Paradigmen

Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Paradigma) sagt darüber:

Eine heute gebräuchliche Lehrbuchdefinition ist beispielsweise: „Ein Wissenschaftsparadigma ist ein einigermaßen zusammenhängendes, von vielen Wissenschaftlern geteiltes Bündel aus theoretischen Leitsätzen, Fragestellungen und Methoden, das längere historische Perioden in der Entwicklung einer Wissenschaft überdauert.“ Die Ersetzung eines Paradigmas durch ein anderes heißt Paradigmenwechsel.

Paradigmen spiegeln einen gewissen allgemein anerkannten Konsens über Annahmen und Vorstellungen wider, die es ermöglichen, für eine Vielzahl von Fragestellungen Lösungen zu bieten. In der Wissenschaft bedient man sich in diesem Zusammenhang auch oft Modellvorstellungen anhand derer man Phänomene zu erklären versucht. Der amerikanische Wissenschaftstheoretiker Thomas S. Kuhn definiert in seinem Buch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ ein „wissenschaftliches Paradigma“ als:

– das, was beobachtet und überprüft wird

– die Art der Fragen, welche in Bezug auf ein Thema gestellt werden, und die geprüft werden sollen

– wie diese Fragen gestellt werden sollen und

– wie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung interpretiert werden sollen

Ein Paradigma ist also ein Bündel aus Glaubenssätzen, die für wahr gehalten werden, weil sie längere Zeit nicht überprüft wurden, oder weil jemand anderes den Glaubenssatz aus einem anderen Blickwinkel betrachtete und einen wissenschaftlichen Aufsatz darüber verfasst hat, oder jemand hat etwas anderes in Bezug auf einen bestimmten anerkannten Glaubenssatz beobachtet und den wissenschaftlichen Kollegen unwiderlegbare Beweise für die Beobachtung gebracht und Überprüfung und Interpretation eingefordert, oder jemand Kreatives interpretiert den bestehenden Glaubenssatz auf eine andere, originellere Art und Weise.

Fest steht, dass kein Glaubenssatz feststeht.

Man kann es auch einfacher ausdrücken: Das, was wir heute von der Welt und so, wie sie sich uns darstellt, glauben, ist nur so, weil wir es glauben. Glauben wir etwas anderes, ist es auch anders.

Als Beispiel möchte ich hier einen Glaubenssatz anführen, den ich selber widerlegt bzw. verändert habe. Es handelt sich um das Essen. Wir alle müssen essen, um daraus Kraft zu schöpfen, damit wir leben können.

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Wer ist Gott

Jede Frage, die einer stellt, erschafft fast vollautomatisch einen Aspekt, der auf die Suche geht, um die Antwort zu finden. Eine Kernfrage durch alle meine Lebzeiten und schon Äonen vorher war:<

Wer oder was ist Gott?

Ich wurde Anfang 1996 auf eigentümliche Weise zu einem Medium gerufen. Diese Frau hätte in dieser Inkarnation meine Schwester sein sollen, aber das nur nebenbei. Sie channelte eine Gruppe Engel, die sich Emanuel nannten. Sie standen als Gruppenenergie den Menschen in dieser herausfordernden Zeit zur Seite. Ich war sehr erstaunt, dass ich als erstes gefragt wurde, warum ich „jetzt erst“ käme. Sie hatten schon auf mich gewartet, um mir etwas mitzuteilen, nämlich, dass es sich in meiner Sache um die Suche nach Gott handeln würde.

Wie erstaunt war ich, denn Gott…? Was hatte ich mit dem zu schaffen? Ich konnte mich nicht erinnern, auf der Suche nach ihm gewesen zu sein. Ich hatte schon in sehr früher Kindheit mit ihm abgeschlossen, denn der Kerl war ja nie da, wenn man ihn brauchte. Und ich hätte ihn gebraucht, wie schon so oft vorher. Meine Enttäuschung war grenzenlos, ich hatte begonnen, ihn zu hassen. Auch in früheren Lebzeiten haderte und hasste ich ihn, weil er niemals da war. Ich hatte mit ihm gerungen, ihn bezwungen, hatte ihn mit Wohlverhalten zu bestechen versucht, ihn gerufen, angefleht, geschrien, hab mich fallenlassen, wieder aufgerafft, ich hab ihn geärgert, war böse, verworfen, zornig, hab alle seine Lehren über den Haufen geworfen, war dem Leben gegenüber verächtlich, hab getobt und verwüstet, gemordet und hätte am liebsten sein ganzes Werk vernichtet. Und gleichzeitig hab ich geweint und ihn geliebt. Ich war demütig, untertänig, sittsam, artig und vor allen Dingen arm, denn das sollte mir doch das Himmelreich sichern, aber es war alles sinnlos. Der gnädige Herr geruhte, mich nicht zu beachten, egal, was ich tat, er war nicht da.

Mir ist in den letzten Jahren zunehmend klar geworden, dass all das, was die Kirchen uns über diesen angeblichen Gott erzählt haben, so nicht stimmt. Das meiste diente dem Klerus, Gott hats nie interessiert. Aber wer oder was ist denn nun Gott? Dem Verstand ist das zwar schon lange klar, aber es ist noch mal etwas anderes, wenn einen die Erkenntnis blitzartig trifft, so dass es einen schier umhaut:

Frage: Wer oder was ist Gott?

Antwort: ICH

Ich bin die Antwort…

Seit ich aus der Einheit kam, diente alles, was geschah, alles, was ich angestellt und erlebt hatte, nur dem Finden einer Antwort auf diese Frage. Und dann stelle ich plötzlich und völlig unvermutet fest: ICH BIN DOCH DIE ANTWORT! Ich bin die Frage, und ich bin die Antwort. Der Kreis schließt sich.

Und jetzt ist auch klar, warum alle Engel den Weg über die Erde nehmen müssen: Nur hier in dieser Dimension kann man vergessen, wer man ist. Und nur im Vergessen kann man alles, wirklich alles erleben (eben auch das, was mensch als negativ bewertet und zu vermeiden versucht), um irgendwann tief im Herzen zu begreifen, dass man ausgesandt wurde, um sich selber zu erfahren, sich in der ganzen Tiefe auszuloten, damit man endlich begreift: Ich bin der Anfang und das Ende, das A und O…

Ich selber bin der, mit dem ich gerungen habe, den ich bestechen wollte, den ich geärgert und mich über ihn erhoben habe. Ich habe mich an mir selber ausgetobt, um alle meine Facetten zu erleben, damit ich weiß, Gott, das bin ich (auch).