Am Ende

Das Jahresende ist immer auch ein wenig wie das Sterben eines Körpers. Trotzdem geht es weiter.

Wenn jemand stirbt … ist er nicht tot. Das ewige Leben bekommst du nicht, weil du fein glaubst … Du bist Bewusstsein, unsterblich von Natur aus, und kein Verhalten welcher Art auch immer kann dir dein Sein nehmen oder geben.

Du inkarnierst in einen Körper – und dann vergisst du, wo du herkommst, damit du deine Geschichte erfahren kannst. Und wenn diese „ausgelutscht“ ist, wenn du alles, was die Geschichte bietet, erfahren hast, verlässt du deinen Körper.

Das Thema Sterben ist in den letzten 2.000 Jahren verdreht worden, entstellt, manipuliert, einfach weil sich jeder auf seine Art daran ausgetobt hat. Was bleibt, ist eine unglaubliche Angst davor. Keiner will es, aber alle wissen, es kommt … unweigerlich. Und dann?

Man sagt, der Mensch kann das nicht wissen, aber das ist auch nur eine dieser Lügen. Hätte die Kirche dir erzählt, du hast das ewige Leben, du kannst wissen, was du vergessen hast, hätte sie dir dann noch deinen Nachlass abnehmen können? Hätte sie all die Reichtümer einsammeln können? Hätte sie sich nicht längst auflösen müssen? Sie hätte!

Mit dem Tod ist eine unheilvolle, schwere Angstenergie verbunden. Wir trauern, wenn ein uns nahestehender Mensch stirbt. Aber warum eigentlich? Warum feiern wir nicht sein Leben? Dieser Schöpferaspekt hat doch eine großartige Erfahrung erlebt!

Nachdem der Mensch seinen Körper verlassen hat, besucht er meist noch einmal alle Orte, an denen er sich gern aufgehalten hat. Es tut ihm weh, wenn er sieht, was sein Fortgehen für andere bedeutet. Niemand will soviel Leid über seine Lieben bringen, doch der Drang, die alte Geschichte aufzugeben, ist stärker. Man lebt für sich selber, nicht für die anderen.

Und dann? Die meisten Menschen bleiben in den so genannten erdnahen Bereichen. Ursprünglich war das eine Transitzone, ein Durchgang zu den hohen Reichen, wo die Seele oder das ICH BIN wartet. So manch einer fühlte sich aber noch an die Erde gebunden, sei es, dass eine Mutter ihren Kindern nah bleiben wollte, oder ein Oberhaupt erst noch sehen wollte, ob er einen würdigen Nachfolger bekäme … Es gab viele Gründe, warum sich ein Mensch weiterhin dort aufhalten wollte. Und im Laufe der Zeit vergaßen die Menschen, dass sie nach dem Ableben (tolles Wort!) eigentlich ein Ziel hatten. Sie blieben da, wo sie sich nach ihrem Tod wiederfanden, in Erdnähe.

Je länger die Kirchen fortfuhren mit ihrer Gehirnwäsche, je drohender die Hölle auferstand in der Imagination der Gläubigen, desto mehr vergaßen sie, nach dem Ende des Erdenlebens weiterzugehen. Wenn einer meint, nach dem Tod kommt eh nichts mehr, dann wird er auf der anderen Seite des Schleiers auch nicht darauf kommen, dass es etwas zu suchen gäbe! Es bedeutet, dass er die nächstbeste Gelegenheit wahrnimmt, unbewusst danach sucht, sich wieder zu verkörpern. Und weil er sich dann in einer neuen, jungen Verkleidung wiederfindet, führt er das Leben fort, das er vorher gerade verlassen hat. Es ändert sich nichts. Die Glaubensinhalte sind dieselben, er KANN gar nichts anderes leben, denn er ist der Schöpfer seines Erlebens aufgrund dessen, was an Glaubensinhalten in ihm ist.

In früheren Zeiten, in mehreren meiner „vergangenen“ Inkarnationen, war ich für meine jeweilige Gruppe als Schamane tätig. Ich habe sogar eine Erinnerung an eine Lehrzeit bei einem alten Schamanen, dessen Nachfolger ich werden sollte. Er wies mich an, meinen Körper zu verlassen und mich an einen bestimmten Ort zu begeben. Während er hinter mir saß, begab ich mich hinaus und meine Aufmerksamkeit wurde sofort von etwas am Wegesrand gefesselt. Ich bückte mich – als mich der Alte anfuhr. Ich war mir nicht bewusst, dass er hinter mir ging und alles wahrnehmen konnte, was ich tat. Doch das nur am Rande …

Ich habe in diesen Lebzeiten unter anderem gelernt, die Menschen, die gestorben waren, zu dem „Fluss ohne Wiederkehr“ zu führen. Dort wartete der Fährmann (deshalb drückte man damals Toten zwei Münzen auf die Augen als Lohn für den Fährmann), der den Toten in seinem Ruderboot auf die andere Seite des Flusses brachte. Von dort winkten schon die Engel, also die Freunde und die Engelsfamilie des Gestorbenen. Sie erwarteten ihn, um ihn dann weiter zu seiner Essenz zu bringen.

Nur dort bei sich selber, bei der eigenen Seele, ist es möglich, sich völlig zu regenerieren und neu auszurichten, so dass man, wenn man eine neue Inkarnation ins Auge fasst, sich auch ganz neu orientieren kann, ohne das Alte fortsetzen zu müssen.

Heutzutage ist es die „Brücke der Blumen“, über die man zu gehen hat, um seiner Engelsfamilie zu begegnen und zur Seele zu kommen. Diese „Schwellen“ ändern sich im Laufe von Jahrhunderten gelegentlich. Es kommt auch nicht drauf an, wie der „Ort“ beschaffen ist, denn es ist doch immer nur eine Projektion aus dem Bewusstsein heraus. Wichtig ist, dass man bei sich selber ankommt, um eben nicht immer weiter und weiter dieselbe Art von Leben hinter sich zu bringen.

Ich begleite Menschen, die sich im Sterbeprozess befinden. Ich bin bei ihnen, wenn sie sterben und selbstverständlich auch danach. Meist wartet der „Tote“, bis sein Körper begraben wird, dann gehen wir gemeinsam nach „oben“, d. h. er verbindet sich mit mir in meinem Körper, und ich erhöhe die energetische Schwingung, bis wir ankommen. Der Weg wird als ein Weg durch diverse Landschaften (Projektionen meines Klienten) erlebt, den wir gemeinsam gehen.

Die Energie des Todes und der Angst ziehen die so genannten Spukwesen an, aber je mehr Liebe ich empfinden kann, desto sicherer wird dieser Weg. Und je mehr mir mein Klient vertraut, desto sicherer sind wir vor unliebsamen Störungen.

Diese Spukgestalten sind Wesen, die einfach in den erdnahen Bereichen hängengeblieben sind und gar nicht mehr weg wollen. Sie „nähren“ sich von der Angstenergie der anderen, deshalb versuchen sie auch, jedermann zu ängstigen bzw. ihren Spaß mit ihnen zu treiben. Aber je mehr wir in der Liebe sind, desto „unsichtbarer“ werden wir für sie. Sie nehmen uns einfach nicht mehr wahr.

Die erdnahen Bereiche sind auch jene „Felder“, in denen sich die Menschen bewegen, die im Koma liegen. Auch sie streunen dort herum und verstehen oft nicht, wo sie sind. Ich begleite auch solche Menschen, wenn die Angehörigen dies wünschen. Ich entscheide niemals, ob sie ins Leben zurückkehren oder ganz auf der anderen Seite bleiben. Ich begleite sie nur, damit sie sich nicht so allein fühlen. Jemanden an seiner Seite zu haben, der eine gute liebevolle Energie ausstrahlt, ist sehr beruhigend und tröstlich für sie, bis sie zu einer Entscheidung kommen, wohin sie gehen wollen.

Wenn du Interesse an diesen Diensten für dich oder für Angehörige haben solltest, nutze bitte das Kontaktformular für weitere Infos.

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