Das Ding mit der Selbstliebe

Der Mensch im Allgemeinen braucht ein Gegenüber, wenn er Liebe fühlen will. Er, für sich allein, hat sehr große Schwierigkeiten zu lieben. Das liegt daran, dass er sich selber nur schwer erkennen kann, meist geschieht das im Spiegel des anderen. Es bleibt dabei: Er scheint ein Gegenüber zu brauchen, um seine eigene Liebe zu fühlen.

Wir sind konditioniert worden, immer den anderen für wichtiger zu nehmen, und sich selber lieber klein zu machen. Das geschah vorwiegend durch die Kirchen, die (immer noch) sagen: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Und das tun die Leute dann auch.

Sie erkennen sich selbst nicht, sie erkennen dann auch ihren Nächsten nicht, bzw. sie lieben ihn genausowenig, wie sie sich selber lieben. Du kannst keinem anderen ein Gefühl entgegenbringen, das du nicht fühlen kannst. Wer kann schon geben, was er nicht hat? (Das tun nur die Banken, aber das ist ein anderes Thema.)

Solange du nicht mit deiner Seele eins bist, also ein geschlossenes System in dir selber bildest, wirst du im Außen nach Liebe suchen. Doch sie ist in dir, in deinem eigenen Herzen. Wende dich nach innen, kümmere dich nicht um die anderen (die sind selber Göttliche Wesen, die zu demselben fähig sind wie du, die sich also auch um sich selber kümmern können), und dann liebe du dich.

Um die Verbindung mit der Seele eingehen zu können, musst du dich lieben. Da beißt sich die Katze ein wenig in den Schwanz, denn es ginge leichter, wenn du zuerst die Verbindung hättest … doch so funktioniert es leider nicht. Also: Zuerst dich selber lieben.

„Wie geht das?“, fragst du dich? Es ist zugegebenermaßen das Schwerste, was ein Mensch vollbringen kann, aber auch das lohnendste. Beginne mit Zuwendung, sprich gut von und mit dir selber. Akzeptiere alles, was du tust und was daraus entsteht, es ist deine Schöpfung, sie dient dir. Kümmere dich nicht um andere, nicht darum, was sie sagen oder denken könnten, mach dein eigenes Ding! Und solange du die Liebe noch nicht wirklich fühlen kannst, tue so als ob. Es zeigt deinen Aspekten, wohin du gehen willst. Sie werden es dir erschaffen!

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Was macht es denn …

wenn du manipuliert worden bist? Es ist doch jetzt vorbei!

Siehst du dir die Führungspitze unseres Landes an, ist nichts vorbei. Was aber hast du mit der Politik zu tun? Das, was dort geschieht, ist ein Ausdruck, ein kollektiver Ausdruck von dem, was im einzelnen Menschen geschieht.

Manipulation findet statt aufgrund eines energetischen Ungleichgewichts zwischen der männlichen und weiblichen Energie, aber nicht nur in privaten Beziehungen, sondern in jeglicher Art von Beziehung, Chef/Angestellter, Politiker/Wähler, Produzent/Verbraucher, Arzt/Patient … eben überall, wo zwei Seelen sich in irgendeiner Art treffen. Selbst in deinem eigenen Inneren kämpfen zwei Seiten gegeneinander! Es geht immer um Macht, Macht in Form von Kontrolle, Geld oder Prestige. Manipuliert wird mit Angst, Druck, Strafe, Gewalt. Ganz nebenbei, ist dir schon mal aufgefallen, dass keiner mit Liebe manipuliert? Mit Liebesentzug ja, sicher, aber darauf kannst du auch verzichten, denn wer einem Liebe vorzuenthalten vermag, der liebt gar nicht. Es ist wahrscheinlich viel mehr Zuwendungsentzug.

Es ist vorbei – oder? Ich sag es dir: Es ist nicht vorbei. Es geht weiter. Zwar kann dein Manipulateur aus dem Spiel ausgeschieden sein, doch du ersetzt ihn durch einen anderen, der es sogar noch viel besser kann. Du merkst es nur nicht gleich.

Was allen gemeinsam ist, sie können Manipulation nicht verstehen, nicht mental verstehen, weil es voll am Verstand vorbei geht. Und auch, wenn man Kenntnis hat, wenn man weiß, wie manipuliert wird, fällt man immer wieder darauf rein, denn es kommt in so vielerlei Gestalt, die der Verstand nicht immer gleich, wenn es passiert, ausmachen kann. Und schon wieder sitzt man in der … wo auch immer.

Was mir aufgefallen ist: Die Menschen, die jahrelang einer solchen Intensivbehandlung unterzogen wurden, werden auffallend gefügig. Sie wehren sich nicht, obwohl sie erkennen, dass etwas schiefläuft, dass etwas nicht stimmt an der Beziehung, dass sie eigentlich wohl etwas ganz anderes wollen – sie tun das, was von ihnen verlangt wird. Sie können sich schlicht und einfach nicht mehr wehren, noch diesen Zustand beenden. Sie sind scheintote, unlebendige Menschen geworden. Warum? Derjenige, der manipuliert und/oder missbraucht, zieht seinem Opfer Energie ab, selbst wenn die Beziehung beendet wurde. Die Lebensenergie fließt hin zu deinem Peiniger. Ihm geht es blendend, dir immer … nicht wirklich schlecht, aber du fühlst dich hohl, leer, nicht mal ausgebrannt, aber so seltsam unlebendig, unfähig. Mühsam versuchst du, Leistung zu bringen, zu deiner alten oder einer neuen Frische zu kommen, doch es gelingt nicht, weil es immer mehr Menschen in deiner Umgebung gibt, die dir die Kraft rauben. Sie klauen dir deine Energie, die du mit großer Mühe für dich selber kaum bereitstellen kannst. Es nützt auch nichts zu flüchten, denn diese Räuber scheinen überall zu lauern. Das liegt an der Resonanz. Dein Energiepegel ist ganz unten, und du triffst deshalb nur auf Menschen, die damit im Positiven wie Negativen in Resonanz gehen, die also Energieräuber sind oder selber Opfer.

Du wirst mit sehr großer Sicherheit nicht über die finanziellen Mittel verfügen … das ist Energie, die dir fehlt. Finanzielle Mittel sind Energie. Du fühlst dich auf der unbewussten Ebene nicht für wert, viel davon zu haben, denn man hat dir gezeigt, dass du nicht viel wert bist. Du hast es geglaubt. Und deshalb hast du auch kein Geld, deinen Wohnort zu wechseln, die Angebote anzunehmen, die alle Geld kosten, das du nicht hast… Es tut in der Seele weh…

Du kannst dich trotzdem da herausbringen. Es klingt leicht, zu leicht vielleicht, aber es ist das einzige wirklich hilfreiche Mittel: Liebe dich selber.

Es beginnt bei dir. Alles beginnt bei dir. Was du brauchst, ist die Wahl, dich zu lieben. Es ist ein Entschluss erforderlich und dann beobachte, fokussiere dich auf alles, was dir das Gefühl der Liebe gibt. Liebe dich selber so, wie du dir das in deinen Träumen gewünscht hast. Was hatte der Prinz auf dem weißen Gaul noch alles für dich getan? Tu es selber!

Liebe ist der einzige Weg da heraus, heraus aus Manipulation, heraus aus dem minderen Selbstwertgefühl, heraus aus der finanziellen Misere! Versuche es, führe Tagebuch über deine Erfolge … mach was, es ist kein anderer da!

 

Hass

Hass ist die Kehrseite der Liebe. Man hasst nur, wenn man eigentlich erwartet, geliebt zu werden, und diese Haltung bitter enttäuscht wird. Man erwartet es, selbst wenn einem nicht bewusst ist, dass es so ist. Beispielsweise hat man eine „böse“ Schwiegermutter, die man „einfach unmöglich“ findet. „Von der will ich doch nicht geliebt werden, ja spinnst du denn?“, magst du fragen. Deine eigene Mutter hat dich schon nicht geliebt, warum solltest du das von „dieser Frau“ erwarten?

Verlass dich drauf, deine Aspekte erwarten es. Und andere Anteile wiederum erwarten es bestimmt nicht. Aber dann übertreibt deine Schwiegermutter, und es bricht offen Hass aus. Das ist eigentlich die Bestätigung, du willst geliebt werden – und sie tuts einfach nicht!

Dieser Hass bleibt bestehen, auch wenn die andere Person schon lange tot ist. Sie vergiftet das Leben der hassenden Person. Es hat alles immer nur mit einem selber zu tun. Und von daher ist ganz klar daraus abzuleiten, dass der Mensch sich selber auch nicht liebt, die eigene Mutter ihn nicht geliebt hat (das erwähnte ich bereits), und mit sehr großer Sicherheit auch der Vater nicht lieben kann, im Gegenteil, es muss davon ausgegangen werden, dass eine ganz große Portion Selbsthass bei jedem einzelnen vorhanden ist.

Und jetzt kommen wir zu der schönen Seite. Es hilft ungemein, den Hass aufzulösen. Der erste Schritt ist Verständnis. Man wälze die böse Schwiegermutter und das, was man aus ihrem Leben weiß, so lange im Kopf und im Gefühl, bis man den Durchbruch erlebt: „Ich hätte nicht anders handeln können, wenn ich ihre Erfahrungen hätte machen müssen!“

Das hat nichts mit Schwiegermama zu tun, aber sehr viel mit ihrem Gegenüber, also der hassenden Person. Es ist der erste Schritt zum Verständnis, wo der eigene Selbsthass seinen Ursprung hat. Und dann sehe man sich die eigenen Eltern und Großeltern an. Sie waren auch hassende Menschen, wenn auch ganz bestimmt nur unbewusst mit sehr, sehr viel verdrängten anderen Gefühlen. Sie konnten ihr Leben nicht anders leben, sie hatten keinen Zugriff auf das, was unbewusst war. Es gab unser heute mögliches Bewusstsein noch gar nicht. Und so sind sie alle Opfer von Opfern gewesen.

Hat einer das durchlebt, löst sich das Hassgefühl auf. Und das bereitet den Boden für die Liebe zu sich selber. Zuerst ich, dann die anderen! Das ist nicht Egoismus, das ist gelebte Selbstliebe!

Indem einer den Hass auflöst, befreit er seine ganze Familienlinie davon. Es ist so, dass sich im selben Augenblick aller Hass in irgendeiner alten Geschichte löst, er ist einfach nicht mehr vorhanden, weil er jetzt und hier dieses Gefühl transformieren konnte. Alle Aspekte, also all jene, die du mal in anderen Inkarnationen dargestellt hast, verändern sich mit. Von daher verändert sich auch das, was „damals“ geschah.

Die Vergangenheit ist nicht das, was der Mensch davon glaubt. Sie ist lebendig, verändert sich ständig, weil alles, was du heute fühlst, in alle Universen ausstrahlt und alles verändert. Die Vergangenheit ist eine Geschichte, die ständig neu erzählt werden kann. Aber sie ist nur eine Geschichte … DU LEBST HIER UND JETZT.

Liebe

Liebe ist etwas, was von Menschen im Allgemeinen völlig missverstanden wird. Du kannst keinen anderen lieben, wenn du nicht Liebe in dir hast.

Man kann nur geben, was man hat, oder?

Der Mensch an sich geht aber herum und sucht einen Partner, einen verlorenen Anteil, von dem er geliebt werden will, frei nach dem Motto: „Liebst du mich, lieb ich dich!“ Aber genau betrachtet ist dies nur ein Geschäft, ein Austausch, ein Wert gegen den anderen …

Wahre Liebe beginnt, wie alles andere auch, bei dir selber. Du liebst dich zuerst, dann kannst du auch andere lieben. Sie müssen sich das nicht verdienen, sie müssen kein Wohlverhalten zeigen, damit du sie liebst. Genau genommen kannst du nicht mal verhindern, dass du alle und alles liebst, wenn du liebst … den Penner an der Straßenecke ebenso wie den Autofahrer, der dir den Stinkefinger zeigt. Hast du diese Selbstliebe, strahlt sie aus – in alle Richtungen, nach innen wie außen. Diese Energie (und genau darum handelt es sich) wertet nicht, sie trifft ausnahmslos auf alles um dich herum, du strahlst wie die Sonne. Es liegt an deinen Mitmenschen, ob sie sich für diese Energie öffnen oder nicht. Auch im Sonnenschein gibt es Schattenbereiche. Doch das kümmert dich nicht, denn diese Liebe in dir … ahhhh …. du wirst nicht mehr tauschen wollen, nie mehr!