Was sich verändert, im Großen wie im Kleinen

Wir brauchen uns diese grafischen Darstellungen von den Sonneneruptionen oder den Schumann-Resonanzen nicht anzusehen und uns dann verzweifelt fragen: Hört das auch mal auf?

Wir brauchen auch gar nicht über die Schmerzen und körperlichen Belastungen zu stöhnen, die mit einem erhöhten Bewusstsein unweigerlich einhergehen. Sicher, es ist herausfordernd, manchmal scheint es über unsere Kräfte zu gehen, aber genau betrachtet haben wir das gewollt. Wir sind nicht die Opfer von einströmender Energie, die wir armen Hascherln zu transformieren haben, nein, wir sind die Täter!

Wir sind es, die durch die Veränderungen in uns unter anderem auch die Sonneneruptionen hervorrufen. Der Anstieg der Schumann-Resonanz geht ebenfalls auf unser Konto. Wir sind es, die all das initiiert haben. Wir erleiden diese Energien nicht, wir öffnen uns nur und nehmen mehr wahr als früher. Darum bitte: Kein Gejammer! Atmen und akzeptieren!

Auf ganz persönlicher Ebene erlebe ich ebenfalls starke Veränderungen. Vielleicht erscheinen sie irgendeinem „unbeleckten“ Leser nicht so sehr gravierend, aber ich spüre, wie sehr mein Leben sich gerade jetzt „dreht“. Beispielsweise habe ich seit der Krankheit vor zweieinhalb Jahren wieder normal gegessen, obwohl ich mich als Pranier ja überhaupt nicht zu ernähren brauche. Ich fühlte mich aber wohler mit vollem Bauch, so, als würde ich widerstandsfähiger im Sturm der Energien „meinen Mann stehen“ können, wenn ich in der Körpermitte Verstärkung habe. Was ich dabei nicht unbedingt bemerkte, war, dass dieses Vollsein recht gut verhindert hatte, dass ich meine feineren Sinne öffne. Man fühlt einfach nicht so gut in die höheren Ebenen hinein, wenn man sich mittels Futter erdet.

Es hat trotzdem gut getan, wenn ich auch feststellen musste, ich hatte bereits den Spaß am Essen verloren. Ich habe mich die meiste Zeit nur vollgestopft, weil es geholfen hatte. Das ganze geht bis zu einem gewissen Punkt, dann kippt es. Es tut gut, bis es einem nicht mehr gut tut. Also habe ich die Nahrungszufuhr eingestellt, und seit dem geht es mir wesentlich besser.

Mein Geruchssinn schlägt gelegentlich Kapriolen. Neulich war jemand kurzzeitig in meiner Wohnung. Nachdem er gegangen war, schlug mir ein krasser Duft in die Nase. Der ganze Raum, in dem der Besucher sich einige Minuten aufgehalten hatte, war angefüllt von einem Frischeduft, aber so stark, dass es schon fast belästigend war. Dieser Geruch blieb den ganzen Abend bis Mitternacht, also bis ich ins Bett ging, in gleicher Stärke im Raum hängen. Erst am nächsten Morgen war alles wieder „normal“. Genau genommen war es aber nur meine Nase, die den Duft einfach nur ungefiltert und ungehindert riechen konnte, weil ich mich innerlich für mehr Wahrnehmung geöffnet hatte.

Als nächstes wäre zu nennen, dass ich keine Stimmungen mehr habe, keine Laune, weder gute noch schlechte. Mir geht es gut. Ich fühle Freude im Bauch ohne Grund, ich bin angefüllt mit Liebe, auch ohne Grund, einfach so, weil ich es kann. Es fühlt sich „saugut“ an. Ich treibe so dahin, aber angenehm, ich tue, was mir eben so in den Sinn kommt und ruhe mich zwischendurch immer wieder aus. Das geht jetzt auch wesentlich besser, denn ich habe eine neue Couch.

Wenn man erst einmal ein neues Möbelstück hat, ist es eigentlich klar, das, was vorher an der Stelle gestanden hat, muss weichen. Ich habe die guten alten Stücke also verkauft. Diese Umräumaktionen schaffen nicht nur Platz, sondern ziehen etliche Aufräumaktionen nach sich. Die alten Energien verschwinden, das Brauchbare, was ich so lange aufgehoben habe, wird einer genauen Musterung unterzogen: Brauche ich das wirklich, oder ist das Ballast?

Neue Kleidung ist auch dran … einfach alles bewegt sich plötzlich, nachdem es in den letzten 10 Jahren immer nur beiseite geräumt worden war. Es findet sozusagen ein Großreinemachen in meiner unmittelbaren Umgebung statt. Und dabei fließt auch Fülle rein, nicht nur raus.

Das sind die Veränderungen im Kleinen, was aber „da draußen“ genauso im Großen passiert, denn das, was in mir ist, projiziere ich nach außen. Und nicht nur ich. Aber ich kann an dem, was bei mir stattfindet, ganz gut auf den Zustand der ganzen Erde rückschließen.

Und wenn ich da draußen Dinge sehe, die mir nicht gefallen … ich schmeiße einfach noch paar alte T-Shirts weg. Verstehst du?

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Wissen ist nicht Bewusstsein

Wenn du siehst, wie das Oberhaupt einer Kirche sich beugt vor den bekanntesten Geldsäcken dieser Erde, dann weißt du, was die Glocke geschlagen hat, und auf welch fatalem Weg die Welt sich befindet.

Du weißt also etwas. Das bedeutet noch lange nicht, dass du dir dessen auch bewusst bist.

Solange du diese Erkenntnis hinnimmst und mit deinem Leben einfach weitermachst (egal, welche Gedanken dir dazu durch den Kopf gehen, oder wie du diese Erkenntnis auch bewerten magst …), solange schläfst du selig vor dich hin. Du bist total unbewusst!

Erst dann, wenn du aus einer (oder jeder) Erkenntnis, aus einem Wissen um bestimmte Umstände heraus die Verantwortung übernimmst UND die Konsequenzen daraus ziehst, beginnst du zu erwachen, also bewusst zu werden.

Leider schläft die Welt selig, na dann: Gute Nacht!

Dazu vielleicht noch eine eigene Erfahrung als Beispiel: Ich wusste, dass ein Teil in mir ein Spielchen spielt, es tat, als hätte es Angst vor dem nächsten Schritt auf dem Weg. Ich überlegte und kam zu dem Schluss: Ich kann nichts tun. Also mal abwarten – die typische Haltung eines unbewussten Menschen! Das ging einige Wochen so, bis ich den nächsten Schritt tatsächlich unternehmen wollte. Da war er wieder, dieser ängstlich spielende Aspekt. Ich wollte aber weitergehen, mich nicht von mir selber hindern lassen! Da hatte ich den grandiosen Einfall, es einfach zu tun. Soll doch dieser Aspekt spielen, was immer er spielen will: ICH SPIELE NICHT MEHR MIT! Ich gehe weiter, so beschloss ich. Ich lasse den Teil einfach stehen. Soll er stehenbleiben oder mitkommen, es ist egal, ICH jedenfalls gehe weiter!

Und so war das Spielchen beendet!

Man stellt oft aus Bequemlichkeitsgründen oder auch, weil man dran glaubt, solche mehr oder weniger großen Hindernisse vor sich selber auf und scheut sich dann, sie wegzuräumen. Dabei ist es so einfach! Hinsehen ist eine Sache, sich aufraffen, mit der Faust auf den Tisch zu hauen und das zu tun, was man tun will, das ist leider immer noch eine andere …

Im Kokon

Ich bin eine Raupe. Ich war allezeit eine Raupe, fest mit all meinen Beinen auf dem Untergrund verhaftet. Ich fraß wie alle anderen auch alles, was ich kriegen konnte. Meine Farben waren schwarz-gelb, Warnfarbe für die Fressfeinde. Denen wollte ich nicht schmecken.

Und eines Tages hatte ich die Faxen dicke, ich hatte genug vom Fressen und herumkrabbeln, es wurde mir alles zu viel. Ich zog eine dicke Decke um mich herum, wickelte mich total darin ein, und dann begann etwas … Alles in mir veränderte sich, mein Inneres wurde buchstäblich zu Brei zerstampft. Aber ich war sicher in dieser Decke, diesem Kokon.

Und jetzt fühle ich mich, als müsste ich gleich zerspringen. Ich will raus hier, dieses Ding erstickt mich noch. Ich weiß nicht, wie ich mich bewegen kann, weiß nicht, ob ich mich überhaupt bewegen kann, habe nur eine Ahnung, wie ich meine Arme … meine Flügel ausbreiten könnte. Es ist eng in diesem Kokon. Ich bin wie gelähmt nach Tausenden von Jahren und Lebzeiten in der menschlichen Begrenzung.

Ich spüre, es ist Zeit, die Hülle zu sprengen, aber ich habe alles vergessen … doch ich kann hier nicht länger bleiben! Es ist an der Zeit, ich muss mich jetzt befreien, irgendwie …

Am Tag danach …

Macht macht nix

Die Art und Weise, wie heute die technischen Dinge miteinander verbunden sind … Nimm z. B. dein Blog, du machst einmal an einer bestimmten Stelle ein Häkchen, dann erscheint jeder Beitrag automatisch auch auf Google+ oder Facebook oder sonstwo. Du speicherst deine Daten in einer Cloud oder der Dropbox, du verbindest dein Handy mit Facebook oder Google oder Cloud, oder was weiß ich.

Dann bekommst du Werbung auf deinem Chrome Browser oder Firefox oder in den „social media“, in Foren oder auf Facebook, oder wo auch immer, die den Inhalten deiner gespeicherten oder gesuchten oder weitergegebenen Daten entspricht … merkst du was? Du bist in einer Matrix gefangen.

Wenn es der Firma Google oder den Hintermännern, die Google aus dem Boden gestampft und in Nullkommanix am Markt platziert und sogar fast sofort an die erste Stelle gesetzt haben … wenn die meinen sollten, dass dein Profil, das sie schon lange erstellt haben aufgrund deiner mails und Telefonate, die du so übers Handy führst oder aufgrund der Ortschaften, die du aufgesucht hast oder der Urlaubsorte, in denen du so und so lange gewesen warst … wenn die meinen, du gehörst in eine bestimmte Gruppe mit bestimmten Merkmalen, die sie nicht haben wollen … was meinst du, was sie mit dir machen? Guantanamo? Umerziehungslager? KZ?

Vielleicht nicht. Aber sie werden dich gezielt mit Informationen abfüllen, die dir ein bestimmtes Weltbild vermitteln – das es so vielleicht überhaupt nicht gibt. Sie haben es in der Hand, was du denkst und damit auch, was du fühlst. Sie haben kein Interesse daran, dass du dich gut fühlst oder geliebt oder gewollt. Sie machen dir Angst, fordern dich über diese Stimulation zu bestimmten Handlungen heraus, die ihren eigenen Interessen entgegenkommen. Um es klar zu sagen: Sie wollen, dass du schuftest und von deinem verdienten Geld möglichst viel an sie abgibst. Oder sie wollen dich in einen Krieg schicken, in dem du deine Gesundheit oder gar dein Leben lässt. Sie wollen nehmen und dich letztlich vernichten.

Das ist jetzt nicht negativ, es ist so. Das ist Fakt, warum auch immer. Du musst es in dein Bewusstsein einbeziehen. Es zu verdrängen, bringt dich nirgendwo hin.

Und damit sind wir beim Stichwort: Bewusstsein.

Ein bewusster Mensch erkennt, was läuft, erkennt, was er aus sich heraus projiziert, was nicht nur er projiziert. Er weiß, was zum Massenbewusstsein gehört, wie es produziert wird, wie es manipuliert wird, was er dazu beiträgt, und wie er sich herauslösen kann.

Ein bewusster Mensch AGIERT, er reagiert nicht mehr. Er bestimmt, was er an sich heranlässt, und was er nach außen abgibt.

Der Bewusste benutzt das System. Er gestaltet die Matrix. Und er gestaltet sie auch um, wenn er sieht, dass sie von einigen Wenigen missbraucht wird. Er agiert nicht im Außen, er tut es innerlich. Wenn er bewusst ist, weiß er, wie es geht. Macht? Macht nix, sie wirkt nur, wenn – und weil – einer daran glaubt. Bewusstsein ist nicht Macht, Bewusstsein IST ganz einfach. Und es gestaltet die Welt. Kommt jetzt ganz drauf an, inwieweit du bewusst bist und deshalb als Schöpfer gestaltest oder als Opfer. Ja, auch Opfer gestalten die Welt, indem sie nämlich den anderen ihre Macht abgeben, die die dann missbrauchen können.

Der Nabel der Welt

Ich komme mir vor wie im Spiegelkabinett. Ich drehe und wende mich, und überall sieht mir mein eigenes Gesicht aus dem Spiegel der anderen entgegen.

Wenn ich beispielsweise jetzt meinem niederträchtigen vorletzten Ehemann seine Niederträchtigkeiten vorwerfe … sehe ich mich selber. Ich sehe, dass ich mich in diese Lage gebracht habe, ich erkenne, dass „diese Lage“ etwas war, das als Summe der letzten „vergangenen“ Lebzeiten sozusagen auf den Punkt gebracht wurde und jetzt einfach hervortreten musste, sichtbar gemacht werden musste. Es ist wichtig für mich zu erkennen, wer ich wirklich bin, und wie ich funktioniere. Und es ist wichtig, weder einem anderen eine Schuld zu geben, noch ihm böse zu sein und schon gar nicht, mir selber (in Form meines ICH BIN) etwas vorzuwerfen oder nachzutragen. Und darum geht es.

Ich bin als Mensch der Bote (meines) Gottes. Gott will sich selber erfahren durch das, was ich erlebe. Dazu hat er/sie mich in eine Situation hineinversetzt, die es mir ermöglicht, all das, was war, noch einmal in geballter Ladung zu erleben, um es jetzt auch in aller Tiefe auszuloten, damit ich den Bodensatz erkenne.

Wenn mir etwas wehtut, die Niederträchtigkeiten anderer Menschen vielleicht, dann deshalb, weil ICH bestimmte Erwartungshaltungen hatte. Erfüllen sie sich, bleibt alles neutral. Erfüllen sie sich nicht, tut es mir weh. Es hat nichts mit dem anderen zu tun, sondern ausschließlich mit mir. ICH erwartete etwas, das heißt, ES GEHT VON MIR AUS, und dann kommt die Antwort zurück: Sie tut MIR WEH!

Mein Gefühl ist plötzlich so, als würde ich in einem Kreis eingeschlossen sein. Wohin ich auch sehe, alles bin ich. Alle und alles zeigt mir, wie ICH BIN. Es scheint keine anderen Menschen mehr zu geben, sie sind Spiegelbilder meiner selbst. Ich fühle mich eingekesselt von all diesen Spiegeln, die mir mein eigenes So-Sein zurückwerfen.

Wie fühle ich mich da drin in diesem Kreis, der mich umschließt? Es ist eng irgendwie … es ist nicht alles so, wie ich es gern hätte. Aber ich kann es akzeptieren und sogar lieben, denn es ermöglicht mir etwas … nämlich durch die Liebe aus der Enge hinauszukommen.

Seit zwei Tagen sitze ich vor meinem hervorragenden Buch, an dem ich gerade arbeite, und komme nicht voran. (Ja, es ist tatsächlich hervorragend, denn so etwas hat es noch nie gegeben!) Aus einem inneren Impuls heraus habe ich es an Weihnachten einer Freundin zu lesen gegeben, die völlig begeistert davon ist. Sie hat mich dadurch animiert, einen Sachverhalt, der nur schwer zu durchschauen ist, noch einmal in Angriff zu nehmen. Und nun lese ich also wieder die Hintergrundliteratur zum Thema Kreuzzüge. Was verbanden die Menschen im Mittelalter mit Jerusalem, was bedeutete diese Stadt für sie?

Apostel Paulus (!) unterscheidet zwischen einem heutigen, historisch aktuellen und einem himmlischen Jerusalem. Das aktuelle „befindet sich samt seinen Kindern in der Sklaverei“. Das himmlische „aber ist frei, ist unsere Mutter“. Es ist die „Stadt des lebendigen Gottes“.

In der Offenbarung des Johannes z. B. wird über das neue Jerusalem gesagt, dass es vom Himmel herabsteigt. Deshalb pilgerten die Menschen in diese Stadt, konnten sie doch dort das himmlische Jerusalem erreichen (das dachten sie jedenfalls …) In der Bibel wird es auch als Nabel der Welt angesehen.

Und das ist genau der Punkt, auf den ich hinaus will. Ich sehe mich überall mir selber gegenüberstehen. ICH BIN innerhalb eines Kreises, der mich wie eine Mauer umschließt. Und drin, in der Mitte, tief in mir, da ist Gott oder meine Seele, das ICH BIN … Das bin ich, das ist der Nabel meiner Welt, dort kommt das himmlische Jerusalem herab, was bedeutet, dort ist meine Seele zu finden oder Gott oder wie auch immer man das, was ich in Wirklichkeit bin, nun nennen will.

Der Mensch ist der Bote Gottes. Meine Seele ist Gott (ein Teil davon, so wie deine auch). Meine Seele kommt herunter zu dem Menschen, hinein in den Körper. Man nennt es Aufstieg oder Erleuchtung, wenn die Verbindung mit dem Gott, dem ICH BIN, sich vollzieht, und die Schwingungsfrequenz sich dann langsam erhöht.

Das himmlische Jerusalem ist also ein Synonym für die Seele, die herabsteigt, um seinen Aspekt, den Menschen, sozusagen wieder einzusammeln und mit sich zu nehmen.

Es war wichtig für mich, diese Parallele mit den bisher nicht verstandenen Symbolen der Christenheit einerseits und dem, was in mir passiert, zu begreifen. Ich musste nur noch einmal in aller Deutlichkeit verstehen, dass ich meiner Seele keine Vorwürfe machen kann, weil ich soviel Schweres erleben musste. Niemand hat „Schuld“, es ist ganz einfach nur so … Es sind die Energien, deren Funktionsweise der Mensch im Allgemeinen bisher nicht verstanden hat, die einem bestimmten Gesetz folgen. Und dann erlebt er sich in einer Umwelt (z. B. in einer unguten Ehe o. ä.), die ihm nicht gefallen kann. Aber er kann lernen, kann begreifen, wie alles entstand, er kann es lieben, und dann ist der Weg frei fürs himmlische Jerusalem hier auf Erden!

So ist das, was im Außen passiert (hier: das Schreiben über ein bestimmtes Thema) immer auch ein Spiegelbild dessen, was innen passiert, nämlich die letzten Reste möglicher Ressentiments zu verstehen und loszulassen.

Ich soll so sein

Ich bin – so. Ich bin einfach so, wie ich bin. Meine Essenz ist göttlich, ich auch, aber nicht so. Meine Aspekte sind Anteile, die zu anderen Zeiten leben, sind Aspekte von Aspekten oder Fragmente. Sie sind nicht ich, aber sie gehören zu mir. Und ich bin ein Teil oder ein Aspekt des Göttlichen. Verrückt irgendwie.

Ich merke, alles ist genau so, wie es sein soll. Meine menschliche Unvollkommenheit – wenn man das mal neben die göttliche Essenz stellen will … Und nur dann kann man BEWERTEN, dass etwas unvollkommen ist, was es nicht ist, denn es ist genau so gemacht, es ist, wie es sein soll. Diese so bewertete Unvollkommenheit ist in sich vollkommen, denn wenn der Schöpfer in mir den menschlichen Teil unvollkommen geschaffen hat, ist das wiederum vollkommen, weil: ICH SOLL SO SEIN!

Wenn ich eine Skulptur schaffen wollte, der ein Arm fehlt, wenn das so sein soll, dann ist sie vollkommen, weil genau so gewünscht und gemacht.

Und so musst du auch mal dein menschliches Sein betrachten: Du bist perfekt geschaffen, um Erfahrungen in dieser dreidimensionalen Welt zu machen – und deshalb vollkommen.

Also hör auf, dich immerfort verändern zu wollen. Du kannst dich nicht besser machen, denn du bist bereits vollkommen! Geschaffen, um deinem göttlichen Wesen Rückmeldung zu geben über die Erfahrungen und Gefühle, auf das es seine Weisheit mehren kann.

Nur eine Schöpfung

Die Welt ist doch nur eine Schöpfung des Bewusstseins der Menschheit.

Wenn man sich diesen Satz auf der Zunge zergehen lässt, wird einem bewusst, dass wirklich ALLES in der Welt in Ordnung ist, nämlich genau so, wie all die Schöpfer – ob bewusst oder tief schlafend – es erschaffen haben.

Jammerst du jetzt über die politische Lage oder die Umweltverschmutzung, über den Flüchtlings-Tsunami oder einfach nur über die idiotischen Autofahrer oder deine Schwiegermutter … auch das ist deine Schöpfung!

Ich bin ziemlich sicher, dass du dich vergeblich fragen wirst, wie du bloß dazu gekommen sein magst, dir SO ETWAS zu erschaffen, Fakt aber ist: Du hast, sonst wäre es nicht. Du erkennst nur die Zusammenhänge nicht, weißt nicht, auf welche Art man erschafft, sonst wärst du ja auch ein bewusster Schöpfer …

Du kannst bewusst werden, das Spiel durchschauen, andere Schöpfungen initiieren und damit diese ganze Welt verändern, denn je bewusster du bist, desto mehr andere Menschen werden davon inspiriert, verändern sich auch und inspirieren wieder andere. Es tritt der so genannte Dominoeffekt ein.

Bewusste Menschen kann man nicht versklaven, man kann sie nicht manipulieren oder ihnen in welcher Art auch immer schaden! Es geht nicht.

Stattdessen brauchst du dir über nichts mehr Sorgen zu machen, das Geld fließt, die Freude ist da, die Abwechslung, Unterhaltung, alles, was du willst inklusive wahrhaftige bedingungslose Liebe.

Das einzig Dumme daran: Du musst (sinnbildlich) deinen Allerwertesten erheben und dich auf den inneren Weg begeben. Du bist der Schöpfer, es reicht nicht, den Reichtum von anderen nehmen zu wollen! Aber stelle dir doch bloß mal vor, wie gut du dich in dem BMW X5M machen wirst … !!!

Deshalb: Beginne jetzt, lies am besten hier!