Der Krebs ist mein Freund

Ich merke, es gibt gewisse Themen, die mag ich nicht so recht ansprechen. Manipulation gehörte dazu. Ich hatte es etliche Tage vor mir her geschoben … und jetzt das: Krebs. Auch so etwas, was mir von meiner Seele angetragen wird (erst die Idee im Kopf und dann ein deutlicher Impuls). Nun, dann stelle ich mich dem eben. („Ätsch, so ist das, wenn man sich auf die Seele einlässt“, sagt da ein Aspekt zu mir, was mich zu einem herzlichen Lacher herausfordert.)

Krebs … Es schwingt eine so riesige Angst bei dem Thema mit, die einem glatt die Luft abschnürt. Wer will sich schon mit diesem Schreckgespenst abgeben? Jeder versucht doch auszuweichen. „Ich nicht, ich doch nicht!“

Ich wusste schon als Kind, was da auf mich zukommt. Gehe ich diesen Aufstiegsweg, muss …

Zuerst einmal: Was ist ein Krebsauslöser? Es findet auf der inneren Ebene statt, es geht immer von innen nach außen. Das Außen ist eine Projektion des Inneren. Man bekommt also Krebs, weil… ja, weil da Hass in einem drin ist. Der Hass kann durchaus ein oder zehn Lebzeiten zurückliegen. Steigt man auf, muss das weg. Um es wahrzunehmen, dass da irgendetwas nicht stimmt, projiziert man das Problem nach außen, auf den Körper.

Sicherlich gibt es auch verschiedene andere Ansichten, wodurch man sich einen Krebs einfangen kann, aber irgendwie und irgendwo ist doch immer Hass das zugrundeliegende Problem, das erlöst werden will.

Ich habe also gehasst. Ja, fein. Ich habe Adamus St. Germain gehasst, meinen Geliebten nicht nur aus anderen Lebenszeiten. Aber in einer bestimmten Inkarnation war es so. Ich schreibe seit langem an einer Biografie über unser damaliges Leben. Man nennt ihn Kolumbus, doch Cristos Colón war sein richtiger Name. Ich war damals vor 500 Jahren seine Geliebte. (Ihr dürft es gerne lesen, wenn es fertig ist. Es wird aber noch mindestens zwei Jahre dauern.) Dann wird klarer werden, warum ich ihn, diesen Kolumbus zum Ende seines Lebens gehasst habe. Und das drückte sich also jetzt, in diesem Leben, aus.

Vor mehr als zwei Jahren … Ich fühlte mich schwächer werden, meine Augen bekamen einen seltsam fiebrigen Glanz, doch ich hatte kein Fieber. Und ich vertrug keine tierischen Fette mehr. Ich merkte es, wenn ich mal ein asiatisches Tütensüppchen aß (mit Gänsegeschmack oder Huhn). Das war alles. Der Arzt, dem ich meine Schwäche beschrieb, sagte gar nichts dazu. Als ich nachfragte: Was kann das denn sein?“, schnauzte er mich an: „Das kann alles Mögliche sein!“ Nach einer langen Pause wagte ich mich noch einmal vor: „Was KÖNNTE es denn sein??“ Ich dachte, ich muss ihm mal mit Brainstorming auf die Sprünge helfen. „DAS WEISS ICH DOCH NICHT!“, fauchte er. Nachdem er mir eine Salbe gab für einen Pilz, den ich gar nicht hatte, fragte er: „Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?“ Ich gab es auf. Ärzte, die nicht in der Lage sind, Diagnosen zu stellen, sind gemeingefährlich.

Meine Schwäche wurde so schlimm, dass mein Tagewerk bspw. ausschließlich darin bestand, den Staubsauger aus seiner Ecke zu holen, zu mehr reichte es nicht. Und eine Woche später rief ich dann meine Tochter, dass sie mir mal die Bude saugt. Ich schaffte es nicht mehr.

Kurz und gut, ich hatte mich als Kind schon für eine OP entschieden, als ich von meinem ICH BIN erfuhr, was anstehen würde. Damals nahm ich viel mehr wahr, ich war sehr offen. Ich fühlte die Angstenergie, die um das Thema Krebs herum liegt und glaubte, ich würde den Krebs so schnell wie möglich loswerden wollen. Als ich dann vor zwei Jahren der Sache nicht mehr ausweichen konnte, ging es Schlag auf Schlag. Zuerst versuchte ich es bei etlichen Proktologen. Ich bekam aber keinen Termin …

„In 5 Monaten hätten wir noch was frei.“

„Bis dahin kann ich schon lange tot sein!“

„Das tut mir leid, aber da kann ich nichts machen!“

Also rief ich in der Klinik an, die haben auch Notfallsprechstunden. Ich durfte nach der Untersuchung noch mal nach Hause fahren, meine Sachen holen – und drin war ich in der Maschinerie einer solchen Institution.

„Ich will keine Chemo“, sagte ich gleich. Kein Arzt widersprach. Sie sahen mich einfach nur an und wussten nichts zu sagen. Zwei Wochen später wurde ich operiert. Seitdem bin ich gesund. Keine Chemo, keine Kontrolle, keine Nachbehandlung, nur Vertrauen.

Warum reicht mir Vertrauen? Weils egal ist, ob ich hier oder da lebe. Ich kann nicht sterben. Und wenn meine Seele meinen sollte, ich wäre drüben hinter dem Vorhang wohl besser aufgehoben, dann ist das so, denn meine Seele, das bin ich – nur mit viel mehr Weisheit als der Mensch auch nur ahnt. Mein Höheres Selbst will sich hier in mir verkörpern, warum sollte es mich abberufen? Das dahinterliegende Problem ist doch gelöst!

Chemotherapie, das ist ein Giftcocktail aus diversen Substanzen, die alle – jede für sich – selber hoch cancerogen (krebserregend) wirken. Wer meint, sich das antun zu müssen, der hat sich in die Angst hinein manipulieren lassen und dient der Pharmaindustrie. Was habe ich gelesen? Eine Chemo kostet die Krankenkasse 140.000 Euro? Wie kann das nur sein? Und wieso sollte mich etwas, das Krebs hervorruft, bei der Beseitigung dessen helfen, was es doch in so starkem Maß erst hervorbringt? Das ist Masochismus gepaart mit Idiotie.

Soweit mein nichtmedizinischer Rat.

Ich habe einen Krebs gehabt, der sinnigerweise „Colon Karzinom“ genannt wird, meinen Hass auf Cristos Colón symbolisierend … Noch Fragen?

„Der Krebs ist mein Freund“, habe ich diesen Beitrag genannt. Ja, er ist mein Freund. Ich hatte seltsamerweise überhaupt keine Angst, keinen Ekel vor „dem Ding in meinem Leib“, denn es war ein Ausdruck von etwas, was auf der anderen Ebene bereits mit der Entscheidung gelöst war. Diese Krankheit bzw. das Bewusstwerden der Hintergründe hat mich vom Hass, also der Ursache für die körperliche Imbalance, befreit – und damit auch meine ganze Familienlinie. Indem ich JETZT und HIER etwas grundlegend verändere, verändert es auch die so genannte Vergangenheit, die ja nur deshalb als vergangen erscheint, weil der Verstand ausschließlich linear wahrnehmen kann, die aber tatsächlich gleichzeitig IST. Es hat immer Auswirkungen auf alles andere, auf alle Universen und alle Dimensionen, wenn du etwas Wesentliches jetzt und hier erlösen und dadurch verändern kannst.

Das Lösen wäre sicherlich auch ohne diesen körperlichen Ausdruck möglich gewesen. Aber ich hatte blockiert. Es schien dem Aspekt von damals, Beatriz, heute unmöglich, dem Hass zu begegnen. Also musste er erst sichtbar im Körper auftreten.

Und ich habe jetzt erst – durch das Schreiben – das Abgelaufene so richtig begriffen. Nachbearbeitung sozusagen …

 

2 Antworten auf „Der Krebs ist mein Freund

  1. Vielen, vielen Dank für deinen Beitrag…..Glaube, Vertrauen und vor allem die LIEBE heilt…………….
    Ich war krank (kein Krebs) und wurde wieder gesund. Doch jetzt ist mein alter Kater , der mich durch die schwere Zeit begleitet hat, krank……Zum Glück habe ich eine wundervolle Tierärztin, die sehr einfühlsam ist.
    Gestern hab ich in meiner Verzweiflung die Heilengel des Himmels angerufen…..mein Katerchen lag auf meiner Brust…..ich massierte sein Bäuchlein und es tat ihm sichtlich gut.
    Heute morgen ging es ihm viel besser…….
    Ich vertraue darauf, dass alles gut ist, wie es ist…….doch ihn leiden zu sehen, zerreisst mir das Herz….
    Gerade bekommt er ein Infusion mit Elektrolyten ….
    Ich denke, mein Glaube und mein Vertrauen wird geprüft……ich übe mich in HINGABE.
    Ganz lieben Dank an dich für deine wunderbaren Beiträge…..
    Alles Liebe,
    Margot.

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