Frei von Manipulation

Gestern schrieb ich vom Vertrauen. „Warum reicht mir Vertrauen?“ Es ist ein gutes Beispiel, um zu verstehen, wie es wirkt, wenn man nicht mehr manipulierbar ist, auch nicht von sich selber.

Solange ich mir nicht selber vertraue, lasse ich mich von Angst regieren und von Ärzten manipulieren – hin zu einer Therapie, die der reinste Mord ist, nur damit die Krankenhausbilanz aufgeht. Ich, der Patient, werde geopfert. „Was ist schon ein Toter mehr, wenn man mit der Aufrechterhaltung des Systems hunderttausend anderen helfen kann“, mögen sich die Ärzte sagen. Das ist Augenwischerei, genaugenommen Totschlag.

Aber Vertrauen allein reicht nicht. Ich habe auch keine Agenda. Ich MUSS nicht gesund sein. Ich akzeptiere auch, wenn ich sterbe. Hört sich für viele unheimlich schrecklich an, aber das Wissen, dass es den Tod so gar nicht gibt, dass ich schlimmstenfalls diesen Körper verlasse, und was ich bin, nämlich das Bewusstsein, einfach nur woanders hingeht, wo es mit ziemlicher Sicherheit viel besser und einfacher ist … warum sollte ich das noch fürchten? Wer sich davor fürchtet, hat sich von der Kirche ins Bockshorn jagen lassen. Es gibt weder den Himmel noch die Hölle, es gibt nur Sein. Und falls ich es so wählen sollte, komme ich zurück.

Ich habe also keine Agenda gehabt, das macht frei, frei von Angst und frei davon, irgendetwas zu müssen. Ich will leben, gesund leben, aus dem Vollen leben, aber ich kann ebenso gut sterben, es ist egal. Das ist der Grund, warum Manipulation nicht funktionieren kann. Um an der Strippe zu ziehen, bedarf es zwei Seiten, eine, die man unbedingt will, die andere, die man nur unter gewissen Bedingungen oder aber unter keinen Umständen akzeptiert. Und schon ist man ein potentielles Opfer.

Hätte ich unbedingt leben wollen, hätte ich Angst vor dem Sterben gehabt, und aus der Angst heraus vermutlich eine Chemo-Behandlung gewählt, die mich – wenn auch nicht gleich, so doch etwas später – vor schwerere Probleme gestellt hätte. Die Ärzte hätten mit meiner Angst gespielt, mir etwas angetan, damit die Krankenhausbilanz stimmt und sie ihren Job behalten können. Sie hätten also nicht nur mich manipuliert sondern auch sich selber, denn sie fürchten Jobverlust.

Man kann zu dem Ganzen auch sagen, die meisten von uns tun etwas, „um zu …“, um den Job zu behalten, um gesund zu werden, um irgendwas. Dieses „um zu …“ ist aufzugeben. In der neuen Energie geht es nicht mehr darum, etwas zu tun, um zu … sondern nur noch darum, etwas zu tun oder zu lassen. Es bedarf keiner Begründung mehr, wenn wir etwas tun. Macht es Freude, dann tue ich es, macht es keine Freude, mache ich was anderes.

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