Zu dicht

Manch einen Morgen stehe ich auf, sehe aus dem Fenster, es ist niemand zu sehen. Ich wohne in einer Gasse, da kommt ohnehin kaum ein Fremder vorbei. Aber ich fühle mich irgendwie … schwer zu erklären … es sind zu viele Energien der Menschen um mich herum zu spüren.

Dann nehme ich meinen Kaffee und setze mich an den Computer, öffne den Browser, und schon spüre ich eine Wand. Und gar in den „sozialen Netzwerken“ … mir wird übel. Es fühlt sich nach Hexenkessel an. Zu viel für mich am frühen Morgen.

Ich bin beim Aufstehen offen, ungeschützt. Ich habe noch meine Freunde und Geliebten im weit offenen Herzen. Die Energien der Menschen um mich herum sind schwer, sie tun mir weh.

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Ich flüchte in den Wald. Besser, nur zu laut. Rechts eine Autobahn, links eine und der Flughafen, der doch bis vor kurzem gar nicht zu hören war – jetzt dröhnt er völlig übertrieben. Wie kann das nur sein? Das alles ist eine arge Belästigung. Dieses ganze Land scheint zu eng für mich.

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