Das Leben nach dem Tode

… ist gar keins. Ich meine, es gibt den Tod nicht, wie kann es da ein Leben danach geben? Ich verrate es dir: Du lebst. Das ist alles. Du bist Bewusstsein, körperlos, zeitlos, unendlich.

Macht man sich bewusst, dass hier auf Erden in einem materiellen Körper zu leben, nichts weiter ist als… sehen wir uns eine Analogie an, das verdeutlicht es besser.

Stelle dir also vor, du steigst in ein neues Auto ein. Du hast es dir gekauft, und jetzt willst du damit herumfahren. Du steigst also ein und mit dem Zuschlagen der Tür hast du augenblicklich vergessen, dass du ein Mensch bist. Du bist jetzt das Auto, ein kleines … du lernst, mit all den Hebeln und Pedalen, Anzeigen, dem Navigator und der Rückfahrkamera umzugehen, bis du alles bestens beherrschst. Du fährst also durch die Straßen. Und dann steigst du aus. Dummerweise rückt die Erinnerung daran, dass du ja nicht das Auto warst, sondern der Mensch, nur langsam wieder in deinen Fokus. Mit dem Aussteigen aus dem Auto bist du wieder das, was du immer gewesen bist, du warst nie das Auto, du warst immer der Mensch.

Aus dem Körper aussteigen, nennen wir Tod. Und das Leben danach? Das hast du die ganze Zeit ununterbrochen gehabt. Nicht DU bist geboren worden, sondern dein Körper. Du, das Bewusstsein, bist ewig. Doch irgendwann ist klar, du wirst den Körper wieder verlassen, schon deshalb, weil du noch immer nicht gelernt hast, ihn NICHT altern zu lassen.

Bisher war es so gewesen, dass wir nicht bewusst aus dem Körper treten konnten, einfach so, weil wir es wollten. Wir mussten ihn also allmählich zerfallen lassen, damit wir da wieder hinaus gelangen konnten. Aus dem Grund war altern angemessen.

Tod bedeutet, du kehrst in deinen Normalzustand zurück. Es gibt nichts Unnatürlicheres als das Leben in der Enge und Bedrücktheit eines dichten, materiellen Körpers.

Und weil die Menschen einander nähren, entsteht in der Aura des „Überlebenden“ ein energetisches Loch, aus dem die Energien abfließen hin zu dem aus dem Körper Getretenen, also dem Toten. Es tut weh, wenn da Kraft abfließt, wir trauern. Wir denken, dass wir den Gestorbenen bedauern, aber man, dem geht es bestens! Besser als dir! Du trauerst um deine eigene abfließende Energie, das ist, was wehtut.

Jeder Mensch hat seine eigene Energie und kann sich schier unendliche Mengen davon nehmen, wenn er weiß, wie es geht. Es ist nicht nötig, sich vom anderen zu nähren, ihm also seine Kraft, seine Zeit, seine Aufmerksamkeit und Liebe zu nehmen, um sein eigenes Defizit aufzufüllen. In Wirklichkeit ist ein Defizit nichts weiter als der Glaube, also das Gefühl, nicht genug zu haben oder überhaupt ein gutes Leben zu „verdienen“. Es hat mit mangelndem Selbstwert zu tun, weshalb wir mehr nehmen als geben.

Morgen werde ich ein wenig darüber erzählen, was ich selber erlebt habe, als ich bewusst aus dem Körper gestiegen bin. Und wenn dich das Thema interessiert, kann ich dir mein Buch empfehlen: Tagebuch eines Toten, erhältlich überall im Buchhandel

 

tagebuch-eines-toten-cover

Und hier noch etwas zum Thema:

Eben Alexander: A Neurosurgeon’s Journey through the Afterlife

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