Der Retter war schon da

Gestern schrieb ich von Sanat Kumara, das brachte mich dazu, mich zu erinnern, wie er früher öfters in meinem Leben erschien. Wir redeten über dies und das, alles den Aufstieg betreffend.

Ich muss vorweg nehmen, dass er derjenige ist, zu dem die Menschen beten. In der Dualität muss es immer ein Gegenüber geben, immer diese zwei Seiten. Und wenn einer zu einem Gott betet, den es so gar nicht gibt, dann muss auf der anderen Seite jemand sein, der zuhört. Diesen Job hat er übernommen. Ich ging also unausgesprochen immer davon aus, er wäre GOTT.

Eines Tages erzählte er mir, er sei gar nicht Gott. Ich war fassungslos, fragte: „Du hast die Menschen 2000 Jahre angelogen? Da sagte er im Brustton der Überzeugung: „Aber ich BIN GOTT!“ Das konnte ich einfach nicht verstehen, er ist Gott, und er ist es nicht??? Heute weiß ich, diesen Kirchengott, den gibt es gar nicht. Der wurde vom Klerus zusammengebastelt. Aber das, was man unter „göttlich“ verstehen kann, das ist er, und das sind wir auch – alle, ohne Ausnahme.

Meine gestrigen Gedanken liefen weiter zurück. Ich erinnere mich an sehr viele frühere Inkarnationen, darunter auch an eine Erfahrung nach einem Tod. Ich kam „nach oben“, seufzte selig auf und verkündete: Ich habe mich sattgelebt, ich kann nicht mehr. Ich habe alle Erfahrungen gemacht, jetzt mag ich einfach nicht mehr.“ Wie erstaunt war ich, als ich hörte: „Wir haben einen Plan! Wir wollten doch erst noch die neue Erde erschaffen!“ Ich ließ mich also breitschlagen, noch mal 20 weitere Inkarnationen zu leben.

Wir hatten die Erde erschaffen, um in der langsam schwingenden Energie (Materie) etwas Bestimmtes herauszufinden. Wir hatten uns in Körpern inkarniert, wir haben kreiert, dass wir vergessen, wer wir sind, und woher wir kommen, um ungestört unsere Erfahrungen zu machen. Wir haben uns fast verloren, doch irgendwann wollten wir auch wieder zurückfinden.

Als Abraham damals die Vielgötterei abschaffte, war das der Beginn. Wir räumten die Holzgötter beiseite und beteten den einen Gott an. Und dann brauchte es einen Messias, einen Retter. Es kam ein Mann herein, der wurde umgebracht, auferstand wieder und – keinen hats gejuckt. Kaum 100 Jahre später gab es einen weiteren Versuch, den Retter auf die Erde zu schicken, der die Erlöserenergie hier verankern sollte. Der wurde von den römischen Schergen gejagt und in einer Schlucht erdolcht. Auch er „feierte“ die Auferstehung, erschien seinen Anhängern und – diesmal gab es einige, die das registrierten. Wir (ja, ich war dabei) schrieben die Geschichte mit einer Tinte, die 2000 Jahre überdauern sollte, auf eine Steinplatte und stellten sie in der Schlucht auf, wo der Messias gestorben war. Vor einigen Jahren wurde die Platte gefunden und die Schrift darauf entziffert. Ich habe das Video auf youtube gesehen, das hat mir geholfen, mich zu erinnern. Aber dieser Retter wurde auch vergessen.

Und noch einmal 100 Jahre später kam Yeshua und ließ sich kreuzigen. Der hatte eine größere Anhängerschaft gesammelt, die nach seinem Tod bestehen blieb. Aber ich von „da oben“ sah, wie die Anhängerschaft sich aufzulösen begann. Ich beschloss, die Christenheit, die für das Verankern der Erlöserenergie absolut notwendig war, zusammenzuhalten und zu mehren. Immerhin war mein Interesse, endlich mit den Inkarnationen aufhören zu können. Dazu musste unser Plan erfüllt werden. Also ging ich hinunter auf die Erde und … na ja, das kannst du im neuen Testament nachlesen. Wir haben es geschafft, die Christusenergie hier zu verankern, was bedeutet, dass ein jeder jetzt von der Möglichkeit der „Rettung“ Kenntnis haben sollte.

Was bedeutet Rettung, wieso war Yeshua ein Retter? Er hat gezeigt, dass es keinen Tod gibt. Wir verlassen unseren Körper, aber wir, die wir göttliches Bewusstsein sind, können uns jederzeit einen neuen kreieren, einen dauerhaften materiellen oder einen weniger materiellen, d. h. einen höher schwingenden Lichtkörper, mit dem Yeshua eben auch durch die Wand gehen konnte. Wir sind alle in der Lage, nach dem Tod wiederzukehren, sofern wir es wünschen. Und wir können zu unserem ICH BIN zurückkehren. Das ist alles an Rettung – heraus aus diesem Inkarnationszyklus und zurück zu unserem Ursprung.

Und was haben die Kirchen daraus gemacht? Die Leute warten darauf, dass Jesus sie retten kommt. Wird er nicht, versprochen! Er hat seinen Job getan, nun lasst ihn doch mal in Ruhe und beginnt, euch selber hier heraus zu „retten“!

 

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