Durchbruch in die Freiheit

Ich hatte letzte Nacht einen Traum, in dem eine frühere Kollegin etwas sagte, was ich nur sinngemäß wiedergeben kann, nämlich, dass ich mich nicht den äußeren Umständen entsprechend benehmen würde.

Die Kollegin zeichnete sich durch extreme Gefühlsarmut aus, von daher bin ich sicher, sie ist einfach sinnbildlich für meinen Verstandes-Aspekt eingesetzt. Der Verstand kann nämlich nichts fühlen. Er unterliegt der Logik und funktioniert linear. Er ist es, der alles anzweifelt, untersucht und bewertet. Er ist gewissermaßen ein Filter, der das, was das Gefühl nach außen projiziert hat, kommentiert und nach innen rückmeldet. Es ist das Hamsterrad, in dem der Mensch sich dreht.

Der Verstand ist also der Wächter vor (d)einem Glaubensgefängnis. Die kreativen Anteile im Wesen projizieren das, was geglaubt wird, der logische Aspekt meldet es zurück, bestätigt also den Glauben. Dadurch wiederholt sich die Projektion und verstärkt sich noch. Der Mensch ist in diesem Kreislauf gefangen.

Wenn es einem gelingt, das, was man da nach außen projiziert hat und was rückgemeldet wird, nicht mehr anzunehmen, sondern es einfach so stehenzulassen und etwas anderes zu glauben und zu leben, dann ist das ein Durchbruch durch das Diktat des Kopfes. Man geht darüber hinaus und kreiert tatsächlich nur das, was man auch haben will, und nicht mehr das, was man gestern noch geglaubt hatte. Das ist wahre Freiheit!

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