Und wieder mal ist Sterben angesagt

Wenn der Aufstieg beginnt … ja, wann beginnt er eigentlich?

Es ist ein Prozess, der bei mir so ablief: Ich hatte meinen Mann gebeten, das Haus zu verlassen, da ich ihn nicht mehr ertragen konnte. Danach saß ich eine lange Weile ganz betäubt herum und versuchte zu begreifen, was mir unbegreiflich war. Ich lief wie eine Marionette durch die Zeit, gefühllos und kopfschüttelnd …

Eines Tages bog ich um die Ecke der Bibliothek der Uni, in der ich arbeitete … und um mich herum ging die Welt unter. Ich hörte nichts mehr, es war totenstill, als wäre eine Käseglocke über mich gestülpt worden. Ich sah in einigen Metern Entfernung das Schwarze Brett im Eingangsbereich – und zielstrebig ging ich auf einen Zettel zu (den ich von der Ecke aus überhaupt nicht erkennen konnte). Es wurde jemand für einen Zusatzjob gesucht. Ich wusste sofort, das ist für mich! Also bewarb ich mich. Und als ich dann meine Unterlagen im privaten Briefkasten des Mannes hatte, sagte eine Stimme zu mir: „Nichts kann das mehr aufhalten.“ Es war der Beginn meines Weges. Mein Aufstiegsprozess hatte mit diesem „Erwachen“ begonnen, und nichts kann das mehr aufhalten! Stimmt.

Seit dem bin ich schon so oft gestorben, es ist kaum mehr auszuhalten. Ich habe alles hinter mir gelassen, habe Familie aufgegeben, meinen Job, mich schmerzhaft von Freunden getrennt, die mich jahrzehntelang energetisch „durchs Leben getragen“ und von anderen, die mich nur ausgenutzt und manipuliert hatten. Dann bin ich Sanat Kumara gefolgt, der von mir verlangte, mich zum Sterben bereit zu machen. Ich habe das damals nicht verstanden, aber ich bin ihm gefolgt. Ich dachte, er wäre Gott, und wenn Gott das so will … ich wäre lieber bei ihm gewesen, als zu der Zeit mein Leben weiterzuleben. Aber er wollte mich gar nicht. Sterben war etwas anderes als das, was der Mensch im Allgemeinen darunter versteht.

Auf diesem Weg zu sterben, bedeutet einfach, wieder mal ein Stück seiner menschlichen Identität aufzugeben, um ein Stück näher an den Gott heranzurücken, der man selber ist.

Und wenn dann die Zeit kommt, da geschieht das, was Adamus „poppen“ nennt (nicht, was du darunter verstehst …). Wenn die Maiskörner die richtige Temperatur haben, d. h. bereit sind, dann beginnen sie zu poppen, aufzuplatzen eben. Man bereitet sich auf die Phase in diesem Prozess vor, die buchstäblich Aufstieg ist, nämlich die Energiefrequenz derart anzuheben, dass man den Schleier durchdringt. Und dann erfolgt erst die vollständige Verbindung mit dem ICH BIN. Dann erst ist man wirklich ERLEUCHTET.

 

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2 Antworten auf „Und wieder mal ist Sterben angesagt

    1. danke für deine Rückmeldung. Und ja, so oder ähnlich erfährt der Mensch es. Jeder ein wenig anders, individuell eben, aber im Prinzip ist es immer ein erstes Erwachen und dann gehts los …
      LG Eva

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