Nur eine Schöpfung

Die Welt ist doch nur eine Schöpfung des Bewusstseins der Menschheit.

Wenn man sich diesen Satz auf der Zunge zergehen lässt, wird einem bewusst, dass wirklich ALLES in der Welt in Ordnung ist, nämlich genau so, wie all die Schöpfer – ob bewusst oder tief schlafend – es erschaffen haben.

Jammerst du jetzt über die politische Lage oder die Umweltverschmutzung, über den Flüchtlings-Tsunami oder einfach nur über die idiotischen Autofahrer oder deine Schwiegermutter … auch das ist deine Schöpfung!

Ich bin ziemlich sicher, dass du dich vergeblich fragen wirst, wie du bloß dazu gekommen sein magst, dir SO ETWAS zu erschaffen, Fakt aber ist: Du hast, sonst wäre es nicht. Du erkennst nur die Zusammenhänge nicht, weißt nicht, auf welche Art man erschafft, sonst wärst du ja auch ein bewusster Schöpfer …

Du kannst bewusst werden, das Spiel durchschauen, andere Schöpfungen initiieren und damit diese ganze Welt verändern, denn je bewusster du bist, desto mehr andere Menschen werden davon inspiriert, verändern sich auch und inspirieren wieder andere. Es tritt der so genannte Dominoeffekt ein.

Bewusste Menschen kann man nicht versklaven, man kann sie nicht manipulieren oder ihnen in welcher Art auch immer schaden! Es geht nicht.

Stattdessen brauchst du dir über nichts mehr Sorgen zu machen, das Geld fließt, die Freude ist da, die Abwechslung, Unterhaltung, alles, was du willst inklusive wahrhaftige bedingungslose Liebe.

Das einzig Dumme daran: Du musst (sinnbildlich) deinen Allerwertesten erheben und dich auf den inneren Weg begeben. Du bist der Schöpfer, es reicht nicht, den Reichtum von anderen nehmen zu wollen! Aber stelle dir doch bloß mal vor, wie gut du dich in dem BMW X5M machen wirst … !!!

Deshalb: Beginne jetzt, lies am besten hier!

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Liebe, was du dir erschaffen hast …

Kürzlich habe ich einigen Menschen zugehört, die einem „minimalistischen Lebensstil“ frönen. Dabei ging es in der Hauptsache darum, wie man sich die Haare ohne Shampoo waschen kann, wie man Seife selber herstellt, das billigste Mittagessen bereitet und Möbel aus Sperrholz oder Paletten baut … kurz und gut, es ging darum, wie man wohl am kostengünstigsten durchs Leben kommt.

Meiner Ansicht nach ist das armselig, nicht minimalistisch.

Auf eine entsprechende Bemerkung von mir wurde wütend reagiert. Sie fielen geschlossen über mich her. Aber was sagt uns das?

Wenn sich jemand vehement gegen etwas wehrt, dann ist das Abgewehrte vermutlich tatsächlich die Wahrheit. Derjenige macht sich Illusionen über seinen Zustand, den er nicht akzeptieren kann, denn hätte er ihn angenommen, wären Illusionen oder Abwehr gar nicht nötig. Die Emotionen kochen nur so hoch, wenn man weiß, der andere hat Recht, man das aber nicht erkennen will.

Da wird dann lieber mit anderen über Minimalismus geschwafelt, das klingt akzeptabler als: „Ich bin zu arm, um mir Shampoo leisten zu können.“  Das, liebe Leute, ist rosa Soße über einen ungeliebten Zustand zu gießen – und die ändert gar nichts an den Fakten. Besser ist es, sich einzugestehen, wo man steht, wie es um sein Selbstwertgefühl bestellt ist, und wie man sich da hinausarbeiten kann (ich meine damit nicht, sich einen Job zu  suchen …)

Es geht um Bewusstsein. Solange ich nicht liebe, was ich erschaffen habe, solange kann ich mir auch nichts Besseres erschaffen.