ICH BIN

In einer Welt, in der Zeugnisse und Diplome Auskunft über erlangte Reife geben, ist es schwer, anderen sein Können zu offenbaren, vor allem, wenn es um etwas geht, das man nicht messen kann. Bewusstsein zum Beispiel ist für einen anderen Menschen nicht zu sehen und nur soweit anhand von Handlungen zu erkennen, wie dessen eigenes Bewusstsein, die eigene Reife, reicht. Es gibt keine Definitionen, um sein Inneres wie an einer Messlatte festzumachen, um dadurch einem Interessierten eine Vorstellung zu geben, wo man selber gerade steht.

Gerade steht… man bleibt nicht stehen, wenn man einmal begonnen hat, sein Inneres zu erforschen. Die Stehengebliebenen kann man getrost als schlafend bezeichnen. Sie haben ein statisches Weltbild und scheuen jede Veränderung. Ein bewusster Mensch, der sich auf dem Weg zu sich selber, in sein eigenes Inneres oder in die Weite des Nichts und Alles zugleich begibt, wird niemals stehenbleiben wollen. Er hat ein Feuer in sich, eine Neugier: Wer bin ich? Was ist mir alles möglich? Wie drücke ich all das aus, was ich in mir finde? Wie überwinde ich diese Welt?

Ein solcher Mensch ist Forscher und Erforschter zugleich. Er begibt sich in die Meisterschaft, es gilt, sein eigenes Selbst zu meistern. Er begreift, dass er der Initiator all dessen ist, was er um sich her im scheinbaren Außen wahrnehmen kann. Er kreiert immer bewusster, bis er auch über seinen Verstand hinausgewachsen ist.

Der Verstand ist das größte Hemmnis auf dem Weg, sich selber zu erkennen und seine Fähigkeiten auszuleben. Der Verstand ist ein oft nicht mal kleiner Diktator, der Angstenergie hervorruft, wenn es um Bereiche geht, die nicht mehr logisch-rational erfassbar sind, weil es Ebenen betrifft, die ihm nicht zugänglich sein können. Er – der Verstand – zweifelt und engt ein. Er ist es, der die Erfahrungen aus der scheinbaren Vergangenheit in eine noch offene Zukunft projiziert, was dich wie ein Hamster im ewig gleichen Rad im Kreis herumlaufen lässt.

Darüber hinauszugehen bricht dich frei, wirklich frei.

Alle Freiheit, die der Verstand als Freiheit deklariert, ist keine, kann keine sein, denn sie ist begrenzt durch Logik und Rationalität. Indem du erkennst, dass dein Verstand ein Instrument dieser materiellen Welt ist, kannst du beginnen, ihn hier zu benutzen und dich nicht mehr von ihm benutzen zu lassen. Woanders, auf anderen Ebenen, ist er ohnehin unbrauchbar.

Es bedeutet nicht, dass du ohne dein Gehirn nicht denken würdest. Aber es ist ein anderes Denken, ein weises, göttliches, freies Denken ohne Begrenzungen und vor allem ohne Angst.

Und damit bin ich bei mir. ICH BIN DAS ICH BIN beschreibt vielleicht am besten, wen du vor dir hast. Ich bin der Meister – und ich bin immer noch Mensch, nicht perfekt, ich werde es auch niemals werden. Es wäre unsinnig, es auch nur versuchen zu wollen.

Ich bin hier in dieser Welt, um zu helfen, das Leben auf der Erde grundlegend zu wandeln. Ich inspiriere, liebe und begleite … weiter nichts.

Ich bin hier.

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Eva-Maria

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