Erinnerung an eine ägyptische Inkarnation

Vorhin sah ich nebenbei auf dem Smartphone kurz in ein Video hinein und blieb eine Weile dabei, als mir plötzlich so etwas wie eine Erinnerung kam. Ich sah mich – zuerst verschwommen, dann immer klarer werdend, als Frau zu einem Priester gehen. Ich glaube, es war sogar mein Onkel. Ich wollte auch Priester werden, aber er lehnte es ab, mich zu unterrichten …

Dann war ich wieder im Video. Es handelt vorwiegend (siehe unten) um einen antiken Fund eines Papyrusbildes, auf dem eine Menge Bilder Menschen zeigen, die sexuell verkehren. Es könnte sich möglicherweise um eine pornografische Darstellung handeln, wird gesagt. Die Lilie, die über dem Kopf einer jungen Frau schwebt, soll angeblich ein Hinweis darauf sein, dass die Mädchen mittels einer aus der Lilie gewonnenen Droge gefügig gemacht wurden. Vielleicht könnte es sich auch um so etwas Ähnliches wie einer Zeitschrift handeln, die die Menschen „anmachen“ sollte oder könnte. Nichts Genaues weiß man nicht.

All das ist die Sichtweise aus dem heutigen Bewusstsein heraus. Sexualität ist Triebbefriedigung, Mädchen werden von alten Männern benutzt, Geilheit ist Trumpf!

Was von den Wissenschaftlern nicht verstanden wird: Bei der Lilie handelt es sich um ein Aufstiegssymbol. Die Menschen damals … die Priesterschaft (Männer UND Frauen) versuchten, sich während ihrer Ausbildung zur Meisterschaft mittels Orgasmen aus dem Körper zu schleudern. Das erklärt auch, warum diese Darstellungen nicht für jederman verfügbar waren, dieses Papyrus wurde vor der Öffentlichkeit verborgen.

Sie verkehrten also sexuell, um … nicht wie Adamus mal grinsend erklärte, so ein kleines Zucken zwecks Triebbefriedigung zu erleben (und es Orgasmus zu nennen), nein, sie hatten jahrelange Schulungen hinter sich, bevor sie zur reiferen Form der Sexualität gelangten. Und sie benutzten sie, um sich – das Bewusstsein, das sie sind – aus dem Körper zu schleudern, um dann einen kleinen Blick hinter die Kulissen, also dem so genannten Vorhang oder Schleier zu werfen. Was sie mit zurück brachten, würde man heute vermutlich mit „Schnappschuss“ bezeichnen, eine Augenblicksaufnahme aus den anderen Dimensionen. Sie versuchten, sich ein Bild von der anderen Seite zu machen, um später bei der Initiation schon zu wissen, wohin sie zu gehen hatten bzw. wie die andere Seite überhaupt beschaffen ist.

Irgendwann, nach all ihrer Schulung … und jetzt bin ich wieder bei meiner Erinnerung: Ich ließ mich zwar vom Priesteronkel abweisen, aber es bohrte in mir weiter, ich wollte nun mal ebenfalls Priester werden. Beim zweiten Anlauf ließ ich es mir wieder ausreden. Doch der Wunsch wurde übermächtig. Ich ging noch ein drittes Mal zu ihm, brachte mein Verlange vor, und zu meiner Verblüffung gewährte er es. Beim dritten Mal… ihr wisst ja, man muss immer dreimal fragen oder befehlen, oder worum es auch immer gehen mag, beim dritten Mal hat man gezeigt, dass man es wirklich ernst meint!

Ich kam also in meine Meisterschaft. Und nach Jahren, geschätzt sieben oder acht, war ich soweit, ich verlangte nach der ultimativen Erfahrung, der Initiation. Mein anverwandter Priester und Lehrer weigerte sich, er meinte, ich sei noch nicht soweit. Doch auch hier wurde der Wunsch übermächtig, ich verlangte ein zweites Mal nach dieser Erfahrung. Er machte mir ordentlich Angst, weil es mich mein Leben kosten könnte. Tage oder Wochen später aber war das Verlangen sogar noch angewachsen, ich wollte es, und wenn ich dabei sterbe, egal, das Verlangen war größer! Und er gewährte wieder.

Ich legte mich also nach etlichen Vorbereitungen und Zeremonien in einen steinernen Sarg in der Pyramide, eine schwere Steinplatte wurde über mein enges Grab geschoben, die ich allein nicht wegschieben könnte. Einen Augenblick kam etwas Panik auf, doch dann hatte ich mich gefasst und nahm meine Aufgabe wieder auf, ich sollte in die andere Welt „gehen“. Der Onkel gab telepathisch Anweisungen.

Auf dieser Reise begegneten mir viele Situationen, wovon jede einzelne geeignet war, meine Reife zu beweisen.

Die größte Schwierigkeit lag dann wohl auch darin, überhaupt wieder zurückzufinden. Man kann sich sehr leicht „da oben“ verlieren, d. h. vergessen, wo man herkommt oder hin will, weil man sich gefangen nehmen lässt von einer beliebigen Erfahrung, so wie es uns hier in diesem Erdenleben auch geht. Wir hier haben ja auch vergessen, wer wir sind. Wir halten uns für Menschen und nichts weiter. Aber wir sind Seelenwesen, körperloses und gestaltloses Bewusstsein, das mit Energien spielt.

Ich weiß jetzt nicht genau, durch welche Initiationen ich da wohl gegangen war, aber das ist der eigentliche Sinn dieser „Königskammern“ in den Pyramiden. Es waren keine Begräbnisstätten für Pharaonen, es waren Initiationskammern. Die Lilie über dem Kopf des Mädchens sagt es deutlich.

Es handelte sich damals nicht um einen Aufstieg, um den Inkarnationszyklus zu beenden, aber sicherlich um einen bewussten Aufstieg in die anderen Dimensionen hinter dem Schleier – und die Rückkehr in den Körper. Es war das Ende der Ausbildung, die Abschlussprüfung sozusagen.

Sex in the Ancient World Egypt‘s – Full Documentary

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