finden heute erstmalig auf dem Balkon ihren Winterfutterplatz bei mir, es ist einfach ein schöner Herbsttag.

Und dann logge ich mich bei facebook ein.

Die Energien wallen auf, als würde eine Suppe in einem großen Hexenkessel über dem Feuer brodeln. Jeder gibt seine Zutaten mit hinein, jeder ein Quäntchen Energie mit dazu. Die Energien dieser Tage heißen Politik – im weitesten Sinn.

Gestern fühlte ich mich genötigt, gleich zwei Gruppen zu verlassen, weil ich mich einfach überflutet gefühlt habe von den geposteten Inhalten einer Person, die – so vermute ich – dafür bezahlt wird, das gesamte Netz nach Inhalten abzusuchen, um sie dann in den „sozialen Netzwerken“ den Leuten zum Fraß vorzusetzen. Da kommen dann Texte wie: Was haltet ihr hiervon, was davon?“ Sie beteiligt sich nicht an der einsetzenden Diskussion, sie sucht weiter nach Volksfutter. Und die Schafe fressen, was man ihnen vorsetzt. Kilometerlang werden Meinungen dargestellt, es ist, als würde das Volk nur nach dem Stichwort suchen, um sein „mähhh“ abzulassen.

Ich möchte einfach nur ganz bewusst den Fokus auf das lenken, was dort abläuft, und anregen, nicht auf diese Art mitzumachen. Die Welt wird nicht besser, wenn wir uns hinreißen lassen, überall unsere Meinungen in den Hexenkessel zu werfen. Sie kann aber besser werden, wenn wir uns klar und bewusst entscheiden, welche Energie wir in unserem Tag haben wollen … und dann dafür sorgen, dass sie auch da ist.

Ja, wir können Energien bewegen. Wir können sie in den Topf werfen, oder wir können uns aus diesem Topf, manipuliertes Massenbewusstsein genannt, herausnehmen und unsere ureigenste Energie anders verwenden. Dazu ist ein wenig Imagination notwendig.

Stelle dir einen perfekten Moment in deinem Leben vor. Einen Moment, in dem einfach alles „stimmte“. Vielleicht bist du im Auto gefahren, der Tag war sonnig, du hast lauthals deinen Lieblingssong im Radio (oder was auch immer im Auto deine Musik spielt) mitgesungen, du wolltest einfach nur zum Vergnügen herumfahren oder einen Spaziergang am nahegelegenen See machen oder Weihnachtsgeschenke im August kaufen … Du hast dich wohlgefühlt, sorglos, glücklich, warst mit dir und der Welt zufrieden. Du kennst diese Momente, in denen das Leben einfach nur unbeschreiblich schön und erfüllend ist.

Stelle dir diesen Moment vor, fühle ihn, lasse dieses Gefühl deinen ganzen Körper durchströmen, genieße es … das ist Imagination!

Und wenn du es gefühlt hast, hast du gleichzeitig Potentiale geschaffen, Potentiale, die Menschen unbewusst aufgreifen und in ihr eigenes Leben integrieren können.

So wenig ist nötig, um das Leben etwas angenehmer und einfacher für dich und viele andere zu machen.

 

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Ein geschlossenes System

Hier auf der Erde ist jedes System ein geschlossenes, das heißt, die beiden Seiten der Dualität bedingen sich gegenseitig. Beispiel: Krankenkassen, gibt es keine Kranken, brauchen wir keinen Krankenkassen. Hast du Angst vor einem Schaden, brauchst du Versicherungen. Auch im sehr persönlichen Bereich finden wir diese Systeme: Liebst du mich, lieb ich dich, oder: Ich brauche dich, ich brauche einen Job, brauche Geld, brauche dies und das. Überall hängen Bedingungen dran.

Es ist im Moment noch jedes System auf der Erde geschlossen. Das finden wir völlig normal, das war immer so und wird auch so bleiben. Wirklich?

Nein, wird es nicht. Die Menschen erwachen. Indem sie die Verantwortung für ihr Leben übernehmen, für alles, für jede Kleinigkeit, die in ihrem Universum erscheint, werden Politiker überflüssig, werden Beziehungen sich ändern, werden Versicherungen zusammenbrechen, Familien unter Umständen auch, jedenfalls in der Übergangszeit. Wenn nämlich eine oder mehrere Personen einer Familie die Abhängigkeiten auflösen, während andere noch anhängen, entsteht ein Ungleichgewicht. Alles, was ungleichgewichtig ist, bricht zusammen.

Wenn wir uns so umsehen, was in der Welt gerade jetzt geschieht, dann sehen wir es bereits: Die Systeme wanken. Ob es das ganze Finanzsystem ist, die Banken, die Versicherungen, Firmen, die betrügen, um Profite „zu generieren“, ob es das marode Schulsystem ist, die Form der Kindererziehung, der Umgang mit Kriminellen … alles scheint den Bach runter zu gehen.

Während einer Übergangszeit scheint Chaos zu herrschen. Viele Menschen gehen, d. h. sie wählen zu sterben, ob bewusst oder ob die Entscheidung auf höherer Ebene getroffen wird, hängt von ihrem Bewusstseinsstand ab. Menschen, die mit Veränderungen nicht umgehen können, die am Alten festhalten wollen, die es mit Klauen und Zähnen zu verteidigen suchen, werden es sehr schwer haben. Aber letztlich werden sie nicht umhin kommen, sich den Veränderungen anzupassen. Falls nicht, werden sie nicht wieder hier auf dieser Erde inkarnieren können, denn ihre Energie passt dann nicht mehr mit der höheren Schwingung der Erde überein.

Wir müssen uns nicht sorgen, denn sehen wir einmal hin: So, wie das alte korrupte System funktionierte, so, wie die Pharmaindustrie uns gezielt schädigt, Millionen Tote in Kauf nimmt, um Profite zu machen, oder gar Krankheiten kreiert, die zu ihren Chemikalien passen könnten, um den Überschuss profitabel loszuwerden, wie die Politik uns in Kriege treibt, damit einige wenige Firmenbosse sich dumm und dösig verdienen, so kann es einfach nicht weitergehen. Und wer meint, vor wenigen Jahren war doch noch alles in Ordnung, der verkennt das Offensichtliche. Die Systeme waren schon immer so krank, nur hat es niemand gemerkt. Wir waren UNBEWUSST, haben uns Sand in die Augen streuen lassen und geglaubt, es wäre alles in Ordnung, wenn wir bloß nicht so genau hinsehen.

Die Zeiten sind vorbei, liebe Leute. Wir können nicht mehr wegsehen, wir sind die Opfer, an denen sich die Fettsäcke vollfressen, wenn wir noch länger die Augen zumachen. Es gilt, sich jetzt seiner Verantwortung bewusst zu werden und sie wieder zu übernehmen. Voraussetzung ist, dass man sich klarmachen kann, wo überall man sie abgegeben hatte. Und das meint nicht im Außen, sondern ausschließlich in dir selber, in deinem eigenen Inneren!

Ich werde dazu eine Hilfestellung ausarbeiten. Interessierte können sich gerne schon mal unverbindlich anmelden.

Siehe auch Ein Akt der Balance

Multidimensionales Leben

Vor einiger Zeit las ich etwas, was meine Erinnerung antriggerte. Mir war, als hing ein Bild vor meinem inneren Auge, das schon lange dagewesen war, nur von mir nicht bemerkt, weil das Erlebnis nicht von dieser Welt war und deshalb keinen „Rahmen“ hatte, keinen irdischen Aufhänger, so dass dieses Erlebnis auch in diese Wirklichkeit hätte kommen können. Ich erinnerte mich an etwas aus den erdnahen Bereichen.

Mein Vater starb vor vielen Jahren. Was ich damals nicht wusste: Ich begleitete meinen Vater nach seinem Austritt aus dem Körper. Ich begleitete ihn in die erdnahen Bereiche, wo alle, die gestorben sind, erst einmal hingehen – und die meisten bleiben dort für die Zeit zwischen der vergangenen und der nächsten Inkarnation, obwohl diese Bereiche ja eigentlich nur ein Korridor sein sollten, also eine Transitstrecke, ein Durchgang auf dem Weg in die Hohen Engelreiche.

Mein Vater hatte in früheren Jahren gerne mit Freunden und Kollegen in irgendeiner Wirtschaft herumgesessen und einen über den Durst getrunken. Und genau das war es, was er auch nach seinem Tod getan hat. Ich sehe mich neben einer Theke stehen und den Männern zusehen, denen er eine Runde nach der anderen spendierte. Ab und zu verschwanden sie dann auch mit gewissen Damen irgendwohin. Dann verkrümelte ich mich, da ich mich dabei überflüssig fühlte.

Ich vermute mal, dass ich die ganze Zeit immer wieder bei ihm gewesen bin, täglich wohl und vor allem nachts. In meinem Tagesbewusstsein war ich mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Ich machte mein Abitur auf der Abendschule und sah meine Ehe zerbröckeln, dazu die Trauer um meinen Vater und eine Wohnungskündigung wegen Eigenbedarf, all das nahm mich sehr mit. Trotz allem wollte ich ihm wohl beistehen auf den anderen Ebenen. Ich sehe auch noch ein Bild, da hatte er seine Barbesuche endlich aufgegeben. Wir standen am Meer und sprachen darüber, dass er alles als hohl und leer begriffen hatte, es gab ihm nichts, diese „Feierlichkeiten“ mit seinen Kumpels. Er fragte mich, warum meine Geschwister nicht auch da wären oder meine Mutter. Ich konnte ihm keine Antwort darauf geben. Ich vermutete, dass sie das wohl nicht konnten, was ich konnte: mich ausweiten in die anderen Dimensionen.

Und dann ging er weg. Ich sollte nicht wiederkommen. Er zog sich zurück in Düsternis und Traurigkeit. Wie ich jetzt vermute, hatte er sich als Opfer gefühlt, alleingelassen in der Leere und Einsamkeit. Ich bin ihm nicht gefolgt, es war ein endgültiger Abschied. Inzwischen ist er wieder inkarniert, sogar in genau dieser Familienlinie. Dieses kleine Mädchen, das er heute ist, ahnt nicht, dass es selber sein eigener Urgroßvater ist. Er kam wieder in diese Familie, um etwas von dem wieder gutzumachen, was er in der vergangenen Inkarnation angerichtet hatte.

Ich stelle fest, je höher die eigene Schwingung ansteigt, desto leichter fallen mir die Erinnerungen zu, selbst Erinnerungen, die eigentlich dem Unterbewusstsein zugeschrieben werden. Aber was ist mein Unterbewusstsein anderes, als mein Bewusstsein dessen, was in anderen Dimensionen passiert, in denen ich auch lebe, und die dem Gehirn normalerweise nicht zugänglich sind.

Der Retter war schon da

Gestern schrieb ich von Sanat Kumara, das brachte mich dazu, mich zu erinnern, wie er früher öfters in meinem Leben erschien. Wir redeten über dies und das, alles den Aufstieg betreffend.

Ich muss vorweg nehmen, dass er derjenige ist, zu dem die Menschen beten. In der Dualität muss es immer ein Gegenüber geben, immer diese zwei Seiten. Und wenn einer zu einem Gott betet, den es so gar nicht gibt, dann muss auf der anderen Seite jemand sein, der zuhört. Diesen Job hat er übernommen. Ich ging also unausgesprochen immer davon aus, er wäre GOTT.

Eines Tages erzählte er mir, er sei gar nicht Gott. Ich war fassungslos, fragte: „Du hast die Menschen 2000 Jahre angelogen? Da sagte er im Brustton der Überzeugung: „Aber ich BIN GOTT!“ Das konnte ich einfach nicht verstehen, er ist Gott, und er ist es nicht??? Heute weiß ich, diesen Kirchengott, den gibt es gar nicht. Der wurde vom Klerus zusammengebastelt. Aber das, was man unter „göttlich“ verstehen kann, das ist er, und das sind wir auch – alle, ohne Ausnahme.

Meine gestrigen Gedanken liefen weiter zurück. Ich erinnere mich an sehr viele frühere Inkarnationen, darunter auch an eine Erfahrung nach einem Tod. Ich kam „nach oben“, seufzte selig auf und verkündete: Ich habe mich sattgelebt, ich kann nicht mehr. Ich habe alle Erfahrungen gemacht, jetzt mag ich einfach nicht mehr.“ Wie erstaunt war ich, als ich hörte: „Wir haben einen Plan! Wir wollten doch erst noch die neue Erde erschaffen!“ Ich ließ mich also breitschlagen, noch mal 20 weitere Inkarnationen zu leben.

Wir hatten die Erde erschaffen, um in der langsam schwingenden Energie (Materie) etwas Bestimmtes herauszufinden. Wir hatten uns in Körpern inkarniert, wir haben kreiert, dass wir vergessen, wer wir sind, und woher wir kommen, um ungestört unsere Erfahrungen zu machen. Wir haben uns fast verloren, doch irgendwann wollten wir auch wieder zurückfinden.

Als Abraham damals die Vielgötterei abschaffte, war das der Beginn. Wir räumten die Holzgötter beiseite und beteten den einen Gott an. Und dann brauchte es einen Messias, einen Retter. Es kam ein Mann herein, der wurde umgebracht, auferstand wieder und – keinen hats gejuckt. Kaum 100 Jahre später gab es einen weiteren Versuch, den Retter auf die Erde zu schicken, der die Erlöserenergie hier verankern sollte. Der wurde von den römischen Schergen gejagt und in einer Schlucht erdolcht. Auch er „feierte“ die Auferstehung, erschien seinen Anhängern und – diesmal gab es einige, die das registrierten. Wir (ja, ich war dabei) schrieben die Geschichte mit einer Tinte, die 2000 Jahre überdauern sollte, auf eine Steinplatte und stellten sie in der Schlucht auf, wo der Messias gestorben war. Vor einigen Jahren wurde die Platte gefunden und die Schrift darauf entziffert. Ich habe das Video auf youtube gesehen, das hat mir geholfen, mich zu erinnern. Aber dieser Retter wurde auch vergessen.

Und noch einmal 100 Jahre später kam Yeshua und ließ sich kreuzigen. Der hatte eine größere Anhängerschaft gesammelt, die nach seinem Tod bestehen blieb. Aber ich von „da oben“ sah, wie die Anhängerschaft sich aufzulösen begann. Ich beschloss, die Christenheit, die für das Verankern der Erlöserenergie absolut notwendig war, zusammenzuhalten und zu mehren. Immerhin war mein Interesse, endlich mit den Inkarnationen aufhören zu können. Dazu musste unser Plan erfüllt werden. Also ging ich hinunter auf die Erde und … na ja, das kannst du im neuen Testament nachlesen. Wir haben es geschafft, die Christusenergie hier zu verankern, was bedeutet, dass ein jeder jetzt von der Möglichkeit der „Rettung“ Kenntnis haben sollte.

Was bedeutet Rettung, wieso war Yeshua ein Retter? Er hat gezeigt, dass es keinen Tod gibt. Wir verlassen unseren Körper, aber wir, die wir göttliches Bewusstsein sind, können uns jederzeit einen neuen kreieren, einen dauerhaften materiellen oder einen weniger materiellen, d. h. einen höher schwingenden Lichtkörper, mit dem Yeshua eben auch durch die Wand gehen konnte. Wir sind alle in der Lage, nach dem Tod wiederzukehren, sofern wir es wünschen. Und wir können zu unserem ICH BIN zurückkehren. Das ist alles an Rettung – heraus aus diesem Inkarnationszyklus und zurück zu unserem Ursprung.

Und was haben die Kirchen daraus gemacht? Die Leute warten darauf, dass Jesus sie retten kommt. Wird er nicht, versprochen! Er hat seinen Job getan, nun lasst ihn doch mal in Ruhe und beginnt, euch selber hier heraus zu „retten“!

 

Freier Wille?

Es wird immer wieder behauptet, der Mensch habe einen freien Willen. Hat er das aber wirklich?

Ich meine, nein, hat er nicht. Sicherlich kannst du entscheiden, welche Frisur du tragen willst, ob du diese oder jene Arbeitsstelle annehmen willst oder ähnliches. Doch bei den wesentlicheren Entscheidungen, wie z. B. die Partnerwahl, da redet die Seele. Du magst glauben, dass es deine Entscheidung war, diesen Mann oder jene Frau geheiratet zu haben. Doch wenn du genau hinsiehst, basierte die Entscheidung auf klaren Fakten. Du hast vielleicht den Aspekt der Finanzen mit beachtet oder jemanden gesucht, der dich mit in eine bestimmte Landschaft oder ein anderes Land nimmt. Das scheint keinen Ausschlag gegeben zu haben, aber bei genauer Betrachtung haben bei dieser Entscheidung viele andere kleine Motive mitgespielt, die nicht direkt etwas mit deiner Partnerwahl zu tun hatten.

Wenn du ehrlich bist, findest du dich bei allen Entscheidungen in einer Lage, da ist das, was du dann „wählst“ fast unausweichlich. Die Alternative jedenfalls kommt für dich nicht in Frage.

Und genau da fängt der Wille deiner Seele an. Sie ist es, die dich in eine Situation bringt, in der du fast gar nicht anders kannst. Ausgehend von dem, was du vorher bereits erlebt hast und nach welchen Mustern du funktionierst, entscheidet letztlich die Seele über das, was vor deinen Augen erscheint, und was du als Wirklichkeit wahrnimmst. Sicher, sie lässt dich machen, wenn du dann doch etwas anderes willst. Aber meist ist das nicht die beste Wahl.

Ich habe vor vielen Jahren mit Sanat Kumara gearbeitet. Er forderte Entscheidungen von mir. Und er sagte: „Du kannst dich solange umentscheiden, bis du die richtige Entscheidung getroffen hast.“

Und auf meine Frage, was denn die richtige Entscheidung sei, meinte er: „Wenn du das wählst, was dein ICH BIN will.“ Man merkt es daran, dass kein Zweifel bleibt, dass man danach nie mehr umentscheiden will …

Bist du allerdings irgendwann mit deiner Seele eins, also das, was man erleuchtet nennt oder Aufstieg, dann hast du einen freien Willen, denn dann BIST DU die Seele. Der kleine Mensch ist dann integriert, auch nicht schlecht …

Rollenspiel

Denkst du auch, dass Leute, die Selbstgespräche führen, beknackt sind, verrückt irgendwie, nicht normal? Nichts davon ist wahr.

Du bist nicht singulär, du bist viele. Dein Wesen, die so genannte Seele, hat viele, viele Aspekte herausgebildet. Du Mensch bist einer davon, und auch du kreierst unaufhörlich und unwissentlich Aspekte, die wiederum weitere Aspekte kreieren können (aber nicht unbedingt müssen). Du bist also viele …

Alle deine Anteile hören dich denken. Meist denkt der Mensch in Fetzen, unverständliches Zeug, das er zu kennen glaubt. Aber ist das wirklich so? Hast du mal aufmerksam deinen Gedanken zugehört? Um das Gewirr etwas verständlicher zu machen, denke doch mal (auch wenn du meinst, du weißt das doch sowieso)… denke einfach mal in voll ausformulierten Sätzen – und höre dir zu!

Besser ist es noch, wenn du dich mal hinsetzt, die Tastatur vor dir, und dann tippst du, was das Zeug hält. Unterhalte dich doch mal mit deinem ICH BIN oder der Seele (oder welchen Namen du auch immer für es hast). Schreiben ist wichtig, um das später nachlesen zu können. Du wirst erstaunt sein, welche Weisheit in dir steckt. Das merkst du vielleicht nicht unbedingt gleich beim Schreiben oder Denken, aber einen oder zwei Tage oder Wochen später wirst du überrascht sein, auch was die Energien angeht, die aus dem Text heraus zu fühlen sind.

Wenn du das jeden Tag machst, wirst du dich wundern, ich verspreche es dir!

Fang einfach an, dich z. B. über deine Gefühle auszulassen. Erzähle deiner Seele, was dich beglückt oder bedrückt. Und dann antworte für sie. Stell dir vor, du bist jetzt die Seele und möchtest deinem Menschen etwas zu seinem Kummer oder seinem Glück sagen. Schreibe flott weg, ohne nachzudenken! Du kannst nichts falsch machen!

Erzählen musst du das keinem, der normale, tief schlafende Mensch hält dich für verrückt. Aber du weißt es besser, oder? Da du sowohl der kleine Mensch bist als auch die wirklich unglaublich große, weise Seele, wirst du mit diesem Rollenspiel die Tür aufstoßen in den Bereich der übermenschlichen Wahrnehmung. Es sind nicht die körperlichen Sinne oder Gefühle, die dir die Weisheit deiner Seele vermitteln, es sind die Wahrnehmungen deines gesamten Seins, deines Bewusstseinskörpers, mit dem du die übermittelten Impulse auffängst und in menschliche Worte übersetzt.

Menschen, die gut und liebevoll mit sich selber reden, sind seelisch gesünder als die Denker dieser Welt.

Ein grundlegendes Thema …

… das grundlegendste überhaupt.

Eso-Tussie hat mich neulich jemand genannt. Ich kann nur müde drüber lächeln, denn derjenige hat sich offenbart. Er hat keine Ahnung, liegt im Tiefschlaf, kann nicht erkennen, wo er sich befindet, und was er eigentlich denkt. Er ist voll unbewusst.

Bewusstsein ist nicht Esoterik, auch nicht Spiritualität, es ist einfach das grundlegendste Thema überhaupt, das einen Menschen interessieren könnte, denn Bewusstsein, das BIST DU! Du hast nicht viel oder wenig davon, es BIST DU selber.

Dich mit Esoterik gleichzusetzen, bedeutet, dich noch tiefer in Schubladen zu verstecken.

Man kann allerdings nicht leugnen, dass auch Spiritualität ein Teil von dem bildet, das du bist. Wenn man sich selber erforscht, also langsam erwacht aus seiner Hypnose, nur ein kleiner Mensch zu sein, dann muss man auch bereit sein, alles von oben, von unten und allen Seiten und auf allen Ebenen zu betrachten. Du wirst dich nicht erkennen, wenn du gewisse Bereiche von deiner Selbstwahrnehmung ausklammern willst. Alles oder nichts, entweder erforschst du das Ganze, oder du bleibst so schlafend wie bisher.