Eine Erfahrung

Ich bin Bewusstsein. Ich weite mich aus. Alles ist hier, ich brauche in meiner Vorstellung nirgendwo hinzugehen. Alles geht von meinem ICH BIN aus, dem Mittelpunkt meiner Existenz.

Meine Metabolik rumort, ist hyperaktiv, beruhigt sich aber überraschenderweise, als ich an meinen Traum von letzter Nacht denke. Zu träumen ist ein Sinn, einer, der immer da ist, den wir aber im Wachzustand nicht wahrnehmen, weil wir auf diese Dimension fokussiert sind. Dimensionen sind Sinne, nicht die üblichen körperlichen Sinne … Es gibt Hunderttausende andere, die über das Körperliche hinausgehen.

Ich träume auch jetzt, obwohl ich mich für wach halte und in dieser Dimension fokussiert. Aber irgendwas ist trotzdem da, ich kann es bereits fühlen.

Ich erlaube, dass ich mich ausdehne in diese Dimension hinein, UND auch in die entgegengesetzte, in alle Richtungen gewissermaßen, nach oben, nach unten, rechts, links … ich erlaube einfach. Mehr ist nicht zu tun.

Dann spüre ich ein Prickeln. Sofort beginne ich zu schwitzen und gleichzeitig zu frieren. Ein seltsames Gefühl. Stelle dir ein Muster vor, kariert, rote und blaue Karos, ganz klein. Die roten sind voller Hitze, die blauen eiskalt. Beides gleichzeitig. Das Prickeln nimmt zu. Ich fühle ganz einfach nur, weil jeder Versuch einer Definition die Wahrnehmung begrenzt.

Ist es real? Ist es ausgedacht, gemacht, imaginiert? Es ist egal. Es ist wahr, weil ich es fühle, wahrnehme, egal, woher …

Mein Körper fühlt sich weit an, ich fühle mich wohl, so riesig. Und dann eine seltsame Wahrnehmung: Licht! Ich spüre Licht in meinen Zellen! Ich bin Licht!

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