Sanat Kumara

Du erschaffst Realität, weil du, das Bewusstsein, etwas wahrnimmst. Ohne Bewusstsein ist nichts da.

Wie verhält sich das dann aber mit der Erde – vor der Besiedelung der Menschheit? Wer hat sie zu der Zeit wahrgenommen?

Zum einen waren wir alle das. Wir haben gemeinschaftlich diesen Klumpen im Weltraum mit Lebensenergie besamt. Das Universum drumherum gehörte ebenfalls zu der Schöpfung dazu, es war für uns ein „Erfahrungsraum in der Dichte der Materie“. Zum anderen war es in einem besonderen Maß Sanat Kumara, der die Erde in seiner Aufmerksamkeit gehalten hat.

Aufmerksamkeit heißt hier: Fokus. Solange er die Erde fokussiert, können alle anderen vorübergehend oder auch dauerhaft vergessen, dass da ein Klumpen Stein in einer Dimension um den glühenden Stern „Sonne“ kreist. Die Erde wird nicht verschwinden, weil er sie „hält“.

Übrigens: Auch die energetisch brodelnde Sonne wurde von uns mit dieser Lebensenergie besamt. Ihr Licht ist auch unser Licht. Wir sind die Schöpfer von allem, es gibt niemand anders als uns. Und damit ist nicht der „kleine Mensch“ gemeint, sondern das schöpferische Seelenwesen, das einen Aspekt von sich selber in einen Menschenkörper gesenkt – oder auch nicht gesenkt – hat.

Sanat ist in dieser Dimension das am höchsten schwingende Wesen. Und er ist es, zu dem die Menschen beten, wenn sie niederknien und Gott anrufen oder Allah oder den Großen Geist, oder wie auch immer man ihn nennen will. Er ist es, der hört, wenn keiner mehr hört. Aber die Kirchen haben so einiges verdreht, er wird dir vielleicht hin und wieder ein Zeichen geben, aber von deinen selbstgewählten Erfahrungen wird er dir in der Regel nichts vorenthalten. Er hört einfach nur zu.

Das am höchsten schwingende Wesen … seine Energien schwingen so hoch, sind so fein, er könnte sich nie verkörpern, sich nie auf diese niedrige Ebene hinunterbegeben, so sagte er mir einmal.

Als ich mich bereitmachte, hier auf der Erde in diese jetzige Existenz zu inkarnieren, hatten wir noch ein Gespräch. Er erinnerte mich daran, dass er in mein Leben kommen würde. Und er war da, hat mir hier und da geholfen, das war verabredet, darum brauchte ich ihn nicht zu bitten. Es gehörte zu meinem Aufstiegsweg. Er hat Schlimmes verhindert, weil es mich behindert hätte. Insofern hat Gott mir tatsächlich geholfen. Das sind allerdings Ausnahmen. Und es war vorrangig sogar in seinem eigenen Interesse, dass ich aufsteigen kann, denn es war in erster Linie sein Plan für die Erde.

Als ich so ungefähr drei oder vier Jahre alt war, tauchte er das erste Mal auf. Ich konnte ihn sehen, wie er in unserem Zimmer stand, mich anlächelte, und als meine Mutter ihm nahe kam, da legte er den Finger auf die Lippen und sah mich verschwörerisch an: „Pssst, nichts verraten!“

Meine Mutter blieb plötzlich stehen, atmete schwer und griff sich ans Herz: „Ich weiß gar nicht, warum mein Herz auf einmal so rast!“, meinte sie. Sanat und ich lächelten uns an.

Er kam öfters. Ich freute mich immer sehr, weil ich wusste, ich liebte ihn wie keinen zweiten. Ich hatte keinen Namen für ihn, aber das war auch nicht nötig.

Einmal wollte er mir zeigen, dass er sofort da ist, sobald ich nach ihm rufe. Dazu verschwand er vor meinen Augen, Und wenn ich dann in Gedanken nach ihm rief – einfach die Intention hatte, er solle auftauchen, dann war er plötzlich wieder da, als wenn einer das Licht anknipst. Ich wurde ganz verlegen, weil … was sollte ich denn jetzt tun? Er war da, fertig. Ich griff also nach seiner Hand und spielte damit herum. Dann begann ich, an ihm hochzuklettern, was ihm unbehaglich war. Plötzlich löste sich mein Erwachsenen-Aspekt heraus und sprach mit ihm, dass wir dieses Spiel beenden können, da ich das ja jetzt begriffen hätte.

Ein anderes Mal – ich hatte meine Mutter dazu gebracht, aus der Bibel vorzulesen … (die sie sich erst von ihrer Mutter borgen musste, weil wir keine hatten. Aber ich wollte wissen, was in diesem dubiosen Buch denn nur geschrieben stand, da meine Oma es ständig zitierte.) Und nachdem ich also von Gott gehört hatte, auch Erzengel Michael war mir sehr, sehr vertraut (logisch, er hat uns Shaumbra vor dieser Inkarnation unterrichtet), wollte ich jetzt von Sanat wissen, der für mich unausgesprochen dieser Gott war, wie andere Menschen ihn denn sehen würden, Mir erschien er als weißhäutiger Mann mit schwarzen Haaren und dunkel-glühenden wunderschönen Augen. Gutaussehend, würde man ihn wohl nennen, sehr gutaussehend! Er hatte ein sehr ebenmäßiges Gesicht, männlich, aber auch weich, es war die weibliche Seite in ihm, die in diesem Ebenmaß angemessen vertreten war.

Aber wie erschien dieser Gott beispielsweise einem Schwarzen? Und er zeigte es mir. Sein Gesicht verwandelte sich vor meinen Augen, ohne dass der charakteristische Ausdruck auch nur einen Augenblick verschwand, wie er mit brauner Haut und krausen Haaren aussah, oder wikingerblond (dänisch), wie als Chinese oder Indianer, wie als Inuit, Mongole, Polinesier, Ägypter oder was auch immer man sich vorstellen möchte. Sein Ausdruck blieb derselbe, er lächelte mich liebevoll an, während er alle Rassenmerkmale durchspielte.

Ich weiß nicht, warum man ihn als Aufgestiegenen Meister bezeichnet. Er ist ein Aspekt von Vivamus, der auf viel höheren Ebenen agiert. Meines Wissens hat er nie so etwas wie einen Aufstieg in höhere Dimensionen, wie wir ihn jetzt und hier verstehen, mitgemacht, weil er noch nie so weit unten im Vergessen war. Vivamus hat einen Aspekt von sich in die untere Dimension abgesenkt, nämlich Sanat Kumara, der sich aber auch nicht bis ganz hier herunter in die Körperlichkeit begeben kann. Diese Ebene hier ist die am niedrigsten schwingende Ebene überhaupt, die existiert. Und nur hier kann man so völlig vergessen, wer man ist. Da war Vivamus nie.

Und wir heben diese unterste Ebene ja jetzt an. Allerdings ist dieser Vivamus-Aspekt uns immer noch haushoch überlegen, was die Schwingung angeht. Er kann nie das erleben, was wir hier machen, den Aufstieg aus der Dichte. Möglicherweise findet Ähnliches in den hohen und höchsten Dimensionen statt, ich glaube aber nicht. Seth hätte es mich damals wissen lassen. Ich weiß nur, Vivamus, der uns bzw. der Erde seit dem Quantensprung beisteht, hat seine Energien sehr weit absenken müssen, um sich hier in unserer Nähe aufhalten zu können. Und er wird es noch für die nächsten rund 200  Jahre tun, so sagte er mir, denn solange wird die Transformation der Erde voraussichtlich dauern.

Ich hatte mir mal gewünscht, so hoch schwingen zu können wie Sanat, ich wollte so feine Energien haben, so seidenweiche, sanfte, so wunder-wunderschöne Energien. Und er sagte: „Das ist möglich.“

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