Der Sinn …

… im Leben ist Wahrnehmung. Alles, was du wahrnehmen kannst, geschieht durch einen Sinn, einen körperlichen oder außerkörperlichen. Und was du wahrnimmst, ist Realität.

Hast du schon mal drüber nachgedacht, was Liebe eigentlich ist? Es ist ein Gefühl, ja, richtig. Aber wie entsteht dieses Gefühl? Braucht es wirklich einen anderen Menschen dazu, dieses Etwas in dir zu erwecken? Brauchst du jemanden, der dir dieses Gefühl entgegenbringt, damit du es fühlen kannst?

Und – seien wir mal ehrlich – wenn du dein Inneres verschlossen hast, weil es zu oft verletzt wurde, dann kann ein wirklich bedingungslos liebender Mensch dich mit dieser Liebe überschütten, du nimmst sie nicht wahr. Im Gegenteil, du deutest jede Handlung, jeden Blick, jedes Wort desjenigen um, damit es in dein Weltbild passt. Kurz gesagt: Du kannst die dir entgegengebrachte Liebe überhaupt nicht fühlen, weil du nicht offen bist.

Es liegt also nicht an deinem Gegenüber, es liegt allein an dir.

Alles, wodurch du Realität erfahren kannst, ist ein Sinn. So gesehen ist Liebe auch ein Sinn, denn du erfährst Realität, wenn und während du Liebe spürst.

Du kannst also Liebe erfahren … nicht von anderen, du weißt, dass das nicht klappt. Du musst diesem Sinn in dir erst wieder erlauben, sich zu zeigen, da zu sein. Du kannst das Gefühl nicht aktivieren, kein Zeremoniell und keinen Zauber ausführen, kein Hinausschleichen bei Vollmond auf die Waldlichtung und kein Tanz ums Feuer nötig, nichts weiter, als dir selber zu ERLAUBEN, Liebe zu erfahren. Alles, was du tun kannst, ist, deinen Fokus immer wieder mal nach innen zu wenden und auf das Gefühl in dir zu lauschen. Sie ist da, die Liebe ist da, war immer da, wird immer da sein. Du hast sie bisher nur nie wahrgenommen, weil du dachtest, sie müsste von einem anderen Menschen kommen. Aber solange alle anderen ebenfalls nur suchen …? Was sollte da wohl kommen können?

Fühle doch einfach mal das reine Gefühl der Liebe, stelle dir dabei NICHT einen anderen Menschen vor, auch nicht einen Aspekt von dir selber, sondern fühle einfach nur Liebe. Wie fühlt sich das an?

Es ist nicht das, was geschieht, wenn du einen möglichen Partner entdeckt hast und jetzt Schmetterlinge im Bauch zu flattern scheinen. (Schmetterlinge, solange du sie im Leib spürst, bedeuten nur die Angst, er/sie könnte dir durch die Lappen gehen, das hat mit Liebe oder Verliebtheit rein gar nichts zu tun.) Nimm wahr, wie sich wirkliche Liebe ANFÜHLT!

Liebe ist ein Sinn, durch den du Realität wahrnehmen kannst. Und Sinne öffnet man, indem man ERLAUBT. Weiter nichts …

 

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Das Ding mit der Selbstliebe

Der Mensch im Allgemeinen braucht ein Gegenüber, wenn er Liebe fühlen will. Er, für sich allein, hat sehr große Schwierigkeiten zu lieben. Das liegt daran, dass er sich selber nur schwer erkennen kann, meist geschieht das im Spiegel des anderen. Es bleibt dabei: Er scheint ein Gegenüber zu brauchen, um seine eigene Liebe zu fühlen.

Wir sind konditioniert worden, immer den anderen für wichtiger zu nehmen, und sich selber lieber klein zu machen. Das geschah vorwiegend durch die Kirchen, die (immer noch) sagen: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Und das tun die Leute dann auch.

Sie erkennen sich selbst nicht, sie erkennen dann auch ihren Nächsten nicht, bzw. sie lieben ihn genausowenig, wie sie sich selber lieben. Du kannst keinem anderen ein Gefühl entgegenbringen, das du nicht fühlen kannst. Wer kann schon geben, was er nicht hat? (Das tun nur die Banken, aber das ist ein anderes Thema.)

Solange du nicht mit deiner Seele eins bist, also ein geschlossenes System in dir selber bildest, wirst du im Außen nach Liebe suchen. Doch sie ist in dir, in deinem eigenen Herzen. Wende dich nach innen, kümmere dich nicht um die anderen (die sind selber Göttliche Wesen, die zu demselben fähig sind wie du, die sich also auch um sich selber kümmern können), und dann liebe du dich.

Um die Verbindung mit der Seele eingehen zu können, musst du dich lieben. Da beißt sich die Katze ein wenig in den Schwanz, denn es ginge leichter, wenn du zuerst die Verbindung hättest … doch so funktioniert es leider nicht. Also: Zuerst dich selber lieben.

„Wie geht das?“, fragst du dich? Es ist zugegebenermaßen das Schwerste, was ein Mensch vollbringen kann, aber auch das lohnendste. Beginne mit Zuwendung, sprich gut von und mit dir selber. Akzeptiere alles, was du tust und was daraus entsteht, es ist deine Schöpfung, sie dient dir. Kümmere dich nicht um andere, nicht darum, was sie sagen oder denken könnten, mach dein eigenes Ding! Und solange du die Liebe noch nicht wirklich fühlen kannst, tue so als ob. Es zeigt deinen Aspekten, wohin du gehen willst. Sie werden es dir erschaffen!

Erkennst du den Segen darin?

Nimm an, du hast einen Euro und willst ihn teilen. Du trennst die Vorderseite von der Rückseite. Wenn du jetzt die Hälfte mit der Zahl auf den Tisch legst, erkennt man nicht gleich, dass es sich eigentlich nur um die halbe Münze handelt. Willst du damit einkaufen gehen, wird dir der Händler das Ding vor die Füße schmeißen, weil er zu Recht Betrug vermuten wird. Das Geteilte ist nicht die Hälfte wert, sondern gar nichts.

Wen betrügst du in Wirklichkeit, wenn du die Dinge auseinandernimmst und eine Hälfte davon verschwinden lässt?

Diese Analogie kann man auch auf anderes übertragen. Nimm als Beispiel Hass. Kein angenehmes Thema, ist es doch negative Energie, und wir wollen doch so gern positiv sein. Also sehen wir uns zu gern nur als liebevolle Wesen. Mit Hass haben wir nichts zu tun.

Wenn du nur kurz in deinem Inneren forschst, ob du da Hass findest – du wirst es nicht finden. Es ist verborgen, du hast solche Gefühle, die du als negativ einstufst, ins Unbewusste verdrängt. Aber wenn du weiter suchst, wenn du dir deine Familie ansiehst, vor allem die ungeliebten Personen, dann wirst du Hinweise finden können. Sie gehören nicht zufällig zu deiner Familie.

Ich meine nicht nur Hass in diesem Beispiel, es gibt so viel, was die Menschen verdrängen. Sieh dir einfach deine angenehmen Seiten an und suche nach dem anderen Teil, der fehlt. Es gibt IMMER auch die andere Seite. Solange du sie nicht findest, ist sie verdrängt und wirkt. Hast du sie ausgemacht, angesehen, aufgelöst, erst dann hast du die Wahl, dich wirklich für die positive Seite zu entscheiden, also der liebende Mensch zu sein, der du gerne wärst.

Solange du nur die eine Hälfte der Münze verwenden willst, ist sie gar nichts wert. Du liebst nicht wirklich, du tust nur so. Und das ist rosa Soße, die du über alles kleckerst, und die alles zudeckt. Aber Aufräumen geht anders.

Kannst du die unangenehmen Emotionen auflösen, dann hast du das sicherlich zuerst einmal für dich selber getan. Aber darüber hinaus hat es einen ganz großen Einfluss auf deine gesamte Familienlinie bis zu den Anfängen in die fernste Vergangenheit zurück.

Du veränderst mit jedem einzelnen aufgelösten Gefühlsknoten die ganze Welt, denn in Wirklichkeit gibt es keine Vergangenheit, keine Zeit. Alles ist gleichzeitig, das heißt, auch deine Vorfahren und du selber (das, was du heute Aspekte nennst) in so genannten vergangenen Inkarnationen sind davon betroffen, was du jetzt erlebst und fühlst. Es liegt bei dir, alles radikal zu verändern hin zur wahren Liebe – ohne Rückseite. Denn die Rückseite gibt es nur in der Dualität, in der wir alles zerteilt hatten. Füge das wieder zusammen, indem du es erkennst, anerkennst und in Liebe umarmst, dann bist du in der neuen Energie. Erkennst du den Segen darin?

 

 

Liebe

Liebe ist etwas, was von Menschen im Allgemeinen völlig missverstanden wird. Du kannst keinen anderen lieben, wenn du nicht Liebe in dir hast.

Man kann nur geben, was man hat, oder?

Der Mensch an sich geht aber herum und sucht einen Partner, einen verlorenen Anteil, von dem er geliebt werden will, frei nach dem Motto: „Liebst du mich, lieb ich dich!“ Aber genau betrachtet ist dies nur ein Geschäft, ein Austausch, ein Wert gegen den anderen …

Wahre Liebe beginnt, wie alles andere auch, bei dir selber. Du liebst dich zuerst, dann kannst du auch andere lieben. Sie müssen sich das nicht verdienen, sie müssen kein Wohlverhalten zeigen, damit du sie liebst. Genau genommen kannst du nicht mal verhindern, dass du alle und alles liebst, wenn du liebst … den Penner an der Straßenecke ebenso wie den Autofahrer, der dir den Stinkefinger zeigt. Hast du diese Selbstliebe, strahlt sie aus – in alle Richtungen, nach innen wie außen. Diese Energie (und genau darum handelt es sich) wertet nicht, sie trifft ausnahmslos auf alles um dich herum, du strahlst wie die Sonne. Es liegt an deinen Mitmenschen, ob sie sich für diese Energie öffnen oder nicht. Auch im Sonnenschein gibt es Schattenbereiche. Doch das kümmert dich nicht, denn diese Liebe in dir … ahhhh …. du wirst nicht mehr tauschen wollen, nie mehr!