Vergleichen

Vergleichen … wir kennen das alle, wir haben es früh gelernt: Wir legen die Messlatte an, haben eine bestimmte Größe, Länge, Schönheit, Erfolg oder was auch immer im Kopf, und dann stellen wir fest, es reicht nicht. Es ist nicht so, wie es soll.

Ob wir uns mit anderen vergleichen oder andere Menschen bewerten, es ist dasselbe. Und immer hängen wir die Messlatte höher als das, was wir vor uns haben, bereithält. Wir oder die anderen genügen nie.

Vergleichen heißt auch aussuchen. Wir nehmen Äpfel und Birnen und vergleichen sie. Und immer schneidet einer schlecht ab, während der andere immer noch ungenügend ist. Wir lernen systematisch zu kritisieren, das Haar in der Suppe zu finden oder zu bewerten. Was passiert da eigentlich?

In der Dualität gibt es immer zwei Seiten: Oben/unten, gut/böse, reich/arm oder diffiziler, Ruhe/Bequemlichkeit, Musik/Lärm oder arbeitslos/faul/schuldig/unwert etc. Dualität meint, dass da mindestens zwei Teile sind, die zusammengehören. Wir Menschen haben sie auseinanderdividiert, bewerten einen Teil als geeignet, den anderen als wertlos.

Vergleichen wir, bedeutet es immer, dass wir das, was zusammen ein Ganzes ergibt, in seine Einzelteile zerlegen, und indem wir einen Teil davon als negativ bewerten, ENTWERTEN wir das Ganze.

Zeigst du mit dem Finger auf andere, weil sie deinem Anspruch nicht genügen, dann entwertest du dich selber ebenfalls, einfach deshalb, weil du auch ein Mensch bist, ebenfalls unvollkommen, und deine Bewertung nichts anderes zeigt, als dass du diese Anteile in dir selber hast, die noch nicht in Liebe integriert sind.

Alles, was wir an anderen bemängeln, hat mit uns selber zu tun. Das passiert nur, weil wir das Ganze, das wir sind, noch nicht in vollem Umfang erkannt haben.

 

Künstliche Intelligenz

Kürzlich hörte ich in einer Diskussion: Künstliche Intelligenz wird ein anderes Bewusstsein entwickeln…“

Künstliche Intelligenz ist künstlich (Computer), hat kein Bewusstsein und wird nie eines haben und schon gar keines entwickeln können. Warum? Bewusstsein bist du und ich, wir sind Bewusstsein auf Zeit in einem Körper.

Selbst wenn man diese Roboter in biologischen Körpern installiert, bleibt die Intelligenz künstlich und unterscheidet sich von Seelenwesen in Körpern. Egal wie hochgezüchtet diese Maschinen auch sein mögen, vielleicht etliche hundertmal intelligenter als Einstein bspw., wird diese Intelligenz immer nur innerhalb dieser Dimension aktiv sein können. Sie wird niemals hinaus in andere Dimensionen gelangen und niemals aus dem Nichts kreieren, d. h. erschaffen, können, wie es Seelenwesen tun. Das unterscheidet uns Menschen von ihnen.

Dimensionen, Sinne und Realitäten

Der Mensch im Allgemeinen glaubt, dass Dimensionen Orte sind, die er aufsuchen kann. Er nummeriert sie auch gerne durch. „Wir sind jetzt in der dritten Dimension, dann gehen wir in die vierte, um in der fünften anzukommen …“ Eine Dimension ist aber in Wirklichkeit ein Sinn.

Es handelt sich um einen nicht-körperlichen Sinn, wenn du z. B. träumst. Du nimmst Realität wahr. Sicherlich, eine andere Realität als die irdische, aber sie ist dennoch real. Warum? Weil du sie wahrnehmen kannst. Realität ist nichts anderes als Bewusstsein in der Wahrnehmung, in der Vorstellung. Und dann verschieben sich die Energien. Aber die Menschen denken, dass Realität zuerst da ist, und dann kommen sie herein. Aber Realität ist eine Komposition von Energien, die auf das Bewusstsein reagieren.

Ohne zu verstehen, was Bewusstsein wirklich ist, und wie es Energie beeinflusst, wie nichts ohne Bewusstsein existiert, kannst du schwerlich die Realität erschaffen, die du haben willst. Bewusstsein ist der Kern. Es ist nicht messbar, unsichtbar, machtlos, und doch ist es alles.

Es gibt Hunderttausende nicht-körperlicher Sinne. Sie zu nutzen, macht dich multidimensional. Du brauchst nirgendwo hinzugehen, die Dimensionen sind alle genau hier. Du hast sie nur abgeschirmt, nimmst sie nicht wahr. Dich dafür zu öffnen, ermöglicht dir erst den Zugang zu deinem ganzen, vollständigen Wesen, zu deiner Essenz.

Bin ich deshalb ein Ernährungsexperte?

Es war im Jahr 2005, da begegnete ich (damals angestellt im Lehrstuhl für Ernährungswissenschaft der Universität Hohenheim in Stuttgart) wieder einmal dem Thema „Lichtnahrung“. Ich hatte schon vorher gelegentlich das Buch von Jasmuheen in Händen gehalten und fühlte mich irgendwie fasziniert von der Idee. Aber Jasmuheen hatte da diesen Fragenkatalog und meinte, bevor man sich darauf einlassen wollte, müsse man alle Fragen eindeutig mit ja beantworten können. Das konnte ich vor 2005 nicht. Aber dann, am Lehrstuhl, fragte ein Professor an, ob man sich nicht zu einer gemeinsamen Studie bereitfinden könnte, um diesem Phänomen „Lichtnahrung“ auf die Spur zu kommen.

Ich las das mitgeschickte Buch, „Leben durch Lichtnahrung: Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers“ von Michael Werner – im Büro, in der Bahn, im Bett … und am anderen Tag stand fest: Das mach ich jetzt.

Seitdem werde ich von den meisten Menschen belächelt, sofern ich das noch erzähle. In der Klinik vor zwei Jahren hatte ich mich vergessen und eine Bemerkung in der Richtung fallengelassen … den Aufstand kannst du dir nicht vorstellen! Statt sich um meine Krankheit zu kümmern, schickten sie mir den Psychiater ans Bett. Ein Arzt nach dem anderen kam, um zu fragen, was das ist, was ich da erzählt hätte. Die ganze Klinik stand Kopf, selbst der Chefarzt tauchte auf. Adi Goldstück (Adamus) meinte letztendlich, ich hätte „einen Durchbruch“ erzielt, aber meine Güte!!!


„Was ist „Lichtnahrung“?

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Paradigmen

Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Paradigma) sagt darüber:

Eine heute gebräuchliche Lehrbuchdefinition ist beispielsweise: „Ein Wissenschaftsparadigma ist ein einigermaßen zusammenhängendes, von vielen Wissenschaftlern geteiltes Bündel aus theoretischen Leitsätzen, Fragestellungen und Methoden, das längere historische Perioden in der Entwicklung einer Wissenschaft überdauert.“ Die Ersetzung eines Paradigmas durch ein anderes heißt Paradigmenwechsel.

Paradigmen spiegeln einen gewissen allgemein anerkannten Konsens über Annahmen und Vorstellungen wider, die es ermöglichen, für eine Vielzahl von Fragestellungen Lösungen zu bieten. In der Wissenschaft bedient man sich in diesem Zusammenhang auch oft Modellvorstellungen anhand derer man Phänomene zu erklären versucht. Der amerikanische Wissenschaftstheoretiker Thomas S. Kuhn definiert in seinem Buch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ ein „wissenschaftliches Paradigma“ als:

– das, was beobachtet und überprüft wird

– die Art der Fragen, welche in Bezug auf ein Thema gestellt werden, und die geprüft werden sollen

– wie diese Fragen gestellt werden sollen und

– wie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung interpretiert werden sollen

Ein Paradigma ist also ein Bündel aus Glaubenssätzen, die für wahr gehalten werden, weil sie längere Zeit nicht überprüft wurden, oder weil jemand anderes den Glaubenssatz aus einem anderen Blickwinkel betrachtete und einen wissenschaftlichen Aufsatz darüber verfasst hat, oder jemand hat etwas anderes in Bezug auf einen bestimmten anerkannten Glaubenssatz beobachtet und den wissenschaftlichen Kollegen unwiderlegbare Beweise für die Beobachtung gebracht und Überprüfung und Interpretation eingefordert, oder jemand Kreatives interpretiert den bestehenden Glaubenssatz auf eine andere, originellere Art und Weise.

Fest steht, dass kein Glaubenssatz feststeht.

Man kann es auch einfacher ausdrücken: Das, was wir heute von der Welt und so, wie sie sich uns darstellt, glauben, ist nur so, weil wir es glauben. Glauben wir etwas anderes, ist es auch anders.

Als Beispiel möchte ich hier einen Glaubenssatz anführen, den ich selber widerlegt bzw. verändert habe. Es handelt sich um das Essen. Wir alle müssen essen, um daraus Kraft zu schöpfen, damit wir leben können.

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Wer ist Gott

Jede Frage, die einer stellt, erschafft fast vollautomatisch einen Aspekt, der auf die Suche geht, um die Antwort zu finden. Eine Kernfrage durch alle meine Lebzeiten und schon Äonen vorher war:<

Wer oder was ist Gott?

Ich wurde Anfang 1996 auf eigentümliche Weise zu einem Medium gerufen. Diese Frau hätte in dieser Inkarnation meine Schwester sein sollen, aber das nur nebenbei. Sie channelte eine Gruppe Engel, die sich Emanuel nannten. Sie standen als Gruppenenergie den Menschen in dieser herausfordernden Zeit zur Seite. Ich war sehr erstaunt, dass ich als erstes gefragt wurde, warum ich „jetzt erst“ käme. Sie hatten schon auf mich gewartet, um mir etwas mitzuteilen, nämlich, dass es sich in meiner Sache um die Suche nach Gott handeln würde.

Wie erstaunt war ich, denn Gott…? Was hatte ich mit dem zu schaffen? Ich konnte mich nicht erinnern, auf der Suche nach ihm gewesen zu sein. Ich hatte schon in sehr früher Kindheit mit ihm abgeschlossen, denn der Kerl war ja nie da, wenn man ihn brauchte. Und ich hätte ihn gebraucht, wie schon so oft vorher. Meine Enttäuschung war grenzenlos, ich hatte begonnen, ihn zu hassen. Auch in früheren Lebzeiten haderte und hasste ich ihn, weil er niemals da war. Ich hatte mit ihm gerungen, ihn bezwungen, hatte ihn mit Wohlverhalten zu bestechen versucht, ihn gerufen, angefleht, geschrien, hab mich fallenlassen, wieder aufgerafft, ich hab ihn geärgert, war böse, verworfen, zornig, hab alle seine Lehren über den Haufen geworfen, war dem Leben gegenüber verächtlich, hab getobt und verwüstet, gemordet und hätte am liebsten sein ganzes Werk vernichtet. Und gleichzeitig hab ich geweint und ihn geliebt. Ich war demütig, untertänig, sittsam, artig und vor allen Dingen arm, denn das sollte mir doch das Himmelreich sichern, aber es war alles sinnlos. Der gnädige Herr geruhte, mich nicht zu beachten, egal, was ich tat, er war nicht da.

Mir ist in den letzten Jahren zunehmend klar geworden, dass all das, was die Kirchen uns über diesen angeblichen Gott erzählt haben, so nicht stimmt. Das meiste diente dem Klerus, Gott hats nie interessiert. Aber wer oder was ist denn nun Gott? Dem Verstand ist das zwar schon lange klar, aber es ist noch mal etwas anderes, wenn einen die Erkenntnis blitzartig trifft, so dass es einen schier umhaut:

Frage: Wer oder was ist Gott?

Antwort: ICH

Ich bin die Antwort…

Seit ich aus der Einheit kam, diente alles, was geschah, alles, was ich angestellt und erlebt hatte, nur dem Finden einer Antwort auf diese Frage. Und dann stelle ich plötzlich und völlig unvermutet fest: ICH BIN DOCH DIE ANTWORT! Ich bin die Frage, und ich bin die Antwort. Der Kreis schließt sich.

Und jetzt ist auch klar, warum alle Engel den Weg über die Erde nehmen müssen: Nur hier in dieser Dimension kann man vergessen, wer man ist. Und nur im Vergessen kann man alles, wirklich alles erleben (eben auch das, was mensch als negativ bewertet und zu vermeiden versucht), um irgendwann tief im Herzen zu begreifen, dass man ausgesandt wurde, um sich selber zu erfahren, sich in der ganzen Tiefe auszuloten, damit man endlich begreift: Ich bin der Anfang und das Ende, das A und O…

Ich selber bin der, mit dem ich gerungen habe, den ich bestechen wollte, den ich geärgert und mich über ihn erhoben habe. Ich habe mich an mir selber ausgetobt, um alle meine Facetten zu erleben, damit ich weiß, Gott, das bin ich (auch).