Atemlos staunend

Eben las ich: „… denke daran, du lebst in einer Traumwelt, in der sich schon morgen buchstäblich alles spürbar zum Besseren wenden kann.“ Es prickelte auf meinem Rücken, und einen Augenblick lang wusste und fühlte ich, diese Welt ist ein Gebilde meiner Imagination und findet nur in meinem Inneren statt.

Und genau so ist es auch, weil Realität nichts anderes ist als Bewusstsein in der Wahrnehmung, in der Vorstellung.

Die Erfahrung hat mich schier umgehauen. Alles ist weich, fließend, wie im Traum, veränderbar, formbar. Es ist die „Masse“, mit der der Schöpfer spielt, und hat nichts mit der starren widerborstigen Festigkeit zu tun, die wir mit den Sinnen unseres Körpers wahrzunehmen scheinen, wenn wir aus den Fenstern dieses lebendigen Gebildes in ein scheinbares Außen sehen – hauen wir doch mit der Faust auf den Tisch und schreien „aua“, weil er nicht nachzugeben bereit scheint, nicht seidenweich ist wie die Energien, aus denen er in Wirklichkeit besteht.

Glaube verhärtet etwas, das eigentlich von seiner Natur her willig deiner Intention folgt. Warum nur versteifen wir diese „Masse“, indem wir glauben, es sei anders, fest, getrennt von uns?

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