Nur ein Paradigma

Ich habe begriffen, dass mein gesamtes Weltbild ein Spinnennetz aus Glaubenssätzen ist. Indem ich den einen oder anderen Glaubenssatz loszulassen versuche, schreibe ich ihn nur fest.

Beispiel: der Glaube an Gott. Gibt es einen Gott oder gibt es keinen? Solange ich nur zwischen ja und nein wählen kann, solange bleibt die Idee „Gott“ bestehen. Es sind zwei Seiten derselben Medaille. Erst wenn ich mir etwas neben oder sogar über diesem Gott vorstellen kann, kann ich über diesen Glaubenssatz hinausgehen und in Erwägung ziehen, ob es da vielleicht etwas Gottähnliches oder ganz etwas anderes geben könnte. Die Vorstellung von „Gott, ja oder nein“ begrenzt mich. Und wenn ich die Existenz eines Gottes verneine, bleibt der Glaubenssatz an einen Gott trotzdem bestehen, eben die verneinte Form eines Gottes.

Lasse ich z. B. die Energie des Opferseins los, schreibe ich die Möglichkeit, dass ich je Opfer gewesen sein könnte, fest. Erst wenn ich meinen Fokus davon lösen kann, wird sich etwas in meinem Leben verändern. Es bedeutet: verstehen, und dann nicht mehr daran denken, es einfach wegwischen. Das ist nicht verdrängen, da es vorher ja verstanden und angesehen wurde.

Also nicht Energien loslassen, sondern den Fokus auf etwas anderes richten! Es ist ganz, ganz wichtig, das verstanden zu haben!

Ich habe das Kunststück vollbracht, mein gesamtes Weltbild, also mein Glaubenssystem, zu verändern. Ich habe begriffen, dass auch die Neue Energie ein Glaubenssystem ist, ein Paradigma.

Ich muss jetzt nicht jeden einzelnen Glaubenssatz kennen, um das Paradigma zu verlassen. Es reicht, wenn ich das PRINZIP verstanden habe, um mit einem Schlag das ganze System auszuhebeln. Indem ich das Prinzip verstehe, verändere ich meine Wahrnehmung und erlebe dadurch etwas anderes!

Man kann nicht mit altem Gepäck in die Neue Energie gehen. Das bedeutet, alles an Glaubenssätzen auf einmal hinter sich zu lassen, das gesamte Paradigma aufzugeben!

Es beginnt, mir Spaß zu machen, denn ich sehe dabei nur auf das, was ich in meinem Leben haben will. Dabei gib es keine Vergangenheit und keine Zukunft. Es gibt nur das Jetzt. Ich verneine nichts mehr, also keine Gedanken an so etwas wie: „Das will ich aber nicht haben“, sondern nur „das macht mir Freude, das tue ich jetzt!“ Etwas verneinen ist Dualität, das alte Paradigma, das habe ich verlassen.

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