Schöpfer – so oder so

Wenn du weißt, wie Schöpfung in der Dualität funktioniert, dann wirst du dich hüten, für oder gegen etwas zu sein.

Du kannst dir das wie eine Wage vorstellen: Füllst du auf der einen Seite etwas in die Schale, dann hebt sich die andere Seite. Wenn du etwas veränderst, erschafft das gleichzeitig etwas auf der anderen Seite, damit der Ausgleich wieder hergestellt ist.

Unsere Welt ist dual angelegt. Das ist wichtig, weil sonst keine Erfahrungen möglich waren. Die Dualität ist 2:1 gewichtet, was sich in bestimmten Abständen verändert, so dass dann 1:2 gilt, also z. B. ein Drittel gut, zwei Drittel böse. Wäre die Dualität 1:1, gäbe es dauernd Pattsituationen, wir würden steckenbleiben.

Dualität also. Du bist Schöpfer, ob du das weißt oder nicht. Du bist es. Wenn du jetzt beispielsweise für Donald T. bist (um mal ein aktuelles Beispiel zu nehmen), dann erschaffst du gleichzeitig eine gegensätzliche Energie, die irgendjemand, der nicht sonderlich bewusst ist (es könnte fast jeder sein), aufgreift. Die Energie drängt sich beinahe auf, sie will gelebt sein, denn du bist ja für Don T., also muss mindestens einer auch gegen ihn sein. Das nennt man Ausgleich. Du hast es in jüngster Vergangenheit erleben können, wie hoch die Wogen schlagen, wenn einer unangepasst ist, also erst einmal durch Veränderung das Gleichgewicht vorübergehend stört.

Die Wogen schlagen sogar noch höher, sie schaukeln sich auf, reißen dich mit, und das bringt ganz nebenbei auch all das Dunkle ans Tageslicht.

Klar, du kannst dabei mitmachen, es ist letztendlich egal. Du kannst dich gerne von gegensätzlichen Energien zerreißen lassen, aber wenn du ein ruhiges, angenehmes Leben führen willst, wirst du dir bewusst werden müssen, was passiert, und wie du in dem, was geschieht, mit drin hängst und mitmischst.

Du kannst allerdings auch aufhören, eine Seite zu bevorzugen und die andere zu verdammen. Du kannst ein ruhiges, friedliches Leben in all dem kommenden Chaos erleben, wenn du es wählst. Es liegt bei dir.

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