Angst vorm Schwarzen Mann

Du kennst den Kinderrein: „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?“

„Niemand!“

„Und wenn er kommt?“

„Dann laufen wir…“

Der Schwarze Mann kann einem in vielerlei Gestalt begegnen, ganz real oder als Schreckgestalt in unserem Inneren. Es kann ein verlorener Aspekt von dir sein oder auch ein so genannter Spukie, ein Wesen, das sich üblicherweise in den erdnahen Bereichen aufhält und dort sein Unwesen treibt, was nicht wenigen bekannt ist als jemand, der sie im Traum ängstigt. Und wenn sie dann wach werden, sehen sie immer noch die graue Gestalt sich über das Bett beugen. Es sind Aspekte von Seelenwesen, die sich in den erdnahen Bereichen häuslich eingerichtet haben und dort gar nicht mehr weg wollen. Sie „nähren“ sich von der Angst und der Verwirrung jener, die ihren Körper hinter sich gelassen haben, also gestorben sind, oder von Menschen, die im Traumzustand Angst spüren. Davon werden diese Gestalten magisch angezogen, verspricht es doch, eine fette Mahlzeit zu werden.

Hast du solch einen Traum, dann solltest du wissen, dass du Spukies energisch wegjagen kannst. Sie müssen deinem Befehl gehorchen (und tun es auch). Du kannst auch gebieterisch verlangen, dass sie dein Haus niemals betreten dürfen, niemand darf das, der nicht persönlich dazu eingeladen wurde. Auch das funktioniert bestens.

Handelt es sich aber um einen Aspekte von dir, der „nach Hause kommen will“, dann solltest du ihn einladen, sich zu integrieren. Das ist für manch einen nicht so einfach, vielleicht fühlt er sich nicht willkommen. Er möchte „erkannt“ werden, er will, dass du weißt, wer er ist, und was er (seiner Meinung nach) verbrochen hat, weil er fürchtet, du könntest ihn immer noch ablehnen. Das passiert oft bei den so genannten Grauen, jene, die nicht nur Gutes getan haben in ihrer Lebenszeit.

Ich bin einmal nach Marrakesch gereist, um Fatma, eine Inkarnation von mir, nach Hause zu holen. Bewusst war es mir nicht, als ich im Bus saß und Halsschmerzen bekam, weil die Klimaanlage am Fenster zu kalt war… Es lag nicht an der Klimaanlage, sondern an der Angst.

Später, in der Innenstadt, hat Fatma mich geführt. Ich sah das Haus, in dem ich gelebt hatte, sah vor meinem inneren Auge die ganze Geschichte: Ich war eine Witwe mit 8 Kindern, mein Mann wurde auf der Straße erstochen, und ich musste die Kinder irgendwie durchbringen. Zur Zeit von König Hassan I. war das als Frau fast unmöglich. Aber ich habe es dennoch geschafft, die Jungen auf die höhere Schule zu schicken. Einer wurde Minister, ein anderer Arzt, und zwei der fünf Jungen wurden Rechtsanwälte, die drei Mädchen wurden reich und glücklich verheiratet. Und der Jüngste (erneut inkarniert und nun nebenbei tätig als unser Fremdenführer in Marrakesch, hatte in Deutschland studiert und sprach einwandfrei und akzentfrei Deutsch) war der Grund für Fatmas Zögern … Ich hatte ihn, das achte Kind, nicht haben wollen. Ich hatte versucht, ihn abzutreiben, weil ich in all den Jahren meiner Ehe immer nur schwanger war. Und deshalb hatte Fatma sich nicht einfach so getraut, sich zu integrieren. Unserem kühlen Kopf mag das banal erscheinen, doch auf der inneren Ebene ist eine so kleine Angst bereits ein krasser Hinderungsgrund. Das liegt daran, dass der Verstand nichts fühlen kann, von daher beurteilt er diese Handlungsweise ganz „cool“, also ungerührt. Für Fatima von damals war das ein schlimmes Vergehen, dass sie sich selber nicht verzeihen konnte. Sie wollte, dass ich heute davon weiß und sie trotzdem einlade, was mir natürlich leicht gefallen ist.

Manchmal sind es diese vielleicht gar nicht so kleinen Kleinigkeiten, die heftigen Aufruhr verursachen. Doch auch, wenn du nicht herausbekommen kannst, was der Aspekt dich wissen lassen möchte: Atmen, bewusst atmen, die innere Balance behalten, ihn liebevoll einladen. Und sonst gar nichts.

Will er wirklich kommen, dann wird er einen Weg finden, es dich irgendwie wissen zu lassen, welcher Art seine Tat war. Und wenn nicht, dann überlasse es dem Meister in dir, deiner Seele, dafür zu sorgen, dass er sich integrieren kann. Loslassen, Balance bewahren, weiter nichts. Das Leben ist ein Abenteuer, genieße es!

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Manipulation

„Ich manipuliere nicht! Ich doch nicht! Wie kommst du bloß auf sowas?“ Ja, wie wohl? Ich sag’s dir: Alle manipulieren wir, was das Zeug hält. Da ist keiner ausgenommen, abgesehen von ein paar Aufgestiegenen Meistern, die inzwischen noch oder schon wieder verkörpert über die Erde wandeln. Gehörst du nicht dazu, manipulierst auch du! Das ist Fakt.

Wieso nimmst du das nicht wahr? Ganz einfach: Manipulation findet auf der unbewussten Ebene statt. Wie willst du wissen, was dir nicht bewusst ist? Von daher ist das „ganz normal“, wenn du nichts davon ahnst.

Aber wie sieht das denn nun aus, wenn einer unbewusst manipuliert? Im Allgemeinen nehmen wir das am deutlichsten wahr, wenn wir dieses (un)geliebte Spielchen beim anderen erkennen. Also sehen wir uns mal ein Beispiel an.

Nehmen wir an, du lebst mit einem netten, freundlichen, sehr verbindlich wirkenden Menschen zusammen. Er ist ein Psychopath. Um das mal vorweg zu nehmen: Ein Psychopath KANN, aber muss nicht zwangsläufig ein messerschwingender Massenmörder sein. Er mordet vielleicht auf andere Art, ohne Blut und Leichenteile. Er manipuliert, was das Zeug hält. Er saugt dir deine Lebensenergie ab, und das tötet auch.

Du fährst also im Auto. Er sabbelt und sabbelt unwichtiges Zeug. Nach der Kreuzung wird er für etwa zwei Kilometer still. Du siehst ihn fragend an. Nach weiteren fünf Sekunden sagt er zögernd: „Du bist bei Rot über die Ampel gefahren.“ Wirklich? Du bist durch die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr abgelenkt, überlegst, hat er vielleicht Recht? Bist du wirklich bei Rot drüber gefahren? Du weißt es nicht mehr genau.

Ein anderes Mal stehst du im Bad und überlegst laut: „Der Duschvorhang sollte vielleicht auch mal wieder gewaschen werden.“

„Aber den hab ich doch erst letzte Woche gewaschen“, sagt dieser Mensch. Du hältst inne, kann das sein? Wann will er das denn gemacht haben? Und warum? Da liegt bergeweise schmutzige Wäsche herum, die es dringender nötig hätte, mal die Waschmaschine von innen zu sehen, warum hat er die nicht gewaschen? Der Duschvorhang hätte Zeit …

Er verunsichert dich. Ohne es zu merken, hast du jeweils Aspekte erschaffen, die losziehen, um die Antwort zu finden auf die offene Frage: Stimmt das, was er sagt? Es beschäftigt dich, deine Konzentrationsfähigkeit wird geringer, es kostet Kraft, mit diesem Menschen zusammenzusein. Alles scheint doppelt so lange zu dauern, als wenn du es allein tun würdest.

Dann fällt ihm am Sonntagnachmittag um halb vier ein: „Lass uns doch mal nach XY fahren (300 km Landstraße). Du liegst nach dem Nachmittagskaffee auf der Couch, sehr satt und sehr zufrieden. „Nein, ich glaube nicht, dass das ne gute Idee ist …“

„Du bist überhaupt nicht spontan“, moniert er jetzt in quengelndem Ton. Was wirst du jetzt tun? Wenn du weiter auf der Couch herumliegst, bist du nicht spontan. So etwas willst du dir nicht sagen lassen. Willst du aber aufgrund seiner Worte doch fahren, bist du auch nicht spontan, denn es handelt sich nicht mehr um Spontaneität, wenn du etwas nach einer Aufforderung tust. Du hast einfach die Arschkarte gezogen, du kommst gegen ihn nicht an. Er zieht an den Strippen, und du kannst dich überhaupt nicht wehren. Das ist Manipulation!

Wenn du dich fragst, warum einer so etwas tun sollte, wo liegt der praktische Nährwert für ihn darin? Ihm kann es doch egal sein, ob du spontan bist oder nicht.

Jemand, der manipuliert, tut dies, um etwas zu bekommen. Er will etwas ganz Bestimmtes erreichen. Egal, auf welche Art manipuliert wird und in welcher Form, eines ist allen gemeinsam: Der Manipulateur will deine Energie. Er nährt sich davon. Er empfindet ein Gefühl der Macht dabei, und er erlebt Glücksgefühle. Für einen Psychopathen ist Macht alles. Sein ganz kleines mickriges Selbstwertgefühl erfährt eine überdimensionale Steigerung, er ist süchtig danach, weil er sich selber nicht erträgt, so winzig, wie er zu sein glaubt. Er muss sich täglich diese Portion Machtgefühl holen, er kann nicht anders. (Du kannst es ganz klar an unserer politischen Spitze erkennen … Wie Volker Pispers sagt: „Sie will einfach nur gerne Kanzlerin sein, warum weiß ich auch nicht.“ Aber ich weiß, und du jetzt auch, oder?)

Und die anderen, die nicht derart krankhaft ihr Selbstwertgefühl mit Macht stabilisieren müssen, erleben das gleiche, vielleicht in einer etwas schwächeren Form, aber immer hat es mit Macht zu tun.

Macht an sich gibt es gar nicht, es wirkt aber solange, wie die Menschen daran glauben … einer, der sie ausübt, und einer, der sich dem unterwirft. Hast du einmal erkannt, auf welch subtile Art manipuliert wird, öffnet es deine Augen für mehr davon – aber es ist trotzdem schwer zu erkennen.

Du willst dich vor solchen Menschen schützen, nicht wahr? Ein Lichtkreis gefällig – oder ein Amulett vor dem bösen Blick? Einfach innerlich zumachen, keinen mehr reinlassen? Nein, auch nicht. Du kannst dich schützen, indem du innerlich aufmachst!

Ist das ein Widerspruch für dich? Dann sieh mal genau hin: Du kannst nicht vor Menschen weglaufen. Du kannst sie auch nicht auf Abstand halten, denn das bedeutet für dich Isolation. Du kannst dich aber auch nicht von anderen aussaugen lassen. Was also?

Indem du dich innerlich öffnest, dir erlaubst, deine Gefühle wieder zu fühlen und das ganze sogar noch zu steigern, noch mehr zu fühlen, noch viel mehr … das ist der Schutz, denn einerseits wirst du FÜHLEN KÖNNEN, wenn dich jemand zu manipulieren versucht, andererseits wirst du dir empfindsamere Menschen auswählen, die du Freunde nennen kannst. Du wirst nicht für einen machtbesessenen Chef arbeiten wollen, der es liebt, „die Puppen tanzen zu lassen“. Es werden andere Menschen in dein Leben kommen, die wenig oder gar nichts mehr mit diesen alten Energien zu tun haben.

Willst du diesen ganzen Mist mit einem Schlag auflösen, kann ich dir eine Empfehlung geben, die wirklich sehr, sehr hilfreich ist. Schreibe mir.

 

Segen verschenken

Beim vergeblichen Versuch einzuschlafen, kam mir wieder einmal Sanat Kumara in den Sinn. „Seltsam“, möchte mein Mensch sagen, „ich weiß gar nicht …“ Doch, ich weiß es aus Erfahrung: Immer, wenn mir jemand ins Bewusstsein kommt (und dabei ist Bewusstsein das Schlüsselwort), ist klar, dass derjenige „anwesend“ sein muss, sonst würde er mir nicht bewusst werden.

Sanat also … und wenn er da ist, dann steht mit Sicherheit irgendetwas Großes an. Ich werde es euch wissen lassen, wenn es klarer wird.

Aber jetzt erst einmal zu meiner Erinnerung an die Zeit, als wir gewisse Dinge aufgearbeitet hatten. Ich glaubte damals noch, er sei der Gott der Kirche. Er wollte auch, dass ich wieder in den Schoß der Kirche zurückkehre, die ich mehr als zwanzig Jahre zuvor verlassen hatte. Man muss sich in das System hineinbegeben, um darüber hinausgehen zu können. Vielleicht wird es dir deutlicher, wenn du dir einen Fahrstuhl vorstellst: Du musst einsteigen, hineingehen, um hochzufahren. So ist es mit jedem System, man kann es nur von innen heraus verändern. (Ganz nebenbei, ich bin nach angemessener Zeit auch wieder ausgetreten aus dem System Kirche.)

Bei irgendeiner Gelegenheit hörte ich mich mal zu ihm sagen: „Ich segne dich …!“ Ich war total erschrocken, verunsichert, wie kann ich, der kleine Mensch, einen GOTT SEGNEN?

Wir haben doch gelernt, dass wir niederknien müssen vor seiner Größe, uns am besten noch der Länge lang in den Staub werfen, und auf jeden Fall sollten wir arm sein und das Büßerkleid anhaben, um vielleicht, wenn er mal einen guten Tag hat, seinen Segen für uns selber rauszukitzeln. Wie kann ich es dann wagen, IHM meinen kleinen nichtswürdigen Segen anzubieten?

Ich habe lange gebraucht, kam zu keinem Schluss … und er sagte auch nichts dazu.

Aber nachdem ich mich innerlich aus dem Staub erhoben und ihn auf die ihm gemäße Größe reduziert habe, ist es durchaus angemessen, auch ihn zu segnen, denn er ist Gott, ich aber auch. Und wir alle haben Segen zu verteilen. Es bedeutet nichts weiter, als dass ich einem anderen Menschen oder besser: einem Göttlichen Wesen eine bestimmte Energie zur Verfügung stelle, die der Empfangende nutzen kann, wenn er es wählt. Es ist eine Art Geschenk, eine Anerkennung und eine Würdigung dessen, was er tut. Ich ehre ihn damit.

Wenn ich etwas empfange, bringt es die Energien wieder ins Gleichgewicht, wenn ich dafür auch etwas gebe. Meine Gaben sind letztendlich immer auf dieses zu reduzieren: Energien und/oder Liebe. Und beides sollten wir mit ganz großen offenen Händen verschenken, wir sollten verschwenderisch damit um uns werfen, es kommt mit Sicherheit irgendwie und irgendwann zu uns zurück.

OPEN AGAIN

Die scheinbar tief schlafenden, doch keineswegs unintelligenten Menschen sehen durchaus, was in dieser Welt abläuft. Sie können es nur nicht ertragen, weil sie sich hilflos fühlen und ohnmächtig angesichts der Missstände. Und will man ihnen den Weg zeigen, glauben sie nicht, dass es „das“ ist. Sie suchen nach etwas, das möglichst jemand anders bewerkstelligen soll, eine Partei, ein politisches System oder so etwas. Es soll nur schneller wirken und leichter sein, als der Weg, den z. B. ich aufzeige, doch das gibt es gar nicht. Und das lässt sie resignieren. Tür zu, Schild rausgehängt: CLOSED.

Wie geht es denn raus aus den Missständen? Wo geht es lang?

Es beginnt bei dir.

Du bist Bewusstsein. Realität ist Bewusstsein in der Wahrnehmung (wir sprachen schon darüber). Du erschaffst also die Realität, weil du, das Bewusstsein, etwas wahrnimmst. Ohne Bewusstsein ist nichts da.

Das glaubst du nicht? Dann sieh mal genau hin. Meine Behauptung ist: Grönland gibt es gar nicht. Und schon widerlegst du es mir, denn du WEISST ja, dass es da ist. Du hast es auf der Karte gesehen oder auf google maps oder in einem Video … Es ist da, wenn du deine Aufmerksamkeit darauf lenkst. Bist du mit anderen Dingen beschäftigt, existiert es für dich nicht. Und wenn niemand je seine Aufmerksamkeit darauf richten würde, wäre Grönland verschwunden. Es existiert nur, WEIL irgendwer daran glaubt.

Bei diesem Beispiel hängt das Ergebnis von vielen Menschen ab. Aber nimm mal etwas, was nur für dich Bedeutung hat, z. B. die neue Tasse in deinem Schrank, ein Geschenk deines Freundes. Wenn du jetzt einen Film ansiehst, dann existiert die Tasse nicht mehr. Du hast deinen Fokus davon weggenommen. Dein Verstand wird dir jetzt erzählen, dass die Tasse dennoch die ganze Zeit da war, egal, was du denkst. Doch ist das wirklich so?

Ganz nebenbei bemerkt: Der Verstand ist ein Aspekt von dir, er denkt und bezweifelt gleichzeitig, was andere Teile von dir denken mögen oder auch, was er selber denkt. Ein Verstand ist so angelegt, er kann gar nicht anders. Aber du, wenn du erst Meister bist, kannst es.

Wenn dein Werkzeug dir etwas über eine Realität erzählt, glaubst du üblicherweise daran. Und genau das erschafft diese Realität erst. Willst du jetzt etwas anderes glauben als bisher, wird der Verstand genauso kraftvoll Widerstand leisten. Und je stärker er dich bisher im Griff hatte, desto stärker wird er auch widerstehen. Er versucht, dich vor etwas zu beschützen, was seiner Meinung nach falsch ist.

Um etwas zu verändern, musst du deinem Verstand weder vertrauen noch misstrauen. Du kannst darüber hinausgehen und etwas anderes für wahr halten, sobald du dich diesem starken Griff entzogen hast. Was du für wahr hältst, erschafft diese Wahrheit.

Um Missstände zu verändern, kannst du dir eine solche Welt erschaffen, die du gern haben möchtest. Und du kannst dich der Gruppe Weltverbesserer anschließen, die bereits daran arbeitet. Du musst nirgendwo hingehen, du brauchst keinen Obulus abgeben, um daran teilhaben zu können, du musst auch keinen anderen „Mitarbeiter“ kennen, jeder arbeitet für sich und an sich selber, um das Ganze in die „Form“ zu bringen, die wir uns für die Menschheit wünschen.

Das einzige, was du tun musst, ist aufzuwachen aus deinem Traum, ein hilfloser und ohnmächtiger Mensch zu sein, der keine Macht (Kraft) hat. Kein politisches System, keine Wahl, kein Krieg oder sonstiger Kampf hilft dir dabei. Sie alle drehen sich im selben Kreis, seit Jahrtausenden schon, seit Beginn dieser Erde! Und wo hat es uns hingebracht?

Der Weg da raus beginnt bei dir und endet auch bei dir. Du bist Bewusstsein, aber du schläfst noch tief. Wach auf!

Beginne hier zu lesen: die Shouds des Crimson Circle, es gibt kein besseres Material als das, was schon Tausende Menschen erfahren haben, die den Planeten jetzt bereits verändern!

Ein paar Definitionen

Spiritualität

die Suche nach der Seele

Religion

die Ablenkung von der Suche nach der Seele

Bewusstsein

die wiedergefundene Seele

Aufstieg

der Weg, sich wieder zu erinnern, wer man wirklich ist, und warum man auf diese Erde kam

Erwachen

die Erfahrung im eigenen Körper und eigenen Gewahrsein, selber die gesuchte Seele (Essenz oder ICH BIN) zu sein, und alles im scheinbaren Außen selber erschaffen zu haben, indem man beliebige Vorstellungen für wahr gehalten und geglaubt hat

Glauben

der persönliche Schöpfungsakt in dieser Realität und jeder anderen

 

Durchbruch in die Freiheit

Ich hatte letzte Nacht einen Traum, in dem eine frühere Kollegin etwas sagte, was ich nur sinngemäß wiedergeben kann, nämlich, dass ich mich nicht den äußeren Umständen entsprechend benehmen würde.

Die Kollegin zeichnete sich durch extreme Gefühlsarmut aus, von daher bin ich sicher, sie ist einfach sinnbildlich für meinen Verstandes-Aspekt eingesetzt. Der Verstand kann nämlich nichts fühlen. Er unterliegt der Logik und funktioniert linear. Er ist es, der alles anzweifelt, untersucht und bewertet. Er ist gewissermaßen ein Filter, der das, was das Gefühl nach außen projiziert hat, kommentiert und nach innen rückmeldet. Es ist das Hamsterrad, in dem der Mensch sich dreht.

Der Verstand ist also der Wächter vor (d)einem Glaubensgefängnis. Die kreativen Anteile im Wesen projizieren das, was geglaubt wird, der logische Aspekt meldet es zurück, bestätigt also den Glauben. Dadurch wiederholt sich die Projektion und verstärkt sich noch. Der Mensch ist in diesem Kreislauf gefangen.

Wenn es einem gelingt, das, was man da nach außen projiziert hat und was rückgemeldet wird, nicht mehr anzunehmen, sondern es einfach so stehenzulassen und etwas anderes zu glauben und zu leben, dann ist das ein Durchbruch durch das Diktat des Kopfes. Man geht darüber hinaus und kreiert tatsächlich nur das, was man auch haben will, und nicht mehr das, was man gestern noch geglaubt hatte. Das ist wahre Freiheit!

Die innere Verbindung mit sich selber

Seit vorgestern lese ich wieder in meinem Buch, dem unvollendeten. Ich glaube, es ist das hundertsiebenundvierzigste Mal, ich hab nicht wirklich mitgezählt …

Die Hauptperson bin ich in einer früheren Inkarnation. Mein Name war Beatriz. Und die Haupt-Hauptperson heißt Cristos, eine Inkarnation von Zebael (Adamus St. Germain ist eine andere Inkarnation von ihm). Es handelt sich also um eine wahre Geschichte, eine Biographie. Ich habe teilweise eigene Erinnerungen an das Geschehen, zu anderen Teilen habe ich auf einer inneren Ebene ein Hologramm seines Lebens gesehen, vor allem von den Teilen, bei denen Beatriz nicht dabei war, woran ich über die Figur (oder den Aspekt) Beatriz also auch keine Erinnerungen haben kann.

Was ich hier aber erzählen möchte, ist etwas Eigenartiges, was mir bei der Arbeit am Buch aufgefallen war. Es gab da diese Szene, Beatriz hatte Cristos, der eben von einem Besuch bei einem Herzog zurückkam, eingeladen, bei ihr zu wohnen. Er hatte keine Bleibe, und ihr Haus war sehr groß und leer. Da sie sich für die Zeit seiner Abwesenheit um seinen kleinen Sohn gekümmert hatte, ergab es sich, dass er in Begleitung seines Bruders zu ihr kam, um dem Jungen zu sagen, dass er zurück wäre.

Da er nun die Einladung angenommen hatte (etwas Besseres konnte ihm gar nicht passieren), zeigte sie ihm also das Zimmer, dann den angrenzenden Raum, der sich als Kinderzimmer für den Jungen gut eignete, und dann deutete sie auf die andere Tür: „Und dort drüben ist die Badestube.“ Das Haus war von einem Abkömmling des Herrscherhauses erbaut worden, das Schlafzimmer würde man heute „Suite“ nennen.

Bartholomé stand in der Tür, betrachtete die Einrichtung, dann raunte er seinem Bruder zu: „Färbt der Herzog ab?“

Ich in der Form der Beatriz verstand nicht, was er sagte. Aber unterbewusst war mir im selben Augenblick klar: „Ich werde es erfahren, wenn ich darüber schreibe.“ Da das also nicht im Tagesbewusstsein auftauchte, konnte ich es auch nicht reflektieren. Sonst hätte ich mich wohl fragen müssen, wie ich drauf komme, darüber schreiben zu wollen. So etwas war im 15. Jahrhundert für eine Frau einfach nicht denkbar, außerdem fühlte mich viel zu unbedeutend.

An einer anderen Stelle passierte Ähnliches. Ich wurde von unserem Jungen gefragt, ob ich einverstanden wäre, wenn er auch über mich schreiben würde, denn er verfasste gerade eine Biographie über seinen Vater, den Admiral. Und er meinte, ich wäre sehr wichtig für ihn gewesen, von daher müsste ich auch entsprechend gewürdigt werden. Aber ich fand es gar nicht wichtig, dass die Welt etwas über mein Leben erfährt. Ich dachte mir, „irgendwann erzähle ich mal die ganze Geschichte aus meiner Sicht“, denn unser Sohn wusste einiges nicht, über das ich auch nie mit ihm gesprochen hätte.

Beide Begebenheiten waren nicht wirklich bewusst abgelaufen. Ich erkenne sie heute besser als damals, denn mein Bewusstsein hat sich verändert, ist weiter, umfassender geworden. Was ich bedeutsam finde: ICH BIN zeitlos. Wie Adamus sagt: „Alles ist gleichzeitig – und auch wieder nicht.“ Ich bin die Beatriz von damals, und ich bin der Mensch Eva von heute, gleichzeitig, denn Beatriz ist ebenso wie der heutige Mensch jeweils ein Aspekt der Essenz. Sie haben eine innere Verbindung miteinander, sie wissen voneinander, sie fühlen sich gegenseitig. Vielleicht kann man sagen, ich, der heutige Mensch, bin als Potential in der Beatriz vor 500 Jahren, so wie Beatriz in mir heute als ein Aspekt integriert ist. Da das Bewusstsein keine Form oder Masse hat und keiner Zeit unterlegen ist, können sich die Teile miteinander verständigen und sich fühlen. Es dringt üblicherweise nicht ins Tagesbewusstsein der menschlichen Inkarnation, da diese den Vorhang zugezogen und vergessen hat, wer sie ist, und woher sie kommt, ebenso wie sie ihre Möglichkeiten und Fähigkeiten vergaß. Von daher fühlen sie sich auf der unbewussten Ebene – unbewusst, was den menschlichen Teil betrifft. Alle anderen Teile können alles wahrnehmen, wenn sie wollen.