Was sich verändert, im Großen wie im Kleinen

Wir brauchen uns diese grafischen Darstellungen von den Sonneneruptionen oder den Schumann-Resonanzen nicht anzusehen und uns dann verzweifelt fragen: Hört das auch mal auf?

Wir brauchen auch gar nicht über die Schmerzen und körperlichen Belastungen zu stöhnen, die mit einem erhöhten Bewusstsein unweigerlich einhergehen. Sicher, es ist herausfordernd, manchmal scheint es über unsere Kräfte zu gehen, aber genau betrachtet haben wir das gewollt. Wir sind nicht die Opfer von einströmender Energie, die wir armen Hascherln zu transformieren haben, nein, wir sind die Täter!

Wir sind es, die durch die Veränderungen in uns unter anderem auch die Sonneneruptionen hervorrufen. Der Anstieg der Schumann-Resonanz geht ebenfalls auf unser Konto. Wir sind es, die all das initiiert haben. Wir erleiden diese Energien nicht, wir öffnen uns nur und nehmen mehr wahr als früher. Darum bitte: Kein Gejammer! Atmen und akzeptieren!

Auf ganz persönlicher Ebene erlebe ich ebenfalls starke Veränderungen. Vielleicht erscheinen sie irgendeinem „unbeleckten“ Leser nicht so sehr gravierend, aber ich spüre, wie sehr mein Leben sich gerade jetzt „dreht“. Beispielsweise habe ich seit der Krankheit vor zweieinhalb Jahren wieder normal gegessen, obwohl ich mich als Pranier ja überhaupt nicht zu ernähren brauche. Ich fühlte mich aber wohler mit vollem Bauch, so, als würde ich widerstandsfähiger im Sturm der Energien „meinen Mann stehen“ können, wenn ich in der Körpermitte Verstärkung habe. Was ich dabei nicht unbedingt bemerkte, war, dass dieses Vollsein recht gut verhindert hatte, dass ich meine feineren Sinne öffne. Man fühlt einfach nicht so gut in die höheren Ebenen hinein, wenn man sich mittels Futter erdet.

Es hat trotzdem gut getan, wenn ich auch feststellen musste, ich hatte bereits den Spaß am Essen verloren. Ich habe mich die meiste Zeit nur vollgestopft, weil es geholfen hatte. Das ganze geht bis zu einem gewissen Punkt, dann kippt es. Es tut gut, bis es einem nicht mehr gut tut. Also habe ich die Nahrungszufuhr eingestellt, und seit dem geht es mir wesentlich besser.

Mein Geruchssinn schlägt gelegentlich Kapriolen. Neulich war jemand kurzzeitig in meiner Wohnung. Nachdem er gegangen war, schlug mir ein krasser Duft in die Nase. Der ganze Raum, in dem der Besucher sich einige Minuten aufgehalten hatte, war angefüllt von einem Frischeduft, aber so stark, dass es schon fast belästigend war. Dieser Geruch blieb den ganzen Abend bis Mitternacht, also bis ich ins Bett ging, in gleicher Stärke im Raum hängen. Erst am nächsten Morgen war alles wieder „normal“. Genau genommen war es aber nur meine Nase, die den Duft einfach nur ungefiltert und ungehindert riechen konnte, weil ich mich innerlich für mehr Wahrnehmung geöffnet hatte.

Als nächstes wäre zu nennen, dass ich keine Stimmungen mehr habe, keine Laune, weder gute noch schlechte. Mir geht es gut. Ich fühle Freude im Bauch ohne Grund, ich bin angefüllt mit Liebe, auch ohne Grund, einfach so, weil ich es kann. Es fühlt sich „saugut“ an. Ich treibe so dahin, aber angenehm, ich tue, was mir eben so in den Sinn kommt und ruhe mich zwischendurch immer wieder aus. Das geht jetzt auch wesentlich besser, denn ich habe eine neue Couch.

Wenn man erst einmal ein neues Möbelstück hat, ist es eigentlich klar, das, was vorher an der Stelle gestanden hat, muss weichen. Ich habe die guten alten Stücke also verkauft. Diese Umräumaktionen schaffen nicht nur Platz, sondern ziehen etliche Aufräumaktionen nach sich. Die alten Energien verschwinden, das Brauchbare, was ich so lange aufgehoben habe, wird einer genauen Musterung unterzogen: Brauche ich das wirklich, oder ist das Ballast?

Neue Kleidung ist auch dran … einfach alles bewegt sich plötzlich, nachdem es in den letzten 10 Jahren immer nur beiseite geräumt worden war. Es findet sozusagen ein Großreinemachen in meiner unmittelbaren Umgebung statt. Und dabei fließt auch Fülle rein, nicht nur raus.

Das sind die Veränderungen im Kleinen, was aber „da draußen“ genauso im Großen passiert, denn das, was in mir ist, projiziere ich nach außen. Und nicht nur ich. Aber ich kann an dem, was bei mir stattfindet, ganz gut auf den Zustand der ganzen Erde rückschließen.

Und wenn ich da draußen Dinge sehe, die mir nicht gefallen … ich schmeiße einfach noch paar alte T-Shirts weg. Verstehst du?

Wissen ist nicht Bewusstsein

Wenn du siehst, wie das Oberhaupt einer Kirche sich beugt vor den bekanntesten Geldsäcken dieser Erde, dann weißt du, was die Glocke geschlagen hat, und auf welch fatalem Weg die Welt sich befindet.

Du weißt also etwas. Das bedeutet noch lange nicht, dass du dir dessen auch bewusst bist.

Solange du diese Erkenntnis hinnimmst und mit deinem Leben einfach weitermachst (egal, welche Gedanken dir dazu durch den Kopf gehen, oder wie du diese Erkenntnis auch bewerten magst …), solange schläfst du selig vor dich hin. Du bist total unbewusst!

Erst dann, wenn du aus einer (oder jeder) Erkenntnis, aus einem Wissen um bestimmte Umstände heraus die Verantwortung übernimmst UND die Konsequenzen daraus ziehst, beginnst du zu erwachen, also bewusst zu werden.

Leider schläft die Welt selig, na dann: Gute Nacht!

Dazu vielleicht noch eine eigene Erfahrung als Beispiel: Ich wusste, dass ein Teil in mir ein Spielchen spielt, es tat, als hätte es Angst vor dem nächsten Schritt auf dem Weg. Ich überlegte und kam zu dem Schluss: Ich kann nichts tun. Also mal abwarten – die typische Haltung eines unbewussten Menschen! Das ging einige Wochen so, bis ich den nächsten Schritt tatsächlich unternehmen wollte. Da war er wieder, dieser ängstlich spielende Aspekt. Ich wollte aber weitergehen, mich nicht von mir selber hindern lassen! Da hatte ich den grandiosen Einfall, es einfach zu tun. Soll doch dieser Aspekt spielen, was immer er spielen will: ICH SPIELE NICHT MEHR MIT! Ich gehe weiter, so beschloss ich. Ich lasse den Teil einfach stehen. Soll er stehenbleiben oder mitkommen, es ist egal, ICH jedenfalls gehe weiter!

Und so war das Spielchen beendet!

Man stellt oft aus Bequemlichkeitsgründen oder auch, weil man dran glaubt, solche mehr oder weniger großen Hindernisse vor sich selber auf und scheut sich dann, sie wegzuräumen. Dabei ist es so einfach! Hinsehen ist eine Sache, sich aufraffen, mit der Faust auf den Tisch zu hauen und das zu tun, was man tun will, das ist leider immer noch eine andere …

Im Kokon

Ich bin eine Raupe. Ich war allezeit eine Raupe, fest mit all meinen Beinen auf dem Untergrund verhaftet. Ich fraß wie alle anderen auch alles, was ich kriegen konnte. Meine Farben waren schwarz-gelb, Warnfarbe für die Fressfeinde. Denen wollte ich nicht schmecken.

Und eines Tages hatte ich die Faxen dicke, ich hatte genug vom Fressen und herumkrabbeln, es wurde mir alles zu viel. Ich zog eine dicke Decke um mich herum, wickelte mich total darin ein, und dann begann etwas … Alles in mir veränderte sich, mein Inneres wurde buchstäblich zu Brei zerstampft. Aber ich war sicher in dieser Decke, diesem Kokon.

Und jetzt fühle ich mich, als müsste ich gleich zerspringen. Ich will raus hier, dieses Ding erstickt mich noch. Ich weiß nicht, wie ich mich bewegen kann, weiß nicht, ob ich mich überhaupt bewegen kann, habe nur eine Ahnung, wie ich meine Arme … meine Flügel ausbreiten könnte. Es ist eng in diesem Kokon. Ich bin wie gelähmt nach Tausenden von Jahren und Lebzeiten in der menschlichen Begrenzung.

Ich spüre, es ist Zeit, die Hülle zu sprengen, aber ich habe alles vergessen … doch ich kann hier nicht länger bleiben! Es ist an der Zeit, ich muss mich jetzt befreien, irgendwie …

Am Tag danach …

Macht macht nix

Die Art und Weise, wie heute die technischen Dinge miteinander verbunden sind … Nimm z. B. dein Blog, du machst einmal an einer bestimmten Stelle ein Häkchen, dann erscheint jeder Beitrag automatisch auch auf Google+ oder Facebook oder sonstwo. Du speicherst deine Daten in einer Cloud oder der Dropbox, du verbindest dein Handy mit Facebook oder Google oder Cloud, oder was weiß ich.

Dann bekommst du Werbung auf deinem Chrome Browser oder Firefox oder in den „social media“, in Foren oder auf Facebook, oder wo auch immer, die den Inhalten deiner gespeicherten oder gesuchten oder weitergegebenen Daten entspricht … merkst du was? Du bist in einer Matrix gefangen.

Wenn es der Firma Google oder den Hintermännern, die Google aus dem Boden gestampft und in Nullkommanix am Markt platziert und sogar fast sofort an die erste Stelle gesetzt haben … wenn die meinen sollten, dass dein Profil, das sie schon lange erstellt haben aufgrund deiner mails und Telefonate, die du so übers Handy führst oder aufgrund der Ortschaften, die du aufgesucht hast oder der Urlaubsorte, in denen du so und so lange gewesen warst … wenn die meinen, du gehörst in eine bestimmte Gruppe mit bestimmten Merkmalen, die sie nicht haben wollen … was meinst du, was sie mit dir machen? Guantanamo? Umerziehungslager? KZ?

Vielleicht nicht. Aber sie werden dich gezielt mit Informationen abfüllen, die dir ein bestimmtes Weltbild vermitteln – das es so vielleicht überhaupt nicht gibt. Sie haben es in der Hand, was du denkst und damit auch, was du fühlst. Sie haben kein Interesse daran, dass du dich gut fühlst oder geliebt oder gewollt. Sie machen dir Angst, fordern dich über diese Stimulation zu bestimmten Handlungen heraus, die ihren eigenen Interessen entgegenkommen. Um es klar zu sagen: Sie wollen, dass du schuftest und von deinem verdienten Geld möglichst viel an sie abgibst. Oder sie wollen dich in einen Krieg schicken, in dem du deine Gesundheit oder gar dein Leben lässt. Sie wollen nehmen und dich letztlich vernichten.

Das ist jetzt nicht negativ, es ist so. Das ist Fakt, warum auch immer. Du musst es in dein Bewusstsein einbeziehen. Es zu verdrängen, bringt dich nirgendwo hin.

Und damit sind wir beim Stichwort: Bewusstsein.

Ein bewusster Mensch erkennt, was läuft, erkennt, was er aus sich heraus projiziert, was nicht nur er projiziert. Er weiß, was zum Massenbewusstsein gehört, wie es produziert wird, wie es manipuliert wird, was er dazu beiträgt, und wie er sich herauslösen kann.

Ein bewusster Mensch AGIERT, er reagiert nicht mehr. Er bestimmt, was er an sich heranlässt, und was er nach außen abgibt.

Der Bewusste benutzt das System. Er gestaltet die Matrix. Und er gestaltet sie auch um, wenn er sieht, dass sie von einigen Wenigen missbraucht wird. Er agiert nicht im Außen, er tut es innerlich. Wenn er bewusst ist, weiß er, wie es geht. Macht? Macht nix, sie wirkt nur, wenn – und weil – einer daran glaubt. Bewusstsein ist nicht Macht, Bewusstsein IST ganz einfach. Und es gestaltet die Welt. Kommt jetzt ganz drauf an, inwieweit du bewusst bist und deshalb als Schöpfer gestaltest oder als Opfer. Ja, auch Opfer gestalten die Welt, indem sie nämlich den anderen ihre Macht abgeben, die die dann missbrauchen können.

Der Nabel der Welt

Ich komme mir vor wie im Spiegelkabinett. Ich drehe und wende mich, und überall sieht mir mein eigenes Gesicht aus dem Spiegel der anderen entgegen.

Wenn ich beispielsweise jetzt meinem niederträchtigen vorletzten Ehemann seine Niederträchtigkeiten vorwerfe … sehe ich mich selber. Ich sehe, dass ich mich in diese Lage gebracht habe, ich erkenne, dass „diese Lage“ etwas war, das als Summe der letzten „vergangenen“ Lebzeiten sozusagen auf den Punkt gebracht wurde und jetzt einfach hervortreten musste, sichtbar gemacht werden musste. Es ist wichtig für mich zu erkennen, wer ich wirklich bin, und wie ich funktioniere. Und es ist wichtig, weder einem anderen eine Schuld zu geben, noch ihm böse zu sein und schon gar nicht, mir selber (in Form meines ICH BIN) etwas vorzuwerfen oder nachzutragen. Und darum geht es.

Ich bin als Mensch der Bote (meines) Gottes. Gott will sich selber erfahren durch das, was ich erlebe. Dazu hat er/sie mich in eine Situation hineinversetzt, die es mir ermöglicht, all das, was war, noch einmal in geballter Ladung zu erleben, um es jetzt auch in aller Tiefe auszuloten, damit ich den Bodensatz erkenne.

Wenn mir etwas wehtut, die Niederträchtigkeiten anderer Menschen vielleicht, dann deshalb, weil ICH bestimmte Erwartungshaltungen hatte. Erfüllen sie sich, bleibt alles neutral. Erfüllen sie sich nicht, tut es mir weh. Es hat nichts mit dem anderen zu tun, sondern ausschließlich mit mir. ICH erwartete etwas, das heißt, ES GEHT VON MIR AUS, und dann kommt die Antwort zurück: Sie tut MIR WEH!

Mein Gefühl ist plötzlich so, als würde ich in einem Kreis eingeschlossen sein. Wohin ich auch sehe, alles bin ich. Alle und alles zeigt mir, wie ICH BIN. Es scheint keine anderen Menschen mehr zu geben, sie sind Spiegelbilder meiner selbst. Ich fühle mich eingekesselt von all diesen Spiegeln, die mir mein eigenes So-Sein zurückwerfen.

Wie fühle ich mich da drin in diesem Kreis, der mich umschließt? Es ist eng irgendwie … es ist nicht alles so, wie ich es gern hätte. Aber ich kann es akzeptieren und sogar lieben, denn es ermöglicht mir etwas … nämlich durch die Liebe aus der Enge hinauszukommen.

Seit zwei Tagen sitze ich vor meinem hervorragenden Buch, an dem ich gerade arbeite, und komme nicht voran. (Ja, es ist tatsächlich hervorragend, denn so etwas hat es noch nie gegeben!) Aus einem inneren Impuls heraus habe ich es an Weihnachten einer Freundin zu lesen gegeben, die völlig begeistert davon ist. Sie hat mich dadurch animiert, einen Sachverhalt, der nur schwer zu durchschauen ist, noch einmal in Angriff zu nehmen. Und nun lese ich also wieder die Hintergrundliteratur zum Thema Kreuzzüge. Was verbanden die Menschen im Mittelalter mit Jerusalem, was bedeutete diese Stadt für sie?

Apostel Paulus (!) unterscheidet zwischen einem heutigen, historisch aktuellen und einem himmlischen Jerusalem. Das aktuelle „befindet sich samt seinen Kindern in der Sklaverei“. Das himmlische „aber ist frei, ist unsere Mutter“. Es ist die „Stadt des lebendigen Gottes“.

In der Offenbarung des Johannes z. B. wird über das neue Jerusalem gesagt, dass es vom Himmel herabsteigt. Deshalb pilgerten die Menschen in diese Stadt, konnten sie doch dort das himmlische Jerusalem erreichen (das dachten sie jedenfalls …) In der Bibel wird es auch als Nabel der Welt angesehen.

Und das ist genau der Punkt, auf den ich hinaus will. Ich sehe mich überall mir selber gegenüberstehen. ICH BIN innerhalb eines Kreises, der mich wie eine Mauer umschließt. Und drin, in der Mitte, tief in mir, da ist Gott oder meine Seele, das ICH BIN … Das bin ich, das ist der Nabel meiner Welt, dort kommt das himmlische Jerusalem herab, was bedeutet, dort ist meine Seele zu finden oder Gott oder wie auch immer man das, was ich in Wirklichkeit bin, nun nennen will.

Der Mensch ist der Bote Gottes. Meine Seele ist Gott (ein Teil davon, so wie deine auch). Meine Seele kommt herunter zu dem Menschen, hinein in den Körper. Man nennt es Aufstieg oder Erleuchtung, wenn die Verbindung mit dem Gott, dem ICH BIN, sich vollzieht, und die Schwingungsfrequenz sich dann langsam erhöht.

Das himmlische Jerusalem ist also ein Synonym für die Seele, die herabsteigt, um seinen Aspekt, den Menschen, sozusagen wieder einzusammeln und mit sich zu nehmen.

Es war wichtig für mich, diese Parallele mit den bisher nicht verstandenen Symbolen der Christenheit einerseits und dem, was in mir passiert, zu begreifen. Ich musste nur noch einmal in aller Deutlichkeit verstehen, dass ich meiner Seele keine Vorwürfe machen kann, weil ich soviel Schweres erleben musste. Niemand hat „Schuld“, es ist ganz einfach nur so … Es sind die Energien, deren Funktionsweise der Mensch im Allgemeinen bisher nicht verstanden hat, die einem bestimmten Gesetz folgen. Und dann erlebt er sich in einer Umwelt (z. B. in einer unguten Ehe o. ä.), die ihm nicht gefallen kann. Aber er kann lernen, kann begreifen, wie alles entstand, er kann es lieben, und dann ist der Weg frei fürs himmlische Jerusalem hier auf Erden!

So ist das, was im Außen passiert (hier: das Schreiben über ein bestimmtes Thema) immer auch ein Spiegelbild dessen, was innen passiert, nämlich die letzten Reste möglicher Ressentiments zu verstehen und loszulassen.

Ich soll so sein

Ich bin – so. Ich bin einfach so, wie ich bin. Meine Essenz ist göttlich, ich auch, aber nicht so. Meine Aspekte sind Anteile, die zu anderen Zeiten leben, sind Aspekte von Aspekten oder Fragmente. Sie sind nicht ich, aber sie gehören zu mir. Und ich bin ein Teil oder ein Aspekt des Göttlichen. Verrückt irgendwie.

Ich merke, alles ist genau so, wie es sein soll. Meine menschliche Unvollkommenheit – wenn man das mal neben die göttliche Essenz stellen will … Und nur dann kann man BEWERTEN, dass etwas unvollkommen ist, was es nicht ist, denn es ist genau so gemacht, es ist, wie es sein soll. Diese so bewertete Unvollkommenheit ist in sich vollkommen, denn wenn der Schöpfer in mir den menschlichen Teil unvollkommen geschaffen hat, ist das wiederum vollkommen, weil: ICH SOLL SO SEIN!

Wenn ich eine Skulptur schaffen wollte, der ein Arm fehlt, wenn das so sein soll, dann ist sie vollkommen, weil genau so gewünscht und gemacht.

Und so musst du auch mal dein menschliches Sein betrachten: Du bist perfekt geschaffen, um Erfahrungen in dieser dreidimensionalen Welt zu machen – und deshalb vollkommen.

Also hör auf, dich immerfort verändern zu wollen. Du kannst dich nicht besser machen, denn du bist bereits vollkommen! Geschaffen, um deinem göttlichen Wesen Rückmeldung zu geben über die Erfahrungen und Gefühle, auf das es seine Weisheit mehren kann.

Nur eine Schöpfung

Die Welt ist doch nur eine Schöpfung des Bewusstseins der Menschheit.

Wenn man sich diesen Satz auf der Zunge zergehen lässt, wird einem bewusst, dass wirklich ALLES in der Welt in Ordnung ist, nämlich genau so, wie all die Schöpfer – ob bewusst oder tief schlafend – es erschaffen haben.

Jammerst du jetzt über die politische Lage oder die Umweltverschmutzung, über den Flüchtlings-Tsunami oder einfach nur über die idiotischen Autofahrer oder deine Schwiegermutter … auch das ist deine Schöpfung!

Ich bin ziemlich sicher, dass du dich vergeblich fragen wirst, wie du bloß dazu gekommen sein magst, dir SO ETWAS zu erschaffen, Fakt aber ist: Du hast, sonst wäre es nicht. Du erkennst nur die Zusammenhänge nicht, weißt nicht, auf welche Art man erschafft, sonst wärst du ja auch ein bewusster Schöpfer …

Du kannst bewusst werden, das Spiel durchschauen, andere Schöpfungen initiieren und damit diese ganze Welt verändern, denn je bewusster du bist, desto mehr andere Menschen werden davon inspiriert, verändern sich auch und inspirieren wieder andere. Es tritt der so genannte Dominoeffekt ein.

Bewusste Menschen kann man nicht versklaven, man kann sie nicht manipulieren oder ihnen in welcher Art auch immer schaden! Es geht nicht.

Stattdessen brauchst du dir über nichts mehr Sorgen zu machen, das Geld fließt, die Freude ist da, die Abwechslung, Unterhaltung, alles, was du willst inklusive wahrhaftige bedingungslose Liebe.

Das einzig Dumme daran: Du musst (sinnbildlich) deinen Allerwertesten erheben und dich auf den inneren Weg begeben. Du bist der Schöpfer, es reicht nicht, den Reichtum von anderen nehmen zu wollen! Aber stelle dir doch bloß mal vor, wie gut du dich in dem BMW X5M machen wirst … !!!

Deshalb: Beginne jetzt, lies am besten hier!

Angst vorm Schwarzen Mann

Du kennst den Kinderrein: „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?“

„Niemand!“

„Und wenn er kommt?“

„Dann laufen wir…“

Der Schwarze Mann kann einem in vielerlei Gestalt begegnen, ganz real oder als Schreckgestalt in unserem Inneren. Es kann ein verlorener Aspekt von dir sein oder auch ein so genannter Spukie, ein Wesen, das sich üblicherweise in den erdnahen Bereichen aufhält und dort sein Unwesen treibt, was nicht wenigen bekannt ist als jemand, der sie im Traum ängstigt. Und wenn sie dann wach werden, sehen sie immer noch die graue Gestalt sich über das Bett beugen. Es sind Aspekte von Seelenwesen, die sich in den erdnahen Bereichen häuslich eingerichtet haben und dort gar nicht mehr weg wollen. Sie „nähren“ sich von der Angst und der Verwirrung jener, die ihren Körper hinter sich gelassen haben, also gestorben sind, oder von Menschen, die im Traumzustand Angst spüren. Davon werden diese Gestalten magisch angezogen, verspricht es doch, eine fette Mahlzeit zu werden.

Hast du solch einen Traum, dann solltest du wissen, dass du Spukies energisch wegjagen kannst. Sie müssen deinem Befehl gehorchen (und tun es auch). Du kannst auch gebieterisch verlangen, dass sie dein Haus niemals betreten dürfen, niemand darf das, der nicht persönlich dazu eingeladen wurde. Auch das funktioniert bestens.

Handelt es sich aber um einen Aspekte von dir, der „nach Hause kommen will“, dann solltest du ihn einladen, sich zu integrieren. Das ist für manch einen nicht so einfach, vielleicht fühlt er sich nicht willkommen. Er möchte „erkannt“ werden, er will, dass du weißt, wer er ist, und was er (seiner Meinung nach) verbrochen hat, weil er fürchtet, du könntest ihn immer noch ablehnen. Das passiert oft bei den so genannten Grauen, jene, die nicht nur Gutes getan haben in ihrer Lebenszeit.

Ich bin einmal nach Marrakesch gereist, um Fatma, eine Inkarnation von mir, nach Hause zu holen. Bewusst war es mir nicht, als ich im Bus saß und Halsschmerzen bekam, weil die Klimaanlage am Fenster zu kalt war… Es lag nicht an der Klimaanlage, sondern an der Angst.

Später, in der Innenstadt, hat Fatma mich geführt. Ich sah das Haus, in dem ich gelebt hatte, sah vor meinem inneren Auge die ganze Geschichte: Ich war eine Witwe mit 8 Kindern, mein Mann wurde auf der Straße erstochen, und ich musste die Kinder irgendwie durchbringen. Zur Zeit von König Hassan I. war das als Frau fast unmöglich. Aber ich habe es dennoch geschafft, die Jungen auf die höhere Schule zu schicken. Einer wurde Minister, ein anderer Arzt, und zwei der fünf Jungen wurden Rechtsanwälte, die drei Mädchen wurden reich und glücklich verheiratet. Und der Jüngste (erneut inkarniert und nun nebenbei tätig als unser Fremdenführer in Marrakesch, hatte in Deutschland studiert und sprach einwandfrei und akzentfrei Deutsch) war der Grund für Fatmas Zögern … Ich hatte ihn, das achte Kind, nicht haben wollen. Ich hatte versucht, ihn abzutreiben, weil ich in all den Jahren meiner Ehe immer nur schwanger war. Und deshalb hatte Fatma sich nicht einfach so getraut, sich zu integrieren. Unserem kühlen Kopf mag das banal erscheinen, doch auf der inneren Ebene ist eine so kleine Angst bereits ein krasser Hinderungsgrund. Das liegt daran, dass der Verstand nichts fühlen kann, von daher beurteilt er diese Handlungsweise ganz „cool“, also ungerührt. Für Fatima von damals war das ein schlimmes Vergehen, dass sie sich selber nicht verzeihen konnte. Sie wollte, dass ich heute davon weiß und sie trotzdem einlade, was mir natürlich leicht gefallen ist.

Manchmal sind es diese vielleicht gar nicht so kleinen Kleinigkeiten, die heftigen Aufruhr verursachen. Doch auch, wenn du nicht herausbekommen kannst, was der Aspekt dich wissen lassen möchte: Atmen, bewusst atmen, die innere Balance behalten, ihn liebevoll einladen. Und sonst gar nichts.

Will er wirklich kommen, dann wird er einen Weg finden, es dich irgendwie wissen zu lassen, welcher Art seine Tat war. Und wenn nicht, dann überlasse es dem Meister in dir, deiner Seele, dafür zu sorgen, dass er sich integrieren kann. Loslassen, Balance bewahren, weiter nichts. Das Leben ist ein Abenteuer, genieße es!

Manipulation

„Ich manipuliere nicht! Ich doch nicht! Wie kommst du bloß auf sowas?“ Ja, wie wohl? Ich sag’s dir: Alle manipulieren wir, was das Zeug hält. Da ist keiner ausgenommen, abgesehen von ein paar Aufgestiegenen Meistern, die inzwischen noch oder schon wieder verkörpert über die Erde wandeln. Gehörst du nicht dazu, manipulierst auch du! Das ist Fakt.

Wieso nimmst du das nicht wahr? Ganz einfach: Manipulation findet auf der unbewussten Ebene statt. Wie willst du wissen, was dir nicht bewusst ist? Von daher ist das „ganz normal“, wenn du nichts davon ahnst.

Aber wie sieht das denn nun aus, wenn einer unbewusst manipuliert? Im Allgemeinen nehmen wir das am deutlichsten wahr, wenn wir dieses (un)geliebte Spielchen beim anderen erkennen. Also sehen wir uns mal ein Beispiel an.

Nehmen wir an, du lebst mit einem netten, freundlichen, sehr verbindlich wirkenden Menschen zusammen. Er ist ein Psychopath. Um das mal vorweg zu nehmen: Ein Psychopath KANN, aber muss nicht zwangsläufig ein messerschwingender Massenmörder sein. Er mordet vielleicht auf andere Art, ohne Blut und Leichenteile. Er manipuliert, was das Zeug hält. Er saugt dir deine Lebensenergie ab, und das tötet auch.

Du fährst also im Auto. Er sabbelt und sabbelt unwichtiges Zeug. Nach der Kreuzung wird er für etwa zwei Kilometer still. Du siehst ihn fragend an. Nach weiteren fünf Sekunden sagt er zögernd: „Du bist bei Rot über die Ampel gefahren.“ Wirklich? Du bist durch die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr abgelenkt, überlegst, hat er vielleicht Recht? Bist du wirklich bei Rot drüber gefahren? Du weißt es nicht mehr genau.

Ein anderes Mal stehst du im Bad und überlegst laut: „Der Duschvorhang sollte vielleicht auch mal wieder gewaschen werden.“

„Aber den hab ich doch erst letzte Woche gewaschen“, sagt dieser Mensch. Du hältst inne, kann das sein? Wann will er das denn gemacht haben? Und warum? Da liegt bergeweise schmutzige Wäsche herum, die es dringender nötig hätte, mal die Waschmaschine von innen zu sehen, warum hat er die nicht gewaschen? Der Duschvorhang hätte Zeit …

Er verunsichert dich. Ohne es zu merken, hast du jeweils Aspekte erschaffen, die losziehen, um die Antwort zu finden auf die offene Frage: Stimmt das, was er sagt? Es beschäftigt dich, deine Konzentrationsfähigkeit wird geringer, es kostet Kraft, mit diesem Menschen zusammenzusein. Alles scheint doppelt so lange zu dauern, als wenn du es allein tun würdest.

Dann fällt ihm am Sonntagnachmittag um halb vier ein: „Lass uns doch mal nach XY fahren (300 km Landstraße). Du liegst nach dem Nachmittagskaffee auf der Couch, sehr satt und sehr zufrieden. „Nein, ich glaube nicht, dass das ne gute Idee ist …“

„Du bist überhaupt nicht spontan“, moniert er jetzt in quengelndem Ton. Was wirst du jetzt tun? Wenn du weiter auf der Couch herumliegst, bist du nicht spontan. So etwas willst du dir nicht sagen lassen. Willst du aber aufgrund seiner Worte doch fahren, bist du auch nicht spontan, denn es handelt sich nicht mehr um Spontaneität, wenn du etwas nach einer Aufforderung tust. Du hast einfach die Arschkarte gezogen, du kommst gegen ihn nicht an. Er zieht an den Strippen, und du kannst dich überhaupt nicht wehren. Das ist Manipulation!

Wenn du dich fragst, warum einer so etwas tun sollte, wo liegt der praktische Nährwert für ihn darin? Ihm kann es doch egal sein, ob du spontan bist oder nicht.

Jemand, der manipuliert, tut dies, um etwas zu bekommen. Er will etwas ganz Bestimmtes erreichen. Egal, auf welche Art manipuliert wird und in welcher Form, eines ist allen gemeinsam: Der Manipulateur will deine Energie. Er nährt sich davon. Er empfindet ein Gefühl der Macht dabei, und er erlebt Glücksgefühle. Für einen Psychopathen ist Macht alles. Sein ganz kleines mickriges Selbstwertgefühl erfährt eine überdimensionale Steigerung, er ist süchtig danach, weil er sich selber nicht erträgt, so winzig, wie er zu sein glaubt. Er muss sich täglich diese Portion Machtgefühl holen, er kann nicht anders. (Du kannst es ganz klar an unserer politischen Spitze erkennen … Wie Volker Pispers sagt: „Sie will einfach nur gerne Kanzlerin sein, warum weiß ich auch nicht.“ Aber ich weiß, und du jetzt auch, oder?)

Und die anderen, die nicht derart krankhaft ihr Selbstwertgefühl mit Macht stabilisieren müssen, erleben das gleiche, vielleicht in einer etwas schwächeren Form, aber immer hat es mit Macht zu tun.

Macht an sich gibt es gar nicht, es wirkt aber solange, wie die Menschen daran glauben … einer, der sie ausübt, und einer, der sich dem unterwirft. Hast du einmal erkannt, auf welch subtile Art manipuliert wird, öffnet es deine Augen für mehr davon – aber es ist trotzdem schwer zu erkennen.

Du willst dich vor solchen Menschen schützen, nicht wahr? Ein Lichtkreis gefällig – oder ein Amulett vor dem bösen Blick? Einfach innerlich zumachen, keinen mehr reinlassen? Nein, auch nicht. Du kannst dich schützen, indem du innerlich aufmachst!

Ist das ein Widerspruch für dich? Dann sieh mal genau hin: Du kannst nicht vor Menschen weglaufen. Du kannst sie auch nicht auf Abstand halten, denn das bedeutet für dich Isolation. Du kannst dich aber auch nicht von anderen aussaugen lassen. Was also?

Indem du dich innerlich öffnest, dir erlaubst, deine Gefühle wieder zu fühlen und das ganze sogar noch zu steigern, noch mehr zu fühlen, noch viel mehr … das ist der Schutz, denn einerseits wirst du FÜHLEN KÖNNEN, wenn dich jemand zu manipulieren versucht, andererseits wirst du dir empfindsamere Menschen auswählen, die du Freunde nennen kannst. Du wirst nicht für einen machtbesessenen Chef arbeiten wollen, der es liebt, „die Puppen tanzen zu lassen“. Es werden andere Menschen in dein Leben kommen, die wenig oder gar nichts mehr mit diesen alten Energien zu tun haben.

Willst du diesen ganzen Mist mit einem Schlag auflösen, kann ich dir eine Empfehlung geben, die wirklich sehr, sehr hilfreich ist. Schreibe mir.

 

Segen verschenken

Beim vergeblichen Versuch einzuschlafen, kam mir wieder einmal Sanat Kumara in den Sinn. „Seltsam“, möchte mein Mensch sagen, „ich weiß gar nicht …“ Doch, ich weiß es aus Erfahrung: Immer, wenn mir jemand ins Bewusstsein kommt (und dabei ist Bewusstsein das Schlüsselwort), ist klar, dass derjenige „anwesend“ sein muss, sonst würde er mir nicht bewusst werden.

Sanat also … und wenn er da ist, dann steht mit Sicherheit irgendetwas Großes an. Ich werde es euch wissen lassen, wenn es klarer wird.

Aber jetzt erst einmal zu meiner Erinnerung an die Zeit, als wir gewisse Dinge aufgearbeitet hatten. Ich glaubte damals noch, er sei der Gott der Kirche. Er wollte auch, dass ich wieder in den Schoß der Kirche zurückkehre, die ich mehr als zwanzig Jahre zuvor verlassen hatte. Man muss sich in das System hineinbegeben, um darüber hinausgehen zu können. Vielleicht wird es dir deutlicher, wenn du dir einen Fahrstuhl vorstellst: Du musst einsteigen, hineingehen, um hochzufahren. So ist es mit jedem System, man kann es nur von innen heraus verändern. (Ganz nebenbei, ich bin nach angemessener Zeit auch wieder ausgetreten aus dem System Kirche.)

Bei irgendeiner Gelegenheit hörte ich mich mal zu ihm sagen: „Ich segne dich …!“ Ich war total erschrocken, verunsichert, wie kann ich, der kleine Mensch, einen GOTT SEGNEN?

Wir haben doch gelernt, dass wir niederknien müssen vor seiner Größe, uns am besten noch der Länge lang in den Staub werfen, und auf jeden Fall sollten wir arm sein und das Büßerkleid anhaben, um vielleicht, wenn er mal einen guten Tag hat, seinen Segen für uns selber rauszukitzeln. Wie kann ich es dann wagen, IHM meinen kleinen nichtswürdigen Segen anzubieten?

Ich habe lange gebraucht, kam zu keinem Schluss … und er sagte auch nichts dazu.

Aber nachdem ich mich innerlich aus dem Staub erhoben und ihn auf die ihm gemäße Größe reduziert habe, ist es durchaus angemessen, auch ihn zu segnen, denn er ist Gott, ich aber auch. Und wir alle haben Segen zu verteilen. Es bedeutet nichts weiter, als dass ich einem anderen Menschen oder besser: einem Göttlichen Wesen eine bestimmte Energie zur Verfügung stelle, die der Empfangende nutzen kann, wenn er es wählt. Es ist eine Art Geschenk, eine Anerkennung und eine Würdigung dessen, was er tut. Ich ehre ihn damit.

Wenn ich etwas empfange, bringt es die Energien wieder ins Gleichgewicht, wenn ich dafür auch etwas gebe. Meine Gaben sind letztendlich immer auf dieses zu reduzieren: Energien und/oder Liebe. Und beides sollten wir mit ganz großen offenen Händen verschenken, wir sollten verschwenderisch damit um uns werfen, es kommt mit Sicherheit irgendwie und irgendwann zu uns zurück.