no return

Nein, Aufstieg hat nicht wirklich was mit Spiritualität oder gar Esoterik im weitesten Sinn zu tun. Es handelt sich darum, bewusst zu werden, auch wenn viele gern mit rosa Soße rumkleckern, die hat trotz allem dabei nichts zu suchen. Es ist nur eine Ablenkung.

Wer sich für diesen Weg entscheidet, muss mutig, ja geradezu verwegen sein, denn an allen Ecken und Enden lauert der physische Tod. WIr können jederzeit dabei das irdische Leben lassen. Das ewige haben wir ja ohnehin, das kann uns keiner nehmen, auch wenn viele Institutionen das versucht haben und immer noch propagieren. Du brauchst Jesus nicht, um ewig zu leben (und es gibt für Märtyrer auch keine 72 Jungfrauen, ganz sicher nicht!) Aber ewig auf der Erde leben, Gott, wer will das schon?

Nun denke nicht, ich würde das Leben hier nicht inbrünstig lieben, mehr als alle Beschwerlichkeiten, die es mir im Lauf von fast 2000 Inkarnationen beschert hat. Aber trotz allem, ich weiß, es gibt mehr da draußen, da oben, oder wo auch immer wir die Dimensionen ansiedeln wollen. Es gibt mehr…

Was die Leben auf der Erde mir zu bieten hatten, habe ich ausgekostet, jetzt will ich wissen, was es noch gibt.

Allerdings habe ich es mir nicht so schwer vorgestellt, mich aus dieser Dimension herauszulösen. Es fordert wirklich alles von einem. Wir lassen unsere Familien hinter uns, Freunde, mit denen wir uns einfach nicht mehr verständigen können, wenn unser Bewusstsein allmählich aus der tiefen Trance erwacht, in der der Mensch üblicherweise seine Tage verbringt. Uns langweilen die typischen Gespräche um den letzten Klatsch und Tratsch, „was hast du heute so gemacht? Was musst du noch tun? Ich mach das und das …“ Dann das Gejammer, hab kein Geld, kann dies nicht und jenes nicht, mein Auto fällt auseinander, hab den Job verloren, das Amt macht Rabatz… Dieses Lied kennen wir zur Genüge. Da läuft einem der Partner weg oder man verabschiedet ihn freundlichst, wenn man dahinterkommt, was er alles treibt, der Job … man erkennt, wie der Chef sich aufführt, als hätte er einen Sklaven vor sich. Man kann einfach nicht mehr weitermachen wie bisher. Ich habe mich gefragt, wie ich es überhaupt so weit schaffen konnte und nicht am Leben verzweifelt bin. Aber ich habe trotz aller Schwierigkeiten das Leben geliebt, heiß und innig. Und mein Leben war schwierig, ich möchte sagen, das schwierigste überhaupt. Noch einmal würde ich das nicht machen. Wenn mein ICH BIN auf die Idee käme …? Mit dem, was ich heute weiß, würde ich es freundlichst anlachen und einfach weitermachen. Ich kann Universen erschaffen, warum so etwas wie dieses hier noch einmal? (Es würde es ja nicht einmal versuchen, Gott sei Dank!)

Kurz und gut, man begibt sich auf den Weg. Man erfährt Spukies, also Geistwesen, die sich in den erdnahen Bereichen aufhalten und sich von deiner Angst nähren. Sie können dir nichts tun, nur Angst einjagen. Hast du auch schon mal geträumt, bist vor Angst wachgeworden, ohne dass das gruselige Traumbild verschwand? Dabei handelt es sich um so eine Gestalt. Wir lernen, dass wir sie verjagen können, einfach indem wir ihnen energisch befehlen zu verschwinden und nie wiederzukommen. Es funktioniert.

Wir können aber auch unsere Geistführer kennenlernen, auch wenn wir uns von ihnen verabschieden. Man kennt sie für gewöhnlich als Schutzengel, aber ehrlich … sie beschützen dich vor keiner Erfahrung, die du wählst. Sie lassen es lächelnd zu, dass du auf der Autobahn in den liegengebliebenen Laster rast. Wozu sind sie dann gut, fragst du dich? Sie helfen dabei, deine Energien auszubalancieren, damit du in einer emotionalen Krise nicht versehentlich aus dem Körper rutschst, was passieren könnte.

Du wirst auch channeln lernen, auch wenn es sich nicht mehr um einen solchen Kontakt handelt, wie es früher in der viel dichteren Energie war. Heute channeln wir anders, wir richten unsere Frequenz auf ein bestimmtes Wesen aus. Meist nimmt es zuerst zu uns Kontakt auf, oft aber weißt du selber intuitiv, was jetzt dran ist. Und du machst es einfach, du sprichst mit Wesen, die nicht körperlich anwesend sind oder gar keinen Körper haben. Du lernst, dir zu vertrauen, und vor allem lernst du ganz allmählich, wie du mit deinen Energien umzugehen hast. Das ist oftmals eine Kunst, vor allem, weil wir ja die „Schutzengel“ nach Hause geschickt haben und nun selber für unsere Balance zuständig sind.

Dann gibt es die Blockaden, die wir liebevoll auflösen müssen, was oft ermüdende Jahre werden können. Wir begreifen, dass wir viele sind, dass wir schier unaufhörlich Aspekte kreieren, und nicht alle kommen gern zu uns zurück. Vor allem in früheren Inkarnationen sind viele auf Abstand gegangen oder hassen uns gar. Aber wir können erst vollständig gehen, wenn wir alles integriert haben. Wir holen sie uns mit Liebe — und wir lernen das Schwierigste von allem: Wir lieben uns selber. Zuerst ich, das ist nicht Egoismus, aber Altruismus ist absolut ungeeignet, um aufzusteigen.

Wie könntest du ein Lehrer für die Welt sein, wenn du alle anderen über dein eigenes Wohlbefinden stellst? Das erschafft Abhängigkeiten, die dich nicht aus den irdischen Banden befreien, sondern dich tiefer hineinziehen. Das Gegenteil ist notwendig. Willst du die Welt verändern, kannst du nicht so weitermachen wie bisher. Grundlegende Veränderungen verlangen nach grundlegenden Bewusstseinsveränderungen.

Du weitest dich aus, begreifst, du bist da, wo dein Fokus ist. Du erlebst, dass du Bewusstsein BIST, nicht hast. Du fühlst, wenn andere Menschen nicht authentisch sind, wenn sie lügen, dich manipulieren wollen, aber du durchschaust die ganzen Mechanismen, die herrschen. Und du lässt dich nicht mehr in die typischen menschlichen Dramen verwickeln. Du steigst aus.

Und irgendwann kommst du selbst an den Punkt, an dem der ganze Aufstiegsweg langweilig wird. Es wird Zeit, jetzt die Energien noch viel höher zu schrauben, die vollständige Verbindung mit deiner Essenz zu schaffen.

Man kann durchaus in Depressionen verfallen, weil es so lange dauert, bis etwas Entscheidendes passiert, aber die Seele sagt sehr deutlich: Wenn du dich da reinfallen lässt, stirbst du, weil es mit dieser niederschwingenden Energie einfach nicht geht. Auch ist eine gewisse depressive Negativität nichts, was die Energien ansteigen lässt. Du kannst eine lange Weile darin verharren, aber wenn du den Aufstieg dann nicht schaffst, sagt die Seele: „Wenn wir das nicht erfahren können, was wir uns vorgenommen hatten, dann brauchst du hier nicht weiterzuleben.“ Auch dafür gibts den Notausgang Tod.

Ja, und keiner kann sagen, er hätte es nicht vorher gewusst. Der Mensch wusste es nicht, weil er nur mit dem hirngebundenen Verstand gearbeitet hat, aber auf der inneren Ebene hat die Essenz ihm jede Kleinigkeit, jedes Potential gezeigt. Du hast die Wahl. Immer … Es erfordert Mut und Verwegenheit, dem psychischen wie physischen Tod immer wieder ins Auge zu sehen und trotzdem – weiterzumachen. Es ist „the river of no return“.

 

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In recognition of the successful completion of the DreamWalker Ascension Teacher Training Course

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