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Und führe uns nicht in Versuchung …

Der Papst hat etwas gegen diesen Satz im Vaterunser. Er meint, dass Gott uns nicht in Versuchung führt. Und die Welt schreit auf: „Wie kann man denn das Vater unser, dieses alte Gebet, nur verändern?“

Ganz einfach, man kommt zu neuen Erkenntnissen.

Als ich klein war, sprach ich oft mit Gott. Man nennt ihn auf den anderen Ebenen da oben Sanat Kumara. Er ist das in dieser Dimension am höchsten schwingende Wesen, von daher hat er stellvertretend für Gott diesen Job übernommen, den Menschen beim Beten zuzuhören. So ist das nun mal in der Dualität. Wenn die Menschen außerhalb von sich einen Gott kreieren und ihre Gebete dort rausschicken, dann ist auf der anderen Seite einer, der zuhört. Machen tut er nix. Er hat größtes Mitgefühl für alles und jeden. Doch sich sein Leben erschaffen, das macht jeder selber. Und das ist in Ordnung so. Alles dient der Erfahrung, wegen der wir ja ursprünglich herkamen.

Eines Tages erzählte er mir, dass er nicht der Gott der Kirche sei. Ich war höchst erstaunt: „Du hast die Menschen 2000 Jahre lang ANGELOGEN???“

„Aber ICH BIN GOTT!“, sagte er dann im Brustton der Überzeugung. Ich verstand die Welt nicht mehr. Wie kann einer Gott sein und auch wieder nicht?

Ganz einfach: Er ist nicht der Gott, den die Menschen, vornehmlich die Kirchenältesten, erfunden haben. Es steht in der Bibel, du sollst dir kein Bild von Gott machen. Sie haben sich aber ein Bild gemacht, ein Sinnbild. Sie haben ihm, dem Gott so viele menschliche Eigenschaften angedichtet, dass man tatsächlich von einem Bild sprechen kann. Und die Alten wussten, was sie taten.

Der Mensch ist nach dem Bild von Gott geschaffen, ja? Oder ist nicht eher Gott nach dem Bild des Menschen beschaffen?

Der Mensch hat Gutes und Böses in sich. Wir sind nicht die gefallenen Engel, die böse geworden sind und deshalb den Garten Eden verlassen mussten. Wir sind die Erforscher, die Pioniere, auf dieser Erde. Jeder Mensch hat Gutes und Schlechtes in sich, egal, wie sehr er auch das Negative von sich abspalten will. Zu ihm gehört beides. Und so ist es auch mit Sanat Kumara, dem Gott und Nicht-Gott. Auch er hat einen Anteil, den er nicht gerade übermäßig liebt. Er hat diesem Aspekt von sich einen Namen gegeben: Satan.

Sanat drehte die zweite Hälfte seines Namens um, um anzudeuten, dass es ein Gegenteil gibt.

Sa-nat
Sa-tan

Die andere Hälfte anders als die erste Hälfte, ist doch eindeutig, oder?

Es ist aber nicht der Satan von Sanat, der uns zu schaffen machen kann. Es ist unser eigener Anteil, den wir zu gern verdrängen, statt ihn zu integrieren. Wir – jeder einzelne von uns – hat diesen Teufel im Leib, der uns so gern in Versuchung führt, wenn wir ihn nur lassen. Alles, aber auch alles auf Erden ist von dir selber so gemacht, damit du die dir angemessenen Erfahrungen machen kannst, denn daraus bezieht die Seele oder das ICH BIN seine Weisheit.

Wenn wir schon beten, dann sollten wir zu unserem eigenen ICH BIN beten, denn das ist der Gott in uns! Und ich meine, es ist durchaus angemessen in der heutigen Zeit, wenn die Menschen denn schon beten wollen, dass sie sagen: „Führe uns aus der Versuchung!“, wie Franziskus es will. Es bedeutet zu erwachen und endlich zu begreifen: WIR SIND AUCH GOTT, ein Teil von allem jedenfalls! Wir sind Bewusstsein, das mit Energien spielt. (Diese Konsequenz, so unterstelle ich Franziskus, hat er allerdings wohl eher nicht im Sinn …)

Der zerrissene Vorhang

Manches Mal, wenn ein Kind auf die Welt kommt, dann erschrecken die Erwachsenen, die den Säugling betrachten. Das Kleine sieht die Gesichter über sich mit solche wissenden Augen an, so bewusst schaut es aus der Wäsche, dass manch einem eine Gänsehaut über den Rücken läuft.

Das Kind, besser: die Seele oder das Bewusstsein, das es ist, WEISS, wo es ist. Es prüft noch mal schnell, ob die Verkörperung tatsächlich geklappt hat. Dann zieht es so etwas wie einen Vorhang zu, den Vorhang des Vergessens. Jetzt kann das Abenteuer, ein Mensch zu sein, beginnen.

Ist das Abenteuer bestanden, ist das Leben gelebt, ausgesaugt, ausgelaugt, ist der Mensch satt gelebt, dann beginnt der Sterbeprozess, Gott sei Dank! Wie schlimm wäre es, wenn wir ewig hier auf Erden bleiben müssten, fern von zu Hause, abgeschnitten durch den Vorhang.

Es ist eine Erlösung im wahrsten Sinn, wenn wir endlich den engen Körper hinter uns lassen können, wenn wir den Vorhang wieder durchdringen und wieder dort sind, wo wir hergekommen waren: zu Hause! Im besten Fall beginnt der Weg (energetisch hinauf) zur Essenz, die Vereinigung mit dem Bewusstsein, von dem das menschliche Bewusstsein nur ein kleiner Teil ist.

Als Jesus starb, zerriss der Vorhang im Palast. Ein Symbol, das deutlich machen sollte, dass wir, die Menschen, einen Schleier zwischen dem irdischen Leben und dem unbegrenzten Zuhause gezogen haben, der mit Verlassen des Körpers „zerreißt“.

Die aufgestiegenen Meister der neuen Zeit öffnen aber ihren Schleier durch das Erlauben. Sie müssen nicht mehr sterben, um nach Hause zu kommen. Sie gehen durch ihre menschlichen Ängste vor dem Unbekannten, dem nicht mehr Vertrauten, aber dann, irgendwann, sind sie hindurch. Jetzt können sie ohne alle Vorbehalte wirklich ERLAUBEN, dass die Essenz in ihnen gegenwärtig ist, ohne Vorhang und ohne gestorben zu sein. Ist das nicht phänomenal?

Erinnerung an eine ägyptische Inkarnation

Vorhin sah ich nebenbei auf dem Smartphone kurz in ein Video hinein und blieb eine Weile dabei, als mir plötzlich so etwas wie eine Erinnerung kam. Ich sah mich – zuerst verschwommen, dann immer klarer werdend, als Frau zu einem Priester gehen. Ich glaube, es war sogar mein Onkel. Ich wollte auch Priester werden, aber er lehnte es ab, mich zu unterrichten …

Dann war ich wieder im Video. Es handelt vorwiegend (siehe unten) um einen antiken Fund eines Papyrusbildes, auf dem eine Menge Bilder Menschen zeigen, die sexuell verkehren. Es könnte sich möglicherweise um eine pornografische Darstellung handeln, wird gesagt. Die Lilie, die über dem Kopf einer jungen Frau schwebt, soll angeblich ein Hinweis darauf sein, dass die Mädchen mittels einer aus der Lilie gewonnenen Droge gefügig gemacht wurden. Vielleicht könnte es sich auch um so etwas Ähnliches wie einer Zeitschrift handeln, die die Menschen „anmachen“ sollte oder könnte. Nichts Genaues weiß man nicht.

All das ist die Sichtweise aus dem heutigen Bewusstsein heraus. Sexualität ist Triebbefriedigung, Mädchen werden von alten Männern benutzt, Geilheit ist Trumpf!

Was von den Wissenschaftlern nicht verstanden wird: Bei der Lilie handelt es sich um ein Aufstiegssymbol. Die Menschen damals … die Priesterschaft (Männer UND Frauen) versuchten, sich während ihrer Ausbildung zur Meisterschaft mittels Orgasmen aus dem Körper zu schleudern. Das erklärt auch, warum diese Darstellungen nicht für jederman verfügbar waren, dieses Papyrus wurde vor der Öffentlichkeit verborgen.

Sie verkehrten also sexuell, um … nicht wie Adamus mal grinsend erklärte, so ein kleines Zucken zwecks Triebbefriedigung zu erleben (und es Orgasmus zu nennen), nein, sie hatten jahrelange Schulungen hinter sich, bevor sie zur reiferen Form der Sexualität gelangten. Und sie benutzten sie, um sich – das Bewusstsein, das sie sind – aus dem Körper zu schleudern, um dann einen kleinen Blick hinter die Kulissen, also dem so genannten Vorhang oder Schleier zu werfen. Was sie mit zurück brachten, würde man heute vermutlich mit „Schnappschuss“ bezeichnen, eine Augenblicksaufnahme aus den anderen Dimensionen. Sie versuchten, sich ein Bild von der anderen Seite zu machen, um später bei der Initiation schon zu wissen, wohin sie zu gehen hatten bzw. wie die andere Seite überhaupt beschaffen ist.

Irgendwann, nach all ihrer Schulung … und jetzt bin ich wieder bei meiner Erinnerung: Ich ließ mich zwar vom Priesteronkel abweisen, aber es bohrte in mir weiter, ich wollte nun mal ebenfalls Priester werden. Beim zweiten Anlauf ließ ich es mir wieder ausreden. Doch der Wunsch wurde übermächtig. Ich ging noch ein drittes Mal zu ihm, brachte mein Verlange vor, und zu meiner Verblüffung gewährte er es. Beim dritten Mal… ihr wisst ja, man muss immer dreimal fragen oder befehlen, oder worum es auch immer gehen mag, beim dritten Mal hat man gezeigt, dass man es wirklich ernst meint!

Ich kam also in meine Meisterschaft. Und nach Jahren, geschätzt sieben oder acht, war ich soweit, ich verlangte nach der ultimativen Erfahrung, der Initiation. Mein anverwandter Priester und Lehrer weigerte sich, er meinte, ich sei noch nicht soweit. Doch auch hier wurde der Wunsch übermächtig, ich verlangte ein zweites Mal nach dieser Erfahrung. Er machte mir ordentlich Angst, weil es mich mein Leben kosten könnte. Tage oder Wochen später aber war das Verlangen sogar noch angewachsen, ich wollte es, und wenn ich dabei sterbe, egal, das Verlangen war größer! Und er gewährte wieder.

Ich legte mich also nach etlichen Vorbereitungen und Zeremonien in einen steinernen Sarg in der Pyramide, eine schwere Steinplatte wurde über mein enges Grab geschoben, die ich allein nicht wegschieben könnte. Einen Augenblick kam etwas Panik auf, doch dann hatte ich mich gefasst und nahm meine Aufgabe wieder auf, ich sollte in die andere Welt „gehen“. Der Onkel gab telepathisch Anweisungen.

Auf dieser Reise begegneten mir viele Situationen, wovon jede einzelne geeignet war, meine Reife zu beweisen.

Die größte Schwierigkeit lag dann wohl auch darin, überhaupt wieder zurückzufinden. Man kann sich sehr leicht „da oben“ verlieren, d. h. vergessen, wo man herkommt oder hin will, weil man sich gefangen nehmen lässt von einer beliebigen Erfahrung, so wie es uns hier in diesem Erdenleben auch geht. Wir hier haben ja auch vergessen, wer wir sind. Wir halten uns für Menschen und nichts weiter. Aber wir sind Seelenwesen, körperloses und gestaltloses Bewusstsein, das mit Energien spielt.

Ich weiß jetzt nicht genau, durch welche Initiationen ich da wohl gegangen war, aber das ist der eigentliche Sinn dieser „Königskammern“ in den Pyramiden. Es waren keine Begräbnisstätten für Pharaonen, es waren Initiationskammern. Die Lilie über dem Kopf des Mädchens sagt es deutlich.

Es handelte sich damals nicht um einen Aufstieg, um den Inkarnationszyklus zu beenden, aber sicherlich um einen bewussten Aufstieg in die anderen Dimensionen hinter dem Schleier – und die Rückkehr in den Körper. Es war das Ende der Ausbildung, die Abschlussprüfung sozusagen.

Sex in the Ancient World Egypt‘s – Full Documentary

Schwindelig?

Je weiter du dich öffnest und erlaubst, desto mehr neue Energie strömt durch deinen Körper.

Was aber, wenn du deine Muskulatur verspannst? Ich sags dir: Stau. Erstes Anzeichen: Schwindelgefühl.

Was kannst du dagegen tun? Bewusst entspannen, ausruhen, bewusst atmen, dich wieder öffnen.

Wie passiert so ein Stau? Du bist über deine Kräfte gegangen. Wenn du müde bist und immer weiter machst, vielleicht weil dich deine Tätigkeit begeistert, dann kann es passieren, dass du nach alter Art einfach die Muskeln unbewusst anspannst. Viele Menschen laufen mit dieser Spannung ihr ganzes Leben lang durch die Welt. Es ist normal geworden, sie merken es nicht einmal. Spannung hilft, gewisse Gefühle nicht wahrzunehmen. Wenn so etwas auch bei dir einst Automatik gewesen ist, kann es passieren, dass du jetzt unter der immens hohen Energiezufuhr diesen Vorgang nicht rechtzeitig wahrnimmst, vor allem dann, wenn du energietechnisch wieder eine Stufe höher geschaltet hast. Aber Vorsicht, es kann dich aus dem Körper drängen. Also rechtzeitig Pausen einlegen, langsam machen, atmen!!!

Was sich verändert, im Großen wie im Kleinen

Wir brauchen uns diese grafischen Darstellungen von den Sonneneruptionen oder den Schumann-Resonanzen nicht anzusehen und uns dann verzweifelt fragen: Hört das auch mal auf?

Wir brauchen auch gar nicht über die Schmerzen und körperlichen Belastungen zu stöhnen, die mit einem erhöhten Bewusstsein unweigerlich einhergehen. Sicher, es ist herausfordernd, manchmal scheint es über unsere Kräfte zu gehen, aber genau betrachtet haben wir das gewollt. Wir sind nicht die Opfer von einströmender Energie, die wir armen Hascherln zu transformieren haben, nein, wir sind die Täter!

Wir sind es, die durch die Veränderungen in uns unter anderem auch die Sonneneruptionen hervorrufen. Der Anstieg der Schumann-Resonanz geht ebenfalls auf unser Konto. Wir sind es, die all das initiiert haben. Wir erleiden diese Energien nicht, wir öffnen uns nur und nehmen mehr wahr als früher. Darum bitte: Kein Gejammer! Atmen und akzeptieren!

Auf ganz persönlicher Ebene erlebe ich ebenfalls starke Veränderungen. Vielleicht erscheinen sie irgendeinem „unbeleckten“ Leser nicht so sehr gravierend, aber ich spüre, wie sehr mein Leben sich gerade jetzt „dreht“. Beispielsweise habe ich seit der Krankheit vor zweieinhalb Jahren wieder normal gegessen, obwohl ich mich als Pranier ja überhaupt nicht zu ernähren brauche. Ich fühlte mich aber wohler mit vollem Bauch, so, als würde ich widerstandsfähiger im Sturm der Energien „meinen Mann stehen“ können, wenn ich in der Körpermitte Verstärkung habe. Was ich dabei nicht unbedingt bemerkte, war, dass dieses Vollsein recht gut verhindert hatte, dass ich meine feineren Sinne öffne. Man fühlt einfach nicht so gut in die höheren Ebenen hinein, wenn man sich mittels Futter erdet.

Es hat trotzdem gut getan, wenn ich auch feststellen musste, ich hatte bereits den Spaß am Essen verloren. Ich habe mich die meiste Zeit nur vollgestopft, weil es geholfen hatte. Das ganze geht bis zu einem gewissen Punkt, dann kippt es. Es tut gut, bis es einem nicht mehr gut tut. Also habe ich die Nahrungszufuhr eingestellt, und seit dem geht es mir wesentlich besser.

Mein Geruchssinn schlägt gelegentlich Kapriolen. Neulich war jemand kurzzeitig in meiner Wohnung. Nachdem er gegangen war, schlug mir ein krasser Duft in die Nase. Der ganze Raum, in dem der Besucher sich einige Minuten aufgehalten hatte, war angefüllt von einem Frischeduft, aber so stark, dass es schon fast belästigend war. Dieser Geruch blieb den ganzen Abend bis Mitternacht, also bis ich ins Bett ging, in gleicher Stärke im Raum hängen. Erst am nächsten Morgen war alles wieder „normal“. Genau genommen war es aber nur meine Nase, die den Duft einfach nur ungefiltert und ungehindert riechen konnte, weil ich mich innerlich für mehr Wahrnehmung geöffnet hatte.

Als nächstes wäre zu nennen, dass ich keine Stimmungen mehr habe, keine Laune, weder gute noch schlechte. Mir geht es gut. Ich fühle Freude im Bauch ohne Grund, ich bin angefüllt mit Liebe, auch ohne Grund, einfach so, weil ich es kann. Es fühlt sich „saugut“ an. Ich treibe so dahin, aber angenehm, ich tue, was mir eben so in den Sinn kommt und ruhe mich zwischendurch immer wieder aus. Das geht jetzt auch wesentlich besser, denn ich habe eine neue Couch.

Wenn man erst einmal ein neues Möbelstück hat, ist es eigentlich klar, das, was vorher an der Stelle gestanden hat, muss weichen. Ich habe die guten alten Stücke also verkauft. Diese Umräumaktionen schaffen nicht nur Platz, sondern ziehen etliche Aufräumaktionen nach sich. Die alten Energien verschwinden, das Brauchbare, was ich so lange aufgehoben habe, wird einer genauen Musterung unterzogen: Brauche ich das wirklich, oder ist das Ballast?

Neue Kleidung ist auch dran … einfach alles bewegt sich plötzlich, nachdem es in den letzten 10 Jahren immer nur beiseite geräumt worden war. Es findet sozusagen ein Großreinemachen in meiner unmittelbaren Umgebung statt. Und dabei fließt auch Fülle rein, nicht nur raus.

Das sind die Veränderungen im Kleinen, was aber „da draußen“ genauso im Großen passiert, denn das, was in mir ist, projiziere ich nach außen. Und nicht nur ich. Aber ich kann an dem, was bei mir stattfindet, ganz gut auf den Zustand der ganzen Erde rückschließen.

Und wenn ich da draußen Dinge sehe, die mir nicht gefallen … ich schmeiße einfach noch paar alte T-Shirts weg. Verstehst du?

Der Sinn …

… im Leben ist Wahrnehmung. Alles, was du wahrnehmen kannst, geschieht durch einen Sinn, einen körperlichen oder außerkörperlichen. Und was du wahrnimmst, ist Realität.

Hast du schon mal drüber nachgedacht, was Liebe eigentlich ist? Es ist ein Gefühl, ja, richtig. Aber wie entsteht dieses Gefühl? Braucht es wirklich einen anderen Menschen dazu, dieses Etwas in dir zu erwecken? Brauchst du jemanden, der dir dieses Gefühl entgegenbringt, damit du es fühlen kannst?

Und – seien wir mal ehrlich – wenn du dein Inneres verschlossen hast, weil es zu oft verletzt wurde, dann kann ein wirklich bedingungslos liebender Mensch dich mit dieser Liebe überschütten, du nimmst sie nicht wahr. Im Gegenteil, du deutest jede Handlung, jeden Blick, jedes Wort desjenigen um, damit es in dein Weltbild passt. Kurz gesagt: Du kannst die dir entgegengebrachte Liebe überhaupt nicht fühlen, weil du nicht offen bist.

Es liegt also nicht an deinem Gegenüber, es liegt allein an dir.

Alles, wodurch du Realität erfahren kannst, ist ein Sinn. So gesehen ist Liebe auch ein Sinn, denn du erfährst Realität, wenn und während du Liebe spürst.

Du kannst also Liebe erfahren … nicht von anderen, du weißt, dass das nicht klappt. Du musst diesem Sinn in dir erst wieder erlauben, sich zu zeigen, da zu sein. Du kannst das Gefühl nicht aktivieren, kein Zeremoniell und keinen Zauber ausführen, kein Hinausschleichen bei Vollmond auf die Waldlichtung und kein Tanz ums Feuer nötig, nichts weiter, als dir selber zu ERLAUBEN, Liebe zu erfahren. Alles, was du tun kannst, ist, deinen Fokus immer wieder mal nach innen zu wenden und auf das Gefühl in dir zu lauschen. Sie ist da, die Liebe ist da, war immer da, wird immer da sein. Du hast sie bisher nur nie wahrgenommen, weil du dachtest, sie müsste von einem anderen Menschen kommen. Aber solange alle anderen ebenfalls nur suchen …? Was sollte da wohl kommen können?

Fühle doch einfach mal das reine Gefühl der Liebe, stelle dir dabei NICHT einen anderen Menschen vor, auch nicht einen Aspekt von dir selber, sondern fühle einfach nur Liebe. Wie fühlt sich das an?

Es ist nicht das, was geschieht, wenn du einen möglichen Partner entdeckt hast und jetzt Schmetterlinge im Bauch zu flattern scheinen. (Schmetterlinge, solange du sie im Leib spürst, bedeuten nur die Angst, er/sie könnte dir durch die Lappen gehen, das hat mit Liebe oder Verliebtheit rein gar nichts zu tun.) Nimm wahr, wie sich wirkliche Liebe ANFÜHLT!

Liebe ist ein Sinn, durch den du Realität wahrnehmen kannst. Und Sinne öffnet man, indem man ERLAUBT. Weiter nichts …

 

Wissen ist nicht Bewusstsein

Wenn du siehst, wie das Oberhaupt einer Kirche sich beugt vor den bekanntesten Geldsäcken dieser Erde, dann weißt du, was die Glocke geschlagen hat, und auf welch fatalem Weg die Welt sich befindet.

Du weißt also etwas. Das bedeutet noch lange nicht, dass du dir dessen auch bewusst bist.

Solange du diese Erkenntnis hinnimmst und mit deinem Leben einfach weitermachst (egal, welche Gedanken dir dazu durch den Kopf gehen, oder wie du diese Erkenntnis auch bewerten magst …), solange schläfst du selig vor dich hin. Du bist total unbewusst!

Erst dann, wenn du aus einer (oder jeder) Erkenntnis, aus einem Wissen um bestimmte Umstände heraus die Verantwortung übernimmst UND die Konsequenzen daraus ziehst, beginnst du zu erwachen, also bewusst zu werden.

Leider schläft die Welt selig, na dann: Gute Nacht!

Dazu vielleicht noch eine eigene Erfahrung als Beispiel: Ich wusste, dass ein Teil in mir ein Spielchen spielt, es tat, als hätte es Angst vor dem nächsten Schritt auf dem Weg. Ich überlegte und kam zu dem Schluss: Ich kann nichts tun. Also mal abwarten – die typische Haltung eines unbewussten Menschen! Das ging einige Wochen so, bis ich den nächsten Schritt tatsächlich unternehmen wollte. Da war er wieder, dieser ängstlich spielende Aspekt. Ich wollte aber weitergehen, mich nicht von mir selber hindern lassen! Da hatte ich den grandiosen Einfall, es einfach zu tun. Soll doch dieser Aspekt spielen, was immer er spielen will: ICH SPIELE NICHT MEHR MIT! Ich gehe weiter, so beschloss ich. Ich lasse den Teil einfach stehen. Soll er stehenbleiben oder mitkommen, es ist egal, ICH jedenfalls gehe weiter!

Und so war das Spielchen beendet!

Man stellt oft aus Bequemlichkeitsgründen oder auch, weil man dran glaubt, solche mehr oder weniger großen Hindernisse vor sich selber auf und scheut sich dann, sie wegzuräumen. Dabei ist es so einfach! Hinsehen ist eine Sache, sich aufraffen, mit der Faust auf den Tisch zu hauen und das zu tun, was man tun will, das ist leider immer noch eine andere …

Die Offenbarung des Paulus

Ich beschäftige mich gerade (mal wieder) mit dem Mittelalter, mit dem, was Kolumbus veranlasste, sein „Buch der Prophezeiungen“ zu verfassen. In dem Zusammenhang muss ich auch biblische Texte lesen, um nachvollziehen zu können, was in seinem Kopf vor sich ging.

Und da ich auch kürzlich erst einen Channel von Adamus gehört habe, in dem er über die Öffnung des Kommunikationssinns sprach… irgendwie ist der Sinn bei mir bereits offen, denn plötzlich wurde mir glasklar, dass Apostel Paulus unter dem Pseudonym „Johannes“ die Apokalypse verfasst hatte. Er wollte nicht als einzige Autorität die kleine Schar Christen zusammenhalten. Also schob er dem Johannes und anderen Texte unter, die von ihm stammten.

„Die Offenbarung des Johannes“ ist die Geschichte von Shaumbra in verklausulierter Form, denn damals konnte und durfte er nicht offen darüber sprechen, was kommen würde. Er wollte aber die Christenheit trösten in ihrem Jammer vor der Verfolgung durch die Römer. Also beschrieb er ihnen die … „neue Erde“, so nennen wir es heute.

Paulus und Joachim von Fiore sind ein und dieselbe Seele, einfach verschiedene Inkarnationen derselben Seele, beide Shaumbra … ha ha, und beide haben sich die Finger wund geschrieben, wie ich …

Kolumbus hat sich sehr für die Offenbarung interessiert, ebenfalls für das, was der Abt Joachim von Fiore in seiner Vision gesehen hatte. Er sammelte dann ja auch einzelne Aussagen, vorzugsweise aus deren Schriften, heraus, die ihn an seine Auserwähltheit glauben ließen … so die offizielle Version. Aber Kolumbus, ein Aspekt von Adamus St. Germain, gehört ja ebenfalls zu diesem „Shaumbra-Verein“, er hat in sich die Resonanz zu den Worten von Paulus bzw. Joachim v. Fiore gespürt.

In seinem Buch der Prophezeiungen fehlen 14 Seiten, die säuberlich herausgetrennt wurden und verschwunden sind. Man vermutet, dass diese Seiten eine Menge Text aus der Offenbarung enthielten. Ja, das stimmt. Es sind jene Stellen, die auf das, was heute stattfindet, hinweisen, auf das Erwachen der Menschheit. Und irgendjemand (wer wohl?) wollte nicht, dass das so überdeutlich bekannt gemacht würde …

Kolumbus hat uns die neue Welt eröffnet, als Vorgeschmack auf die Freiheit, die darin liegt, all die alten „Überlagerungen“ und „Hypnosen“ abzustreifen, die die Menschen gefangen halten und hielten. Amerika ist als ein Synonym für die Selbstbefreiung zu sehen, unabhängig von der heutigen politischen Situation, die ja nur zeigt, wie das bisherige System oder das Glaubensgefängnis wirkt, das die Menschen versklavt hielt. Das heutige Amerika ist geradzu ein Zerrbild des Alten. Es will erlöst werden, deshalb zeigt es sich derart übertrieben.

Mensch, werde wach!

*****

Die Offenbarung enthält „das Öffnen der sieben Siegel“. Diese Stellen sind bisher völlig verzerrt interpretiert worden, auch weil das Bewusstsein (allgemein) nicht so weit war, das, was tatsächlich gemeint war, zu erfassen. Tobias hat in der Divine Human Serie der Shouds über das Öffnen gesprochen. Ich stelle im Blog Meisterbewusstsein in den nächsten Tagen die Beschreibung jedes Siegels ein, täglich eines, es ist sonst zu lang. Also bei Interesse hier entlang.

Der Kokon bricht auf

Die Raupe verpuppt sich, verändert alles in sich, bevor sie diesen Kokon aufbricht und als völlig neues Wesen, das überhaupt nichts mehr mit der einstigen Raupe gemein hat, zu erscheinen.

Wenn ein Seelenwesen im menschlichen Körper sich einem durchaus vergleichbaren Prozess unterzieht, ist das Erscheinen des „neuen göttlichen Menschen“ nicht so augenfällig. Der Körper scheint unverändert, aber im Inneren ist genau das gleiche geschehen wie im Kokon des werdenden Schmetterlings.

Ich bin vor ziemlich genau 11 Jahren wegen eines billigen Jobs von Tübingen nach Stuttgart gezogen. Mein Empfinden damals war, als würde ich untertauchen, irgendwie unter einer Käseglocke verschwinden, nach außen hin wohl sichtbar, aber irgendwie auch nicht erreichbar. Und ich war auch nicht erreichbar.

In diesen Jahren habe ich etliche so genannter Freunde kommen und gehen sehen, habe mich innerlich noch weiter von meiner Familie entfernt, habe fast gar keinen Kontakt zu meiner Nachbarschaft, die meisten kennen mich nicht mal vom Sehen. Von meinen Facebook Freunden habe ich keinen jemals in Natura gesehen, doch ich bin keineswegs einsam. Im Gegenteil, jeglicher Kontakt störte mich eher, als dass er mir angenehm wäre. Es WAR so, UND es war gut so.

Ich hab gelacht, als Adamus im letzten Shoud am Samstag davon sprach, dass wir „stinken“. Wenn der Kokon aufbricht, stinkt es, weil all das, was drin abgeschlossen war, jetzt an die Luft kommt. So ähnlich hat er sich ausgedrückt. Und ich lache, weil ich mich seit Tagen gewundert habe, wieso mein sauberes Bett, gelüftetes Zimmer, mein morgens gebadeter Körper – zwei Stunden im Bett gelegen – einen Dunst hinterlässt … !!!

Mein Kokon bricht auf. Ich merke es, weil z. B. plötzlich meine Blog-Statistik hochschnellt. Drei Wochen nichts geschrieben, doch gelesen wird wie nie zuvor. Mein Nachbar grüßt mich endlich, nachdem er sich elf Jahre bemüht hat, mich nicht zu sehen. Er wechselte sogar die Straßenseite und betrachtete dort eingehend die Baumkronen, weil er mich, die ich ihm entgegenkam, nicht sehen wollte. Grund gibt es nicht dafür. Die Menschen sind hier mindestens so eigenartig wie ich selber. Mir gefällt das. Aber dass er mir jetzt zunickt, wenn ich nach wie vor freundlich „Grüß Gott“ sage, das bedeutet schon was! Es sind noch unzählige andere Kleinigkeiten, die auffallen und hinweisen, dass meine Zeit im Kokon abgelaufen ist. Ich fühle und spiele mit dem Gedanken an eine neue Wohnung, an Videos zum Thema und dergleichen mehr. Aber immer ein Schritt nach dem anderen. Ich reite die Welle…

Meine Seelenschwester

Eine Schwester ist für gewöhnlich jemand, der von den gleichen Eltern abstammt, in der gleichen Familie aufwächst, und dadurch das gleiche Weltbild vermittelt bekommen hat, das man selber in sich trägt. Die Zeit mag vergehen, die Lebenswege sich trennen, aber das Weltbild ist unerschütterlich, es bleibt bestehen. Und so ähneln sich die Lebenswege der Geschwister. Man könnte sie fast austauschen. Auch wenn man am anderen vieles zu mäkeln findet, sind es doch die gleichen Anteile, die man selber in sich trägt.

Und dann… ja, dann fängt einer an, sich zu fragen, was das ganze wohl soll. Wieso bin ich hier in dieser Welt, was mache ich hier, und vor allem: wo komme ich eigentlich her? Ich bin nicht erst im Leib meiner Mutter entstanden oder habe dieses Bewusstsein mit dem Einsetzen des Verstandes „entwickelt“, wie viele Forscher irrtümlich glauben. Ich BIN. Aber warum BIN ICH hier?

Der Weg beginnt. Bewusstsein wird zu einem Synonym für die Erforschung dessen, der man zu sein glaubt. Man betrachtet jede Idee, jeden Gedanken, jede Einstellung, jede Vergangenheit, die man zu haben glaubte, und jeden Zukunftstraum. Und das meiste davon wirft man weg, weil man erkennt … es hat ausgedient, es kann in den Müll.

Was bleibt dann eigentlich zwischen Schwestern? Ich musste erkennen: Nichts. Es ist nichts mehr übrig, was einst war. Mit der Familie hat man nichts mehr gemein, wenn man erst das vermittelte Weltbild genauer betrachtet und größtenteils verworfen hat, wenn das Ahnenkarma und andere Abhängigkeiten gelöst sind, und das Opferbewusstsein in ein bewusstes und selbstbestimmtes Lebensgefühl transformiert wurde.

Es war an der Zeit, sich umzusehen nach einer Seelenschwester, einer Frau, die JETZT den gleichen Hintergrund hat, die dasselbe Weltbild in sich errichtet, ebenso das Alte in sich aufgeräumt hat und die gleichen Fragen stellt, denselben Weg geht. Kurz: Ein Mensch, der einem so vertraut ist, wie es die biologische Schwester nie war, ein Mensch, der imstande ist zu lieben, der respektiert, versteht, duldsam, nachsichtig, großzügig, weitherzig und unterstützend ist und immer einen sicheren Raum hält.

Du meinst, das gibt es gar nicht? Doch, ich habe Eli gefunden und sie gefragt, ob sie meine Schwester sein will. Und sie hat ja gesagt. Danke Eli, danke, dass du meine Schwester bist!

Was auf diesem Weg zählt, ist das, was man fühlt, nicht mehr das, was die frühere Wahl eines Elternpaares nach sich zog. Ein selbstbestimmtes Leben bedeutet auch die freie Wahl in Bezug auf (seelen)verwandtschaftliche Beziehungen.